Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

Archiv für Mai, 2008

9. Mai 2008
Autor: Nicole

Salz ist ein Produkt, das in keinem Haushalt fehlt. Oft wird es nur als Küchengewürz verwendet, dabei stecken in qualitativ hochwertigem Meersalz unzählige Anwendungsmöglichkeiten und Heilkräfte. Salz ist also nicht nur der letzte Schliff eines guten Gerichtes, sondern auch Bestandteil der Hausapotheke.


Salz wird durch Verdunstung von Meerwasser in Salzseen gewonnen. Peter Mara © FlickrUm zum Beispiel unreiner Haut entgegenzuwirken braucht es oft keine teuren Produkte aus dem Handel. Ein einfaches Meersalzpeeling kann bei nicht allzu empfindlicher Haut Wunder wirken. Um den Pflegeeffekt zu verstärken, kann das Salz mit hochwertigem Pflanzenöl vermischt werden. Darüber hinaus ist Meersalz ein gutes Hausmittel, um Erkältungen zu bekämpfen. Als Nasenspülung hilft es den strapazierten Schleimhäuten gerade bei trockener Raumluft zu neuen Selbstheilungskräften. Dafür können Nasenspüler aus der Apotheke verwendet werden, im Akutfall tut es aber auch eine Einwegspritze, die mit der Salzlösung gefüllt wird. Wie genau der Vorgang durchzuführen ist, erfährt man ebenfalls in der Apotheke. Um bei erkältungsbedingten Entzündungen weiter Lesen »


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8. Mai 2008
Autor: Nicole

Ginkgo (Ginkgo biloba) hat seine Ursprünge im ostasiatischen Raum. Von dort erreicht er, mitgebracht von Seefahrern, auch Europa.

Der Baum hat ein besonders ansprechendes und ungewöhnliches Äußeres, dass besonders auf die Form der Blätter zurückzuführen ist. Dies scheint wohl auch der Grund dafür zu sein, dass die Schönheit der Pflanze der Bildenden Kunst ein beliebtes Motiv liefert. In der Chinesischen Philosophie steht die einzigartige Blattform symbolisch für die bedeutenden Begriffe “Yin und Yang”, die in ihren Grundzügen den Charakter der Zweigeteiltheit vermitteln: Zwei Seiten, die sich gegenseitig in harmonischer Konsequenz anregen und verbinden. Und noch ein weiterer Fakt macht den Ginkgobaum, der bis zu 40 Meter hoch werden kann, zu einem Mythos: Er ist der letzte seiner Familie. Alle anderen Arten der ursprünglich weltweit verbreiteten Abteilung Ginkgophyta sind vor etwa 250 Millionen Jahren ausgestorben.

Ginkgobäume inoc  © Flickr

In der Phytomedizin ist die Bedeutung des äußerst widerstandsfähigen Baumes nicht minder groß. Alte chinesische Schriften aus dem 1. Jh. n. Chr. legen die Vermutung nahe, dass Ginkgo schon in dieser Zeit als Heilpflanze bekannt war. In der dunklen Zeit des Mittelalters sollen die Blätter als weiter Lesen »


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7. Mai 2008
Autor: Nicole

Wadenwickel sind eines der Hausmittel, dass am einfachsten Fieber senkt, weil nicht viele Dinge benötigt werden und das Verfahren äußerst effektiv ist.

Vor der Anwendung von Wadenwickeln, sollte die Körpertemperatur gemessen werden. Ist sie bei oder über 39 Grad Celsius, kommt dieses Hausmittel in Frage. Beachtet werden sollte außerdem, dass die Beine auch wirklich von der Fieberhitze durchdrungen sind. Ist dies nicht der Fall, sollten andere Mittel gewählt werden, um die Körpertemperatur zu senken. Je nach Ursache und Beschwerdebild des Fiebers zum Beispiel homöopathische Mittel wie Belladonna, Aconitum napellus oder Eupatorium perfoliatum.

Belladonna kann helfen. teddy llovet © Flickr

Die Durchführung sollte insgesamt nicht viel länger als eine Stunde dauern. In dieser Zeit kann die Temperatur um höchstens 1,5 Grad gesenkt werden. Auch darum ist das Fiebermessen vorher so wichtig, denn eine zu starke und schnelle Abkühlung ist eine Belastung für den Kreislauf und darum nicht empfehlenswert. Bevor die Anwendung beginnt, sollten zwei Handtücher, lauwarmes Wasser und eine abweisende Unterlage bereitstehen. Die Handtücher werden im Wasser getränkt, dann ausgewrungen und um die Waden gewickelt. Die Unterlage sorgt dafür, dass keine Flüssigkeit in die Matratze entweichen kann. Nun beginnt der Verdunstungsprozess: Die Körperwärme der Waden führt dazu, dass die Flüssigkeit in den Tüchern ihren physikalischen Aggregatzustand ändert, also verdunstet. Dadurch entweicht Wärme aus dem Körper, das Fieber sinkt. Die Tücher werden maximal 25 Minuten an den Beinen belassen. Je nach Höhe der nun gemessenen Temperatur im Körper wird die Anwendung noch einmal wiederholt. Besonders bei sehr kleinen Kindern reicht meist eine Durchführung.

Wadenwickel helfen auch bei anderen Beschwerden. Mehr Informationen findet man hier.


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6. Mai 2008
Autor: Nicole

Aus der ayurvedischen Lehre und auch der Traditionellen Chinesischen Medizin stammt der Brauch, Ingwerwasser zu trinken. Dabei geht es nicht nur um den Geschmack, sondern auch darum, die natürlichen Heilkräfte des Ingwer für die körperliche und geistige Gesundheit zu nutzen.

Ingwer

Herstellung

Ingwerwasser lässt sich auf zwei verschiedene Arten herstellen. Die sehr intensive Kochmethode eignet sich für Menschen, die Schärfe vertragen. Dabei werden circa vier Scheiben frischer Ingwer benötigt. Die geschälten, etwa 5 Millimeter dicken Scheiben werden in ein Liter Wasser gekocht. Wenn die Flüssigkeit sich um die Hälfte reduziert hat, muss sie nur noch etwas abkühlen. Dieses Gemisch trinkt man über den Tag verteilt. Eine weniger intensive Art, Ingwerwasser herzustellen, ist die Ziehmethode. Dabei gibt man einfach nur ein bis zwei Scheiben Ingwer in eine Tasse. Nach fünf bis zehn Minuten ist das Getränk fertig.

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4. Mai 2008
Autor: Nicole

Krampfadern sind oft ein Produkt moderner Lebensweise: Wenig Bewegung, Arbeit überwiegend im Sitzen und ungesunde Ernährung begünstigen das entstehen der so genannten “Varikose”.

Neben ungesunder Lebensführung, gehören auch Faktoren wie Schwangerschaft und genetische Dispositionen zu den Ursachen der unschönen, verknoteten und oberflächlichen Venen. Frauen sind öfter betroffen als Männer. Neben dem ästhetischen Aspekt ist die Varikose aber auch eine ernst zunehmende Krankheit, die weitere Symptome hervorrufen kann: Dazu gehören beispielsweise die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombose), in dessen Folge es zu Lungenembolie kommen kann und die Entwicklung von Ödemen. Im schlimmsten Fall kann es zu einem so genannten “offenen Bein” kommen.

Rosskastanie BxExAxTxE © FlickrAngesichts dieser schweren Komplikationen sollte die Vorsorge nicht vernachlässigt werden. Dazu bedarf es keiner Medikamente, sondern einfach nur einigen Veränderungen im Lebenswandel. Ausreichend Sport ist der Anfang. Bewegungsarten wie Yoga oder Schwimmen sind zum Beispiel bestens geeignet. Darüber hinaus sollte die Ernährung auf Vollkornprodukte (Brot, Reis, Nudeln), mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z.B. in Oliven- und Rapsöl), viel frisches Gemüse und Obst umgestellt werden. Wenig Alkohol und dafür reichlich Wasser tun ihr übriges. Darüber hinaus können auch Kneipp´sche Güsse und Bäder, sowie das bekannt Wassertreten vorbeugen, weil hier die Gefäße durch Temperaturreize zusammengezogen werden und sich danach wieder entspannen. Das kommt einem Fitnessprogramm für die Venen und Arterien gleich.

Hamamelis virginiana gripspix @ FlickrDie Naturheilkunde kann im Anfangsstadium ebenfalls gut Dienste erweisen. Um die krankhafte Venenerweiterung zu mildern, eignet sich Rosskastanie. Sie wirkt gleichzeitig auf die Leber. Produkte mit Rosskastanie werden äußerlich angewendet. Innerlich kann hingegen die Hamamelis verwendet werden. Ihr lateinischer Name ist “Hamamelis virginiana”, sie gehört zur Familie der Hamamelisgewächse und ist auch unter dem Namen “Zaubernuss” bekannt. Sie enthält Gerbstoffe, die bei Schleimhautentzündungen, leichten Hautverletzungen und eben auch bei Krampfadern und Hämorrhoiden helfen.


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