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Autor: Nicole Bach-Blüten waren zu Zeiten Edvard Bachs in erster Linie Essenzen, die in einem aufwendigen Verfahren hergestellt wurden. Das Verfahren ist bis heute dasselbe, nur die Produkte haben sich verändert, denn mittlerweile gibt es neben den bewährten Tropfen auch Bach-Blüten Kaugummis, Bonbons und Tee zu kaufen.
Doch sollte man dies als konsequente Folge der schnelllebigen Zeit sehen oder eher als störende Faulheit/Bequemlichkeit, die den gesamten Grundgedanken des Heilens kaputt macht? Denn alternative Heilkunde besteht ja nun gerade nicht daraus, für möglichst eindeutige Symptome ein Mittel einzunehmen, das die Beschwerden schnell und sicher unterdrückt. Wir wollen mit der alternativen Medizin, so auch mit den Bach-Blüten, an die Quelle der Beschwerden.
Das ist nicht nur eine Arbeit, die viel Aufmerksamkeit erfordert und eine spezielle Ausbildung voraussetzt, sondern auch eine zeitliche Hürde. Schnell mal eben Beschwerden bekämpfen funktioniert nicht, schon gar nicht mit Bach-Blüten, die ja die Wurzel allen Übels in der Seele eines Menschen aufspüren und heilen sollen.
Sicherlich ist dieser Gedanke an vielen Stellen, zumindest scheint es so, überholt. Aber ist er das wirklich? Ist das Mittel gegen den alltäglichen Stress heute tatsächlich, sich ihm zu beugen, die Welt als die anzuerkennen, wie sie ist und klein bei zu geben? Müssen wir nun selbst unsere Heilmittel zu Sklaven der Zeit machen und damit unseren Körper dem „Schneller-Höher-Weiter“-Ritus moderner Menschen unterwerfen?
Oder sollten wir gerade an diesen Stellen nicht dem allgemeinen Kurs folgen, mal einen Gang runter schalten, Tradition bevorzugen, weil sie besser für uns ist und nicht weil es gerade schick ist, traditionell eingestellt zu sein.
Wer also Notfallbonbons in der Tasche hat oder gern Bach-Blüten Tee trinkt, der kann dies gern tun, sich aber bei einer ernsthaften Therapie auf das Althergebrachte besinnen, denn nur die traditionelle Herangehensweise stellt sicher, dass der Patient sich auch wirklich mit seinem Innersten beschäftigt, den Dingen auf den Grund geht und somit wirkliche „Körper- und Seelenarbeit“ leistet.
Autor: Nicole Litozin ist ein Präparat aus der Hagebutte, das laut Hersteller ein wahres Wundermittel gegen Arthrose sein soll. Doch was ist dran an den Versprechungen?
Litozin wird, klassifiziert als Nahrungsergänzungsmittel, in Form von Pulver oder in Form von Kapseln im Handel angeboten und verspricht, gegen Arthrose, die Entzündung der Gelenke, zu wirken.
Dies sollen die Inhaltsstoffe der Hagebutte ermöglichen. Doch welche genau sind das und stecken sie in jeder Form der Hagebutte, also beispielsweise auch in Hagebuttentee?
Hagebutten nennt man die Früchte der Hundsrose oder Heckenrose. Den Namen hat dieses Rosengewächs seinen Blüten zu verdanken, die tatsächlich denen der Zuchtrosen ähneln und sich im Sommer zeigen. Die Früchte der „Rosa canina“ enthalten besonders viele Vitamine, darunter eine geballte Portion Vitamin C: 100 g der gesunden roten Früchte haben dabei einen Gehalt an Vitamin C, der mit bis zu 500 mg selbst den einer Paprika noch in den Schatten stellt.
Aber auch die anderen Wirkstoffe der Hagebutte sind nicht zu verachten und gerade in der Arznei Litozin spielt ein ganz besonderer Inhaltsstoff eine große Rolle. Es handelt sich dabei um weiter Lesen »
Autor: Nicole Das Mittel Allium sativum, umgangssprachlich auch Knoblauch genannt, wird immer dann angewendet, wenn das Immunsystem einen Anstoß benötigt. Darüber hinaus kommt Allium auch bei vielen chronischen Erkrankungen zum Einsatz.
Knoblauch, wissenschaftlich Allium sativum L., gehört zur Familie der Amaryllisgewächse und ist, nicht nur dem Namen nach, eng mit Allium Cepa, der Zwiebel verwandt, die ebenfalls ein beliebtes Heilmittel in der Pflanzenheilkunde und Homöopathie ist. Verwendung findet im medizinischen Bereich zumeist die Knolle, verzeinzelt auch die Keime separat.
Der Knoblauch an sich, unabhängig von seiner Potenzierung, wird in der Phytotherapie präventiv gegen Erkältungen, ferner gegen Bluthochdruck, Magen-, Darm- und Speiseröhrenkrebs, Arteriosklerose und zu hohe Blutfettwerte eingesetzt.
Dabei ist tatsächlich nur deutlich zu sagen, dass Allium sativum in diesem Fall diese Krankheiten verhindern kann. Die Heilung ist, abgesehen von den Erkältungskrankheiten und den Blutfettwerten, allein durch das Lauchgewächs nicht möglich, zumindest nicht medizinisch belegt. Wirkbestandteile im Knoblauch sind weiter Lesen »
Autor: Nicole Muskelkater entsteht sehr schnell und ist oftmals unglaublich schmerzhaft. Aber anstatt dann eine Aspirin einzuwerfen sollte man besser auf die Behandlung mit homöopathischen Arzneien und Schüßler Salzen zurückgreifen, die die ist für den Magen und den restlichen Körper durchaus schonender.
Warum genau Muskelkater entsteht ist umstritten. Eine ganze Zeit lang dachte man, die Schmerzen würden sich durch erhöhte Laktatwerte nach dem Sport oder großer körperlicher Anstrengung einstellen, diese These ist jedoch weitgehen widerlegt. Heute geht man davon weiter Lesen »