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Autor: Nicole Die Natur kennt einige Möglichkeiten, die bei einer Reizblase helfen könnten. Ist die Diagnose sicher, berät der Arzt Sie über die zur Verfügung stehenden und für Sie passenden Arzneien. Hier ein Überblick über die gängigsten Wirkstoffe.
Echte Goldrute (Solidago virgaurea)
Das Kraut wirkt entzündungshemmend und krampflösend auf die Blase, was die Stärke des Harndrangs reduzieren kann. Oft wird empfohlen, die Pflanze in Verbindung mit Kürbispräparaten einzunehmen. Zur Einnahme berät Sie Ihr Arzt oder Apotheker. Goldrute wird oft als Tee getrunken, wobei man darauf achten muss, dass es sich wirklich um die Echte Goldrute handelt.
Kürbispräparate
Den Wirkstoff des Kürbis kann man nutzen, indem man die Kerne einnimmt. Darüber hinaus gibt es fertige Medikamente aus dem Arzneikürbis (Cucurbita pepo). Die Inhaltsstoffe der Frucht sind reich an Kalium, entzündungshemmenden Wirkstoffen, Selen, Aminosäuren und Vitamin E. Kalium sorgt für einen harntreibenden Effekt, während das Vitamin E dafür sorgt, das Bindegewebe zu stärken, was bei einer Reizblase mitunter auch unterstützend wirkt.
Homöopathie
Der Net-Doktor empfiehlt Pulsatilla und Dulcamara. Darüber hinaus findet man auf anderen Seiten viele weitere mögliche Arzneien wie z.B. Lupulus, Kalium sulfuricum, etc. Hier kommt es auf die spezifische Konstitution jedes Patienten an.
Auch andere Harnwegserkrankungen können mit Homoöpathie behandelt werden. Mehr dazu finden Sie in dem Beitrag “Harnwegserkrankungen: Homöopathie kann helfen“
Autor: Nicole Die Therapie einer Reizblase bedeutet neben einer medikamentösen Behandlung auch, dass Betroffene sich gut beobachten und ihr Verhalten trainieren.
Neben der medikamentösen Therapie empfiehlt der Net-Doktor deswegen z.B. ein Kontinenztraining und eine begleitenden Psychotherapie. Wer sich beim Urologen untersuchen lässt wird in der Regel aufgefordert, ein Miktationstagebuch zu führen. Dabei handelt es sich um eine Protokoll, in das man jedes Wasserlassen einträgt. Darüber hinaus gehören auch die Angaben über die aufgenommene Flüssigkeitsmenge und besondere Beobachtungen hinein. Einen Vordruck stellt beispielsweise die Deutsche Kontinenz Gesellschaft bereit.
In der Psychotherapie können begleitend die möglichen vegetativen Ursachen der Reizblase erörtert werden. Damit einher geht oft eine Verhaltenstherapie in der man gleichzeitig die Blase trainiert (Kontinenztraining). Das kann so aussehen, dass man nur zu bestimmten Zeiten die Toilette aufsucht.
Oft wird der Harndrang durch Stress ausgelöst, der dann wiederum eine stärker verkrampfte Blasenmuskulatur zur Folge hat. Ein Teufelskreis, denn dies erzeugt noch stärkeren Harndrang, was wiederum mehr Stress verursacht. Um dieses Dilemma zu durchbrechen, können ganzheitliche Entspannungstechniken wie Yoga (meiner Meinung nach ein Heilmittel gegen viele Krankheiten), Meditation, Progressive Muskelrelaxation (PMR) oder auch Biofeedback helfen.
Auch der Verzicht auf stark harntreibende Getränke wie Kaffee kann die Therapie unterstützen. Man sollte aber nicht ganz auf das Trinken verzichten, dies wirkt kontraproduktiv, da die Blasenwand so noch stärker gereizt wird.
Die zur Verfügung stehenden Medikamente sind oft pflanzlich, aber auch homöopathische Arzneien und Bach-Blüten können eingenommen werden. Die Möglichkeiten werde ich in einem weiteren Beitrag vorstellen. Außerdem habe ich schon einen Artikel zu den Symptomen der Reizblase veröffentlicht.
Autor: Nicole In den Frischeabteilungen vieler Supermärkte findet man ja fast die gesamte Palette exotischer Früchte repräsentiert. Einige, wie z.B. die dekorative Rambutan oder die geschmacksneutrale Pitahaya, sind mittlerweile schon relativ bekannt.
Etwas unbekannter - zumindest im Bereich Lebensmittel - ist meiner Meinung nach die Mangostanfrucht. Dafür ist diese wiederum im Bereich Wellness und alternativer Medizin populär. Einige Menschen schwören auf die umfassenden Kräfte der Mangostan was hin und wieder auch dazu führt, dass überteuerter Saft aus der Frucht verkauft wird, was mich persönlich immer ein bisschen an den Aloe vera-Hype vor ein paar Jahren erinnert. Ich selbst habe den übrigens auch kurze Zeit mitgemacht und jeden Tag brav ein Schnapsglas voll ekelhaftem, glibbrigem, überteuerten Aloe-Gebräu hinuntergewürgt. Geholfen hat´s übrigens nur dem Verkäufer…
Wenn mir jemand verspricht, eine einzige Pflanze könne meine gesamten Krankheiten heilen, mich dazu geistig fit und wunderschön zu machen und wenn dieser Jemand darüber hinaus noch damit wirbt, dass das Verzehren dieser Frucht mir dabei hilft, 100 Jahre alt zu werden, dann klingeln die Alarmglocken.
Doch ist die angebliche Heilkraft der Mangostan nur Schall und Rauch? weiter Lesen »
Autor: Nicole Ingwer beschleunigt den Stoffwechsel, hilft bei Übelkeit und regt die Verdauung an. Allein deswegen ist er bei vielen Menschen sehr beliebt. Auch so manche Schwangere schwört bei morgendlicher Übelkeit auf Ingwerwasser oder -tee. Aber ist das auch gesund oder eher gefährlich?
Manche Hebammen raten von Ingwerwasser in der Schwangerschaft eher ab da die Knolle in Verdacht steht, frühzeitige Wehen auszulösen. Doch schwangere Frauen sollten nicht nur bei Ingwerwasser vorsichtig sein. Auch bestimmte Gewürze wie Zimt, Kardamom, Oregano und Nelken können angeblich die Wehentätigkeit fördern. Vorsicht ist auch bei Kräuter- und Heiltee geboten. Jedes Kraut hat eine Wirkung, die sich gut oder schlecht auf Mutter und ungeborenes Kind auswirken können. Gefunden habe ich diese Informationen hier. Es handelt sich um eine so genannte Online Hebammen-Sprechstunde.
Soweit so gut, denn forscht man weiter stößt man durchaus auch auf die gegensätzliche Meinung. Dieses Portal empfiehlt einen Tee aus kandierten Ingwerstücken gegen die morgendliche Übelkeit. Eine wissenschaftliche Studie* konnte keine Hinweise auf eine Wirkung von Ingwer gegen Schwangerschaftsübelkeit feststellen. Was stimmt denn nun? Ich kann mir vorstellen, dass viele Schwangere aufgrund solcher Informationen recht verunsichert sind. Falls es hier also jemanden gibt, der Erfahrungen gemacht hat oder näheres zum Thema Ingwer, Zimt und Co. in der Schwangerschaft berichten kann, bin ich dankbar für jeden Kommentar und Tipp.
*D. Jewell, G. Young: Interventions for nausea and vomiting in early pregnancy. Cochrane Database Syst Rev. 2003:CD000145. PMID 14583914
Autor: Nicole Kohl mögen ja manche Leute nicht einmal essen. Wieder Andere verwenden ihn nicht nur in der Küche, sie legen sich das runde Gemüse in Form von Wickeln um oder auf Körperteile.
Ich denke da spontan an eine menschliche Kohlroulade, es handelt sich dabei aber nicht um einen irren Fetisch, sondern um ein altes Hausmittel gegen Entzündungen jeglicher Art. Ob nun Gelenke, Sehnen und Haut oder Schleimhäute und obere Atemwege -Â Kohl soll angeblich mit seiner entzündungshemmenden Wirkung für Linderung sorgen und kann somit bei Bronchitis, Rheuma, Tennisarm, Halsschmerzen und angeschwollene Halsdrüsen.
Die Anwendung erfolgt von Außen. Meine Quelle zum Thema schlägt zur Herstellung eines Kohlwickels vor, die Rippen der Blätter zunächst mit einem Tuch flach zu drücken. Dann sollen die erwärmt werden. Wie und womit wird leider nicht erwähnt. Ich könnte mir vorstellen, dass man sie sehr kurz blanchiert, dann wären sie zumindest warm. Aber schadet das den Wirkstoffen? Ich wäre sehr erfreut, wenn jemand schon einmal Kohlwickel selbst gemacht hat und mich mit seinem Wissen erhellen würde. Bei Halsschmerzen, die ich immer bekomme, wenn sich eine Erkältung anbahnt, wäre das nämlich mal eine günstige und natürliche Alternative zu herkömmlichen Mitteln, die sich auch mit anderen Hausmitteln, wie dem von mir bevorzugten Zwiebelsaft kombinieren ließe.( Zum Thema “Alternative Heilmethoden gegen Schnupfen” habe ich hier im Blog auch schon etwas geschrieben.)
Man verwendet übrigens sowohl Weißkohl, als auch Wirsing. Was eben gerade zur Hand ist. Wer einen schönen rosa Teint bevorzugt, kann Rotkohl benutzen.
Zur Quelle (dem Naturheilmagazin) und einigen weiteren Hausmitteln wie Quarkpackungen oder Honigmasken geht es hier.
Autor: Nicole Fettige Haare sind nicht nur unangenehm, sondern weisen auf eine Störung der Talgdrüsen hin.
Im Gegensatz zur trockenen und oft juckenden Kopfhaut produzieren die Talgdrüsen im Falle fettiger Haare zuviel Talg. Diese Überaktivität rächt sich in einem ungepflegten Erscheinungsbild. Als ich nach dem Thema im Netz gestöbert habe, fand ich allerlei Tricks und Tipps.
Darunter auch Kuriositäten: Eine Seite schlägt vor, die Haare mit Soda zu waschen. Wer schon mit Soda geputzt hat weiß: Das Mittel löst jeden Fettschmutz fast mühelos. Diese hohe Fettlösekraft lässt sich aber logischerweise nicht dosieren und so passiert es dann natürlich auch, dass es den Händen die Feuchtigkeit extrem entzieht. Folglich muss man mit Handschuhen arbeiten. Und jetzt frage ich die Autoren solcher Tipps:
Würdet ihr euch mit Soda die Haare waschen?
Es geht viel einfacher und schonender. Das wichtigste im Falle fettiger Kopfhaut ist die Reinigung. Um jedoch die Talgdrüsen nicht noch mehr anzuregen, sollte man auf milde Shampoos achten, die keine rückfettenden Wirkstoffe enthalten. Aber auch der Kräutergarten gibt einiges her. So wirken Spülungen aus Rosmarin und Schafgarbe für die Verminderung der Talgproduktion. Kamille beruhigt und verhilft Blondinen ganz nebenbei zu mehr Farbglanz.
Neben den Pflegemitteln, mit denen man bei fettiger Kopfhaut äußerst geizig umgehen sollte, ist auch eine Veränderung der Gewohnheiten notwendig. Wer sehr oft Mützen tragt oder sich allzu häufig durch die Haare fährt muss mit schnell fettenden Haaren rechnen. Im Netz findet man zusätzlich den Tipp, regelmäßig (alle paar Monate) das Shampoo zu wechseln. Erklärt wurde das mit der Tatsache, dass andernfalls ein (unerwünschter) Gewöhnungseffekt eintritt. Weiß jemand, was es damit auf sich haben könnte?Â
Autor: Nicole Blasenschwäche ist ein Beschwerdebild, das oft mit einem hohen Lebensalter verbunden wird. Testen Sie sich selbst: Denken Sie beim Wort “Inkontinenz” an junge, scheinbar vitale Menschen oder doch eher an Werbespots für spezielle Einlagen?
Dass Blasenprobleme auch junge Menschen betreffen können, ist eher unbekannt, wenn auch nicht selten. Haben Sie Bekannte, die ständig die Toilette aufsuchen müssen? Dann leiden diese vielleicht unter einer Reizblase. Viele der Erkrankten neigen dazu, dieses Problem abzutun und es als naturgegeben hinzunehmen. Die Statistik spricht von ungefähr 17% der Erwachsenen in Deutschland, was die Reizblase zu einer Volkskrankheit macht. Die Dunkelziffer derjenigen, die sich in ihr Schicksal fügen oder aus Scham schweigen, ist ungleich höher. Dabei ist eine überaktive bzw. instabile Blase relativ gut zu behandeln.
Wichtig für die Diagnose ist eine gewissenhafte Untersuchung durch einen Urologen. Nachdem dieser eine Blasenentzündung und andere organische Ursachen ausgeschlossen hat, müssen die Beschwerden genau analysiert werden, denn diese werden nicht nur durch viel zu häufigen Harndrang bei nur unzureichend gefüllter Blase, sondern eben manchmal auch durch Inkontinenz bestimmt. Auch die Ursachen müssen abgeklärt werden, denn sie entspringen nur selten aus rein organischen Fehlfunktionen. Vielmehr spielt im Falle einer Reizblase die Psyche eine wichtige Rolle.
Die Folge ist jedoch oft die selbe: weiter Lesen »
Autor: Nicole Wer unter Asthma leidet weiß, dass häufig auch psychische Faktoren eine große Rolle spielen.
Da ich selbst Asthma bronchiale habe, kann ich davon ein Lied singen. Oft vergesse ich es, mein Spray einzunehmen. Es geht mir dabei auch gut. Erst wenn ich meine Schusseligkeit bemerke und die Psyche ins Spiel kommt, verspüre ich plötzlich leichte Luftnot. Diese mentale Seite kann man mit Bach-Blüten angehen. Dazu habe ich bei Doc-Nature eine kleine Liste von möglichen Essenzen gefunden. Sie gehen auf die häufigsten Komponenten der “Asthma-Psyche” ein.
So soll Cherry Plum die panische Angst vor neuen Anfällen bewahren und Mut geben. Optimismus ist ein wichtiger Schritt zur Besserung. Auch Rock Rose soll gegen die Panik helfen. In akuten Situationen können zusätzlich zu den Medikamenten (die bitte nie vergessen!) auch die Notfalltropfen eingenommen werden.
Daneben treten Asthma-Anfälle oft in Stress-Situationen auf. Wer das kennt kann weiter Lesen »
Autor: Nicole Seit Anfang des Jahres gilt für alle Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) der einheitliche Beitragssatz von 15,5 Prozent. Doch was hat sich daneben geändert und was soll das ganze überhaupt?
Hintergründe zu verstehen hilft immer, das wird sich wohl auch das Portal CECU gedacht haben. So erschien hier ein Artikel über die wichtigsten Fakten des Gesundheitsfonds, so heißt nämlich das, was die meisten eben nur mit dem einheitlichen Beitragssatz verbinden. Der Gesundheitsfonds ist Bestandteil der Gesundheitsreform und wurde schon Anfang 2007 von der Bundesregierung verabschiedet. Ziel soll eine Stärkung des Wettbewerbs bei gleichzeitig erhöhter Transparenz sein. Doch was ändert sich konkret für Versicherte?
Das hängt wohl von der Krankenkasse ab, denn hier, bei den einzelnen Leistungen, soll zukünftig der Wettbewerb ausgetragen werden. Der Gesundheitsfonds ist ein zentrales Prinzip: Die Gelder aus dem Beitragssatz und Steuermittel werden an zentraler Stelle “gesammelt” und dann verteilt. Somit erhält jede Kasse eine Pauschale für jeden Versicherten. Doch nicht jeder Mensch benötigt die gleichen Leistungen, dies gilt insbesondere dann, wenn man weiter Lesen »
Autor: Nicole Das Portal Net-Doktor ersetzt zwar keinen Arzt, dient mir persönlich aber häufig als kurze und prägnante Informationsquelle bei bestimmten Krankheiten und Themen rund um die Gesundheit.
Besonders die aktuellen Themen sind immer mal wieder lesenswert. So fand ich kürzlich einen Beitrag, der sich mit den verschiedenen Heilpflanzen auseinandersetzt, die bei Husten wirksam sein können. Alle genannten Pflanzen sind in der Apotheke als Arzneitee oder in Form von Sirup, Lutschpastillen oder Saft erhältlich. Wenn Sie bei einem kleinem Husten nicht zum Arzt gehen möchten kann der Apotheker Sie zu den einzelnen Arzneien beraten. So helfen Eibischwurzel, Spitzwegerich oder Isländisch Moos besonders zu weiter Lesen »