Autor: Nicole Kategorien
Autor: Nicole Die Einahme der Schüßler-Salze ist durch ihre Tablettenform besonders unterwegs sehr praktisch. Kinder akzeptieren die Arznei meistens problemlos, da die Mineralstoffe mit Milchzucker verrieben sind.
Akut oder chronisch?
Vor der Einnahme muss man zwischen akuten und chronischen Beschwerden unterscheiden. Biochemische Salze können viele chronische Beschwerden lindern und heilen. Treten aber zudem akute Krankheitsbilder auf, müsse diese zuerst behandelt werden.
Im Falle akuter Symptome ist eine verstärkte Einnahme erforderlich.
Man nimmt alle paar Minuten bzw. im Viertel- oder Halbstundentakt eine Tablette, die man im Mund zergehen lässt. Die Taktung ist abhängig von der Stärke der Symptome. So vermittelt man dem Körper durch häufiges Zuführen des entsprechenden Salzes einen Anreiz zur Heilung. Am Anfang der Beschwerden kann die häufige Einnahme bis zu einem Tag lang erfolgen. Da es sich hier aber um eine hohe Dosierung handelt, sollte ein Arzt oder Heilpraktiker zu Rate gezogen werden.
Bei Chronischen Beschwerden dienen die Schüßler-Salze als Begleittherapie, neben der Behandlung durch den Arzt.
Eine Ausnahme bei akuten Beschwerden bildet das Salz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum). Als Mittel gegen Schmerzen und Krämpfe entfaltet es seine heilende Wirkung besonders gut als “Heiße Sieben”. Dazu überbrüht man 10 Tabletten mit kochendem Wasser und rührt solange, bis sie sich komplett aufgelöst haben. Dann langsam schluckweise trinken.
Autor: Nicole Die Ursachen des Reizdarmsyndroms (RDS) sind noch nicht hinlänglich erforscht. Relativ sicher ist, dass das Syndrom in östlichen Ländern (China, Indien, Thailand) und in weiten Teilen des afrikanischen Kontinents viel seltener auftritt als in Mitteleuropa und Nordamerika. Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München haben erst vor Kurzem die Möglichkeit einer Beziehung zwischen dem Reizdarm und bestimmten Aromastoffen angedeutet. Das Syndrom scheint von Fall zu Fall unterschiedlich ausgeprägt aufzutreten. Den meisten Fällen sind starke Schmerzen im Bauchraum, Blähungen und eine Veränderung der Stuhlgewohnheiten gemeinsam. Es wird angenommen, dass rund 50% der Patienten, die einen Darmspezialisten besuchen, unter RDS leiden.
Verschiedene Medikamente wurden eingeführt, manche stehen kurz vor der Zulassung in Deutschland – trotzdem stellt der “nervöse Darm”, wie der Volksmund sagt, die meisten Ärzte zunächst vor ein Rätsel; sie können ihren Patienten in vielen Fällen nur unzureichend helfen.
Manch einer sucht Hilfe bei homöopathischen Methoden. Im Laufe der Zeit haben sich tatsächlich ein paar Mittel, die “Ähnliches mit Ähnlichem” heilen, darunter viele Schüßler-Salze, bewährt: Bei Sodbrennen Natrium phosphoricum D6, bei Durchfall Veratrum album D6, bei Blähungen Chamomilla D4, bei Verstopfung Magnesium muriaticum D6. Verschiedene Alternativmediziner raten zu weiteren Mitteln – im Prinzip gilt für die Homöopathie dasselbe wie für die herkömmliche Medizin: RDS ist noch nicht ausreichend erforscht; besonders die Ursachen bleiben weiter im Dunkeln. Zudem sind die einzelnen Fallgeschichten sehr unterschiedlich. Individuell gilt: Gut ist, was hilft.
Autor: Nicole
Zur Geschichte der Schüßler – Salze
Sie Salze sind nach dem Begründer der Biochemie, dem Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler, benannt. Er beschäftigte sich lange Zeit mit der Homöopathie und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er auf dem Weg zu seiner Methode die grundlegenden Gedanken Samuel Hahnemanns (Ähnlichkeitsregel, Potenzierung der Mittel) aufgriff. Schüßler entdeckte zwölf Mineralstoffe (er sprach von “Salzen”), die im menschlichen Körper vorkommen und die wir täglich mit der Nahrung aufnehmen. Sie sind für wichtige Körperfunktionen verantwortlich, können diese anregen und Fehlfunktionen ausgleichen. Seine Forschungen über Alternativen zur Homöopathie hatten die Intention, das Wirkstoff-Spektrum zu minimieren. Nach langer Forschungsarbeit und Versuchen in der Praxis konnte der Arzt seine Theorie bestätigen. Im Jahre 1873 veröffentlichte er seine Erkenntnisse.
Zur Wirkungsweise
Üblicherweise nimmt man die Salze verdünnt in Wasser zu sich. Wichtig ist, dass die Lösung schluckweise genommen wird, da die Wirkstoffe so direkt von der Mundschleimhaut aufgenommen werden können. Im Krankheitsfall leidet der Körper an Defiziten und Verteilungsstörungen bestimmter Mineralstoffe. Hier setzt die Wirkungsweise der Biochemie ein, indem die Schüßler – Salze einen Ausgleich schaffen.
Die Salze sind nummeriert und in den unterschiedlichen Potenzen D6 und D12 in der Apotheke als Tabletten (mit Milchzucker) und Salben erhältlich.
Im folgenden eine Liste der Salze:
Zu Schüßlers Lebzeiten existierten nur die oben genannten zwölf Heilsalze. Spätere Entwicklungen brachten erst die elf Heilsalben hervor. Die Salben werden bei Gelenk – und Hauterkrankungen eingesetzt, da die Wirkstoffe besser aufgenommen werden können. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind Kompressen, Wickel und auch Hand – und Fußbäder. Anders als in der Homöopathie tritt bei der Anwendung der biochemischen Salze keine Erstverschlimmerung auf. Zudem haben die Mineralstoffe keine Nebenwirkungen.
Autor: admin Es gibt nichts schlimmeres, als nachts nicht vernünftig durchschlafen zu können, sich im Bett von einer Seite zur nächsten zu wälzen. Ein Problem, dass für knapp knapp 20 Millionen Deutschen inzwischen zum Alltag gehört.
Viele von ihnen können nur noch mit Medikamenten oder andere Pharmazeutika in die Schlafphase gelangen, in welcher der Körper sich regeneriert. Die Ursachen für Schlafstörung sind äußerst vielfältig und individuell. Entscheidende Faktoren sind zum Beispiel der Rhythmusverlust, Stress, organisch-körperliche Ursachen, Medikamente oder äußere Einflüsse.
Unter dem Rhythmusverlust versteht man die Unregelmäßigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, der Arbeits- und Ruhephase beziehungsweise der Schlaf- und Wachzeiten. In der heutigen Gesellschaft und Arbeitswelt ist ein reglementierter Lebensalltag schon ein gewisser Luxus, der aber zu Kosten der Gesundheit geht. Hinzu kommen die zahlreichen Stresssituation im Verkehr und der Arbeitswelt. Dabei werden häufig die Signale der Körpers wie Schlappheit, Müdigkeit und Schlafstörungen übersehen, was zu weiteren Folgeschäden führt. Äußere Einflüsse bei Schlaflosigkeit können Lärm, Licht oder elektronische Geräte sein.
Mit einfachen Mitteln lassen sich Schlafstörungen beheben: man sollte für gute Rahmenbedingungen sorgen (kein Elektrosmog, Licht- und Lärmschutz, Durchlüftung). Weiterhin kann Bewegung, die Aufnahme von natürlichem Licht, schlaffreundliche Ernährung und ein regelmäßiger Tagesablauf zum guten Schlafen beitragen. Sollte sich trotz dieser Vorkehrungen kein Schlaf einstellen, könnte man auf Heilmittel der alternativen Medizin zurückgreifen. Dabei werden die Wirkstoffe von Heilpflanzen zur Anwendung gebracht, die durch das Wesen der Pflanze Einfluss auf die Körperfunktionen haben:
Passionsblume: Das Wesen der Passionsblume ist Herzensruhe, Harmonie und Kreis. Sie senkt die motorische Aktivität während des Schlafes, psychische Unruhe, Herzneurosen und Kopfschmerz.
Hafer: Belastbarkeit, Auffangen von Erschütterungen, Stabilisierung von Rhythmen sinddas Wesen des Hafers. Dies führt zu Beruhigung am Tage, wirkt gegen Überforderung, lähmt die Angst und hilft bei Zähneknirschen.
Lavendel: Zum Wesen von Lavendel gehören Klärung, Reinigung und Transzendenz.![]()
Lavendel ist die Heilpflanze für „Übergänge“ (Lebensabschnitte, bei Sterbebegleitung, Umzug), besitzt nervenstärkende Wirkung bei nervösen Störungen (Magen, Darm, Unruhe) und hilft beim „seelischen Aufräumen“.
Weitere interessante Infos zum Thema Schlaf und Gesundheit auf gesundheitsfragebogen
Autor: admin Die Behandlungserfolge bei einer homöopathischen Therapie beruhen meisten auf einer individuellen Prüfung der Symptome und Rahmenbedingen. Findet man das richtige homöopathische Arzneimittel für einen Patienten, sprechen 90% der Fälle für Anwendungen der alternativen Medizin.
Im Falle von allergischem Asthma wurden im Rahmen der Erstuntersuchung folgende Symptome festgestellt: Allergien gegen Gräser und Pollen, Katzen- und Hundehaarallergie, Anschwellen der Augen, Verstopfung der Nase und akute Luftnot bei Bewegung. Das Krankheitsbild wurde durch Wundsein im Babyalter, mehreren Mittelohrentzündungen und geringem Durst vervollständigt.
Bisher erhielt der Patient lediglich Asthmaspray zur Linderung der genannten Symptome. Für die homöopathische
Therapie nahm der Patient „Pulsatilla M“ ein. Die Pulsatilla ist ein Hahnenfußgewächs und wird auch umgangssprachlich als „Kuhschelle“ bezeichnet. Allergie gegen Tierhaare nahm erheblich ab. Langfristig konnte man gänzlich auf das Asthmaspray verzichten, es gab fast keine Anfälle von Atemnot und keine allergischen Zeichen auf Gräser, Pollen oder Tierhaare.
Der Patient gewann außerdem an Lebensfreude, wurde aufgrund des Rückgangs der Symptome selbstsicherer und konnte sogar seinem Hobby, dem Wettkampfsport, nachgehen. Dies ist ein positives Beispiel für eine homöopathische Behandlung, wo es gelungen ist, mit Hilfe der richtigen Arznei für eine Linderung beziehungsweise für das Verschwinden bestimmter Symptome zu sorgen.
Autor: admin Viele halten Homöopathie für Hokuspokus, obwohl sie keine Ahnung haben, was es mit der Homöoparthie überhaupt auf sich hat. All denjenigen sei dieser Beitrag gewidmet.In der sich heute ständig verändernden Gesellschaft entwickeln sich immer wieder Krankheitsbilder beim Menschen, die mit Hilfe der klassischen Schulmedizin nicht behandelt werden können, weil die Ursache oft im Verborgenen bleibt. In solchen Fällen kann die alternative Medizin möglicherweise Linderung verschaffen. Zu diesen alternativen Behandlungsmethoden gehört beispielsweise die Homöopathie.Durch Unwissenheit und Ignoranz wirkt der Begriff Homöopathie auf viele Menschen noch immer sehr befremdlich, dabei konnten gerade auf dem Gebiet der Erkältungskrankheiten, der chronischen Kopfschmerzen, bei Gelenkschmerzen und Darmerkrankungen beachtliche Erfolge erzielt werden.Begründer dieser Behandlungsmethode ist der deutsche Arzt Dr. med. Samuel Hahnemann (1755 – 1843) gewesen. Er leitete das Wort „Homöopathie“ aus dem Griechischen ab, wo es übersetzt „ähnliches Leiden“ bedeutet. Ausgehend vom gesunden Menschen versucht die Homöopathie kranke Menschen mittels Arzneien oder Kräutern zu behandeln, die bei einem gesunden Menschen ähnliche Krankheitssymptome hervorrufen. Exemplarisches Beispiel hierfür ist die Brennnessel. Sie verursacht beim Menschen juckende und schmerzhafte Bläschen. Homöopathen machen sich dies zu Nutze, indem sie Menschen mit solchen Hautausschlägen mit der Brennnessel behandeln und bewirken so die Selbstheilungskraft des Körpers, man aktiviert den Selbstschutz. Ein ähnliches Beispiel ist Jasmin, dessen übermäßiger Genuss zu Fieber führen kann. Bei einer homöopathischen Behandlung wird dem Fieberkranken Jasmin eingeflößt, um die körpereigenen Kräfte zu aktivieren.Die Homöopathie ist somit keine aktive Therapie, sondern mehr die Hilfe zur Selbsthilfe.