Autor: Nicole Kategorien
Neueste Beitäge
Eure Kommentare
Autor: Nicole Auch Mangelernährung kann Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Oft ist dies der Fall, wenn ein Infekt den Körper beansprucht und den Appetit unterdrückt.
In diesem Fall kommt meistens noch eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme hinzu. Die Folge: Verdauung und Stoffwechsel schalten auf Sparflamme, der Stuhl ist sehr hart und verursacht Schmerzen. Die Symptome bessern sich bei ausreichend frischer Luft und Wärme, werden im Gegenzug bei Kälte und am Morgen schlechter. Ein trockenes Gefühl im Mund, Magendrücken, Heißhunger und rissige Haut begleiten die Beschwerden. Das homöopathische Mittel für diese Beschwerdebild ist Alumina D12. Zweimal täglich jeweils fünf Globuli sollten die Beschwerden verbessern. weiter Lesen »
Autor: Nicole Nux vomica hilft bei Übelkeit, die zum Beispiel nach übermäßigem Alkoholgenuss eintritt, doch Magen-Darm-Beschwerden sind in ihren Ursachen oft recht vielfältig.
Darum sollte man - und das gilt für jede Art von Beschwerden - die Symptome immer ganz genau beobachten. Die besten Ergebnisse bei chronischen Leiden erzielt immer ein Heilpraktiker, jedoch ist die Selbstbehandlung bei akuten Problemen natürlich möglich.
Wer unter Reiseübelkeit leidet kann auf Cocculus D6 zurückgreifen. Die Symptome sind starker Schwindel, der jegliche Art von Bewegung erschwert oder verhindert, sowie Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und sogar Ohrensausen. Diese Veränderungen treten auf Reisen, aber sehr häufig auch bei großem Stress (zu viel Arbeit und Überlastung) sowie bei Jetlag auf. Sogar Schichtarbeit, die in vielen Berufsgruppen zur Tagesordnung gehört, kann die Ursache für derartige Symptome sein, die meist von Empfindlichkeit und Reizbarkeit begleitet werden. In akuten Fällen empfiehlt sich die Gabe von jeweils drei Tropfen in einer Folge von 1,5 Stunden. Klingen die Beschwerden langsam ab, reichen dreimal täglich jeweils fünf Globuli.
Bei einer trägen Verdauung kann man es mit natürlichen Abführmitteln oder dem homöopathischen Arzneimittel Lycopodium probieren. Lycopodium ist dann angezeigt, wenn die Nahrungsaufnahme nicht normal abläuft, man nach wenig Nahrung trotz großem Appetit im Vorfeld nichts mehr herunter bekommt und sich diese Beschwerden am späten Nachmittag und bei Wärme verschlechtern, bei kühler Luft hingegen verbessern. Man nimmt Lycopodium D12 zweimal am Tag (jeweils 5 Globuli)
Autor: Nicole Arnica montana war eines der ersten Mittel, das Hahnemann an sich selbst testete. Er wurde auf die Heilpflanze aufmerksam, weil sie im Gebirge, wo sie ja wächst, oft bei Stürzen, Prellungen und Verstauchungen eingesetzt wurde.
Arnica ist das Hauptmittel bei Muskelverletzungen und Schädigungen des Bindegewebes nach äußerer Einwirkung. Darüber hinaus wird es bei Quetschungen, Zahnschmerzen, Blutungen, Schockzuständen, nach Operationen, bei Verrenkungen, Prellungen, Gehirnerschütterung und Muskelkater eingesetzt.

Die Symptome werden oft durch ein Wundheitsgefühl an der betroffenen Stelle des Körpers eingeleitet. Der Patient zeigt sich Schmerz und Berührung gegenüber als äußerst sensibel, hat sogar Angst davor und möchte sich nicht bewegen, sondern in Ruhe gelassen werden. Bei Blutergüssen kann Arnica helfen, wenn das Mittel weiter Lesen »
Autor: Nicole Arnika (Arnica montana) gehört zur Familie der Korbblütler. Man kennt es auch unter dem Namen Berg-Wohlverleih.
Die Pflanze steht unter Naturschutz und darf darum nicht wild gesammelt werden. Sie kommt vor allem in Gebirgsregionen vor, wo sie kalkarme Wiesen und Gebiete von bis zu 2800 Metern über dem Meeresspiegel begrünt.
Arnika ist giftig und sollte niemals selbst dosiert werden, da es zu schweren Vergiftungserscheinungen wie weiter Lesen »
Autor: Nicole Nux Vomica gehört in die homöopathische Hausapotheke. Das Mittel aus der Brechnuss hilft vor allem bei Übelkeit und Verdauungsbeschwerden.
Wer immer unter Strom steht, zu wenig Wasser trinkt, dafür viel raucht, ungesund isst und Kaffee zu seinem täglichen Begleitern zählt, leidet schnell unter Verdauungsstörungen, Übelkeit, Magenschmerzen und Magendruck.
Der Patient ist zudem sehr angespannt, friert schnell und kann sich trotz Überlkeit nicht übergeben. Auch der Stuhlgang ist gestört. In der Folge können Erkältungen schneller auftreten und stark beengend im Brustraum wirken. Nachts ist die Nase dann völlig verstopft, der Schlaf wird gestört, was weitere Erschöpfung verursacht.
Die Beschwerden werden bei Berührung, nach dem Essen oder der Aufnahme von Gewürzen, bei Kälte, lauten Geräuschen, Wind und bei Erkältungen besonders nach drei Uhr nachts schlimmer. In den Abendstunden, im Liegen, bei Wärme, Schlaf (auch tagsüber), Feuchtigkeit und nach Umschlägen verbessern sich die Beschwerden.
Beschwerden auf einen Blick:
Zahnschmerzen, Hämorrhoiden, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Bauchkrämpfe, Verstopfung, Blasenentzündung, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Übelkeit, nach übermäßigem Alkoholkonsum, Ischias, Koliken und Wehenschmerzen
Autor: Nicole Die Gewöhnliche Brechnuss ist ein immergrüner Laubbaum, der vor allem in Australien und Indien und verbreitet ist.
Der Baum wird bis zu 25 Meter hoch und trägt Samen. Diese werden “Brechnuss” oder auch “Krähenauge” genannt. Die Samen sind sehr hart, von grauer Farbe und platzen nur auf, wenn sich das Wetter zum Feuchten hin verändert.

Sie schmecken bitter, scharf und können Übelkeit auslösen. Nach der homöopathischen Regel “Gleiches mit gleichem heilen.” werden sie darum vor allem bei weiter Lesen »
Autor: Nicole Verstopfung ist - gerade bei vielen Frauen - immer wieder ein Thema. Der Griff zu Abführmitteln aus der Apotheke ist schnell getan.
Was oft vergessen wird: Jedes Abführmittel, auch wenn es als pflanzlich deklariert ist, kann zu Abhängigkeit führen. Die Folgen sind fatal, denn der Darm verlernt mit der Zeit, sich natürlich zu entleeren. Darüber hinaus ist chronische Verstopfung ein begünstigender Faktor für Hämorrhoiden und andere Beschwerden.
Autor: Nicole Hämorrhoiden: Viele betrifft dieses Leiden, nur Wenige wollen es zugeben. Aus Scham wird geschwiegen, manchmal werden die Schmerzen dann sogar verdrängt und die Symptome nur halbherzig behandelt.
Dass Hämorrhoiden eine unangenehmes Thema sind, sollte niemanden davon abhalten, sich adäquate Hilfe zu verschaffen. Wer oft unter den “Quälgeistern” zu leiden hat, muss zunächst die eigenen Gewohnheiten überdenken: Zu wenig Bewegung, häufiges sitzen, Alkohol, Nikotin, ungesunde Ernährung, Abführmittelmissbrauch - das alles sind Faktoren, die Hämorrhoiden begünstigen und die Symptome auslösen können.
Wenn Vorbeugen zu spät ist und die Beschwerden akut sind, helfen weiter Lesen »
Autor: Nicole Das Ähnlichkeitsprinzip basiert auf Beobachtungen anhand von Experimenten und ist somit nicht so unfundiert, wie es einige Kritiker gern haben würden.
Das Ähnlichkeitsprinzip beinhaltet die Annahme, dass ein Kranker durch dasjenige Mittel geheilt werden kann, dass die selben Symptome hervorruft, wie er sie hat. Ähnlichkeit bedeutet dabei soviel wie eine wesentliche Übereinstimmung und wird aufgrund aller Faktoren hergeleitet. Man betrachtet also nicht nur die Symptome, wie es beispielsweise die organotrope Homöopathie tut, sondern die gesamte Charakteristik des Patienten. Die Bestimmung des richtigen Mittels erfordert somit viel Sachverstand, Sensibilität und Zeit.
Das “simile Prinzip” steht als wissenschaftliche Methode in Verbindung mit Hippokrates und Paracelsus, die bestimmte Arzneimittelwirkungen auf ähnliche Weise erforschten. weiter Lesen »
Autor: Nicole In der Zeit zwischen 1790 und 1796 hat Hahnemann noch mehrere Selbstversuche mit unterschiedlichen Mitteln unternommen.
Dabei festigte sich eine These: “similia similibus curentur” (Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt). Dieses Annahme, gestützt u.a. mit den Ergebnissen der Selbstversuche, veröffentlichte der mittlerweile in Königslutter ansässige Hahnemann in einem medizinischen Fachjournal. Ob der Arzt schon vorher Patienten nach diesem Prinzip behandelt hat, kann nicht zweifelsfrei geklärt werden. Ungefähr ab 1803 muss er es, seinen Behandlungsjournalen zufolge aber getan haben. Die Begrifflichkeiten und weitere Grundsätze der Homöopathie entwickelten sich erst einige Zeit später.

Im Jahre 1810 erschien ein Grundlagenwerk, dass noch heute als das Standardwerk der Homöopathie gilt. Insgesamt existieren weiter Lesen »