Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

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Archiv für April, 2008

8. April 2008
Autor: Nicole

“Reale Chance für Allergiker”, “Ein Leben ohne Allergien”. Diese und ähnliche Sätze wecken in letzter Zeit meine Hoffnung, auch wenn oft nicht viel (methodisch) oder gerade viel (finanziell) dahinter steckt.

Warum das so ist? Als Allergiker fühle ich mich von einigen Ärzten entmündigt. In einem Gespräch mit meiner Hausärztin über meine Katzenallergie, (die übrigens nicht sie feststellte und das trotz Allergietest!) kam wie aus der Pistole geschossen der Satz “Die Katzen müssen sofort weg”. Auf die Idee, einmal nachzufragen, ob ich überhaupt Katzen besitze, kam die gute Frau dabei nicht. Rauchen würde ich ja wohl sowieso nicht? Ich fühlte mich wie in der Grundschule, ein Eintrag ins “Muttiheft” aufgrund falscher Medikamenteneinnahme (das Rezept hatte ich von einem Facharzt für Pulmologie und Allergologie!) und ihrer Meinung nach unzureichender Mitwirkung meinerseits (”Die Katzen kommen nicht weg!”) sah ich schon vor mir, während Frau Doktor noch telefonierte.

Ein Leben lang Tabletten gegen die Allergien? sunshinecity © Flickr

Es sollte um mich gehen in diesem Telefonat, denn offensichtlich hatte ich mich der Tatsache schuldig gemacht, einfach so ein Rezept von einem kundigen Facharzt (also nicht von ihr) anzunehmen und dieses dann, jetzt wird es kriminell, auch sogleich zur Apotheke zu tragen, um die verschriebenen Pillen dann einzunehmen und eine deutliche Besserung der Symptome (nämlich fast keine mehr) zu provozieren. Ich könne die Tabletten ja nicht ewig einnehmen, so die Begründung Aussage. Ein Rezept dürfe sie mir auch nicht ausstellen, denn die Arznei ist viel zu teuer!

Aber gegen die Birkenallergie unter der ich, das hatte ich leider auch schon verraten, ebenfalls leide, dagegen müsse man sofort etwas unternehmen. Hyposensibilisierung wäre die einzige Möglichkeit, warum der Facharzt da nicht auch gleich in die Richtung gesteuert habe, fragte sie MICH allen ernstes. Auf meine Frage, ob man die Birken weiter Lesen »


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5. April 2008
Autor: Nicole

Thermotherapie ist ein Sammelbegriff für eine ganze Reihe von Anwendungen, die sich die heilenden Kräfte der Wärme zunutze machen.

Das Heilverfahren findet bei unterschiedlichen Beschwerden Anwendung. Dazu gehören chronische Gelenkerkrankungen wie Arthrose, psychische Dispositionen wie Unruhe, chronische Erkrankungen der oberen Atemwege und zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems. Aber Vorsicht, wenn Entzündungen im Körper lauern, können diese durch Wärme noch verstärkt werden. Gleiches gilt für Krankheiten das Herz und den Kreislauf betreffend. Auch Symptome wie Atemnot und fieberhafte Erkrankungen sind oft ein Kriterium, dass Thermotherapie als Behandlungsform ausschließt.

Welche Anwendungen gibt es?

Die so genannte “Heiße Rolle” findet meistens in der Krankengymnastik Anwendung. Dahinter verbirgt sich ein gerolltes Handtuch, dessen Inneres mit heißem Wasser getränkt wird. Einige Materialien wie Schlamm und Ton haben eine wärmespeichernde Wirkung. Auch diesen Umstand nutzt die Thermotherapie, oft in Zusammenhang mit Massagen (siehe Fango) für bestimmte Behandlungen aus. Das vordergründige Ziel dabei ist, Verspannungen der Muskeln zu lösen. Bei Gelenkschäden an den Händen werden Bäder mit heißem Paraffin eingesetzt. Andere Methoden der Thermotherapie sind Behandlungen mit Infrarotlicht, Ultraschall und Elektromagnetismus (Hochfrequenztherapie). Diesen Hilfsmittel gemein ist die Art, wie Wärme direkt im Körper durch physikalische Vorgänge erzeugt wird.

Heublumen MR+G © Flickr

Wärmereize von Außen nutzen hingegen Wasseranwendungen wie beispielsweise Überwärmungsbäder, die zum Beispiel bei Erkältungskrankheiten im Anfangsstadium wirken und mit Vorsicht zu genießen sind, da der Kreislauf durch die starke Erhöhung der Körpertemperatur sehr belastet wird. Ein, der Kneipp-Therapie nahestehendes, Heublumenbad, hilft bei Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dabei badet der Patient nicht etwa in Blumen, vielmehr wird eine Heublumenpackung mit heißem Wasser hergestellt. Diese wird dann auf die erkrankten Regionen des Körpers gelegt. Zuletzt muss die Sauna erwähnt werden, denn auch sie gehört zur Thermotherapie. Dabei dient ein Saunagang nicht vorrangig zur Behandlung bestimmter Krankheiten, sondern soll präventiv Erkrankungen vorbeugen.

Quelle: http://www.gesundheitpro.de/


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3. April 2008
Autor: Nicole

Wärme ist nicht nur angenehm, entspannend und schlaffördernd, sie kann sogar heilen. Durch Behandlungen mit Hitze oder Wärme aktiviert unser Körper Selbstheilungsprozesse, wird besser durchblutet und transportiert sogar Giftstoffe ab.

Diese positiven Effekte nutzt auch die Thermotherapie. Ausgehend von der Tatsache, dass in der Haut Wärme- und Kälterezeptoren vorhanden sind, die über Nervenbahnen Informationen über äußere Temperaturreize an den Hypothalamus weiterleiten, umfasst dieses Heilverfahren eine ganze Menge Anwendungen, die dieser Erkenntnis Tribut zollen. Der Hypothalamus ist, laienhaft betrachtet, die Klimaanlage des Körpers. Sobald die Reize der Hautrezeptoren ihn erreichen, wirkt er regulierend. Bei Kälte ist einer dieser Regulationsprozesse zum Beispiel Zittern, das im Körper durch chemische Vorgänge Wärme erzeugt. Bei Wärmereizen werden unter anderem Informationen an die Schweißdrüsen weitergeleitet.

Wärme fördert Wohlbefinden und Gesundheit. tanakawho © Flickr

Ferner zeigen Studien, dass ein Wärmebad, das die Körpertemperatur um knapp 2 Grad Celsius steigen lässt, die Abwehrkräfte stärkt. (Überwärmungsbäder werden testweise auch in der Krebstherapie eingesetzt.) Grund dafür ist die vermehrte Ausschüttung von Cortisol, sowie eine Erhöhung der Konzentration von weißen Blutkörperchen. Zudem können auch Schmerzen und Verspannungen gemildert werden. Diese Effekte erfolgt durch zwei Tatsachen: Zum einen werden ab einer Temperatur von 40 Grad Celsius bestimmte Botenstoffe im Gehirn nicht mehr ausgeschüttet, zum anderen verbessert sich die Durchblutung der Haut und des übrigen Gewebes. Muskeln, Sehnen und Bänder entkrampfen bzw. werden dehnbarer.
Auch auf den Pulsschlag hat Erwärmung des Körpers eine weitreichende Wirkung: Er erhöht sich um bis zu 20 Schläge pro Minute, wenn die Temperatur des Körpers um nur einen Grad Celsius ansteigt. Stoffwechselvorgänge werden durch Wärme ebenfalls beschleunigt.


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1. April 2008
Autor: Nicole

Bekannt wurde die Dorn-Therapie vor allem durch das Fernsehen. Der Fernsehpfarrer Jürgen Fliege predigte in seiner Sendung mehrmals hintereinander die positiven Auswirkungen dieser, von einem medizinischen Laien erfundenen, Methode.

seitlich © FlickrDie Fernsehwerbung hatte ihr Ziel nicht verfehlt, denn auf einmal interessierten sich Tausende für die Methode, die oft in einem Atemzug mit der Massage nach Breuss erwähnt wird. Besonders in der Physiotherapie wird die Dorn-Therapie abgelehnt.
Die Kritik greift in erster Linie die These des Beckenschiefstandes an.

Dazu ein Zitat von einer Website aus physiotherapeutischen Fachkreisen:

“Die Dorn-Methode sieht die Ursache der meisten Rückenschmerzen in einem Beckenschiefstand in Folge eines angeblich aus der Gelenkpfanne um bis zu vier cm herausgerutschten Hüftgelenkes. Diese Vorstellung ist anatomisch-physiologisch absurd. Wäre dies tatsächlich zutreffend, würden sich die betroffenen Patienten vor Schmerzen schreiend am Boden wälzen und sicherlich nicht zu Fuss und aus eigener Kraft einen Behandler aufsuchen können.”

Weiter heißt es, dass auch die Annahme, Wirbel könnten ihre Position verlassen und sich verschieben, nicht deckungsgleich mit anatonischen Kenntnissen ist. Dorn selbst äußerte sich folgendermaßen zu dieser Anschuldigung:

“Wenn ich anatomische Kenntnisse gehabt hätte, hätte ich alles so kompliziert gesehen, daß ich mich vieles nicht getraut hätte.”

amandabollinger © Flickr weiter Lesen »


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