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Autor: Nicole In den Frischeabteilungen vieler Supermärkte findet man ja fast die gesamte Palette exotischer Früchte repräsentiert. Einige, wie z.B. die dekorative Rambutan oder die geschmacksneutrale Pitahaya, sind mittlerweile schon relativ bekannt.
Etwas unbekannter - zumindest im Bereich Lebensmittel - ist meiner Meinung nach die Mangostanfrucht. Dafür ist diese wiederum im Bereich Wellness und alternativer Medizin populär. Einige Menschen schwören auf die umfassenden Kräfte der Mangostan was hin und wieder auch dazu führt, dass überteuerter Saft aus der Frucht verkauft wird, was mich persönlich immer ein bisschen an den Aloe vera-Hype vor ein paar Jahren erinnert. Ich selbst habe den übrigens auch kurze Zeit mitgemacht und jeden Tag brav ein Schnapsglas voll ekelhaftem, glibbrigem, überteuerten Aloe-Gebräu hinuntergewürgt. Geholfen hat´s übrigens nur dem Verkäufer…
Wenn mir jemand verspricht, eine einzige Pflanze könne meine gesamten Krankheiten heilen, mich dazu geistig fit und wunderschön zu machen und wenn dieser Jemand darüber hinaus noch damit wirbt, dass das Verzehren dieser Frucht mir dabei hilft, 100 Jahre alt zu werden, dann klingeln die Alarmglocken.
Doch ist die angebliche Heilkraft der Mangostan nur Schall und Rauch? weiter Lesen »
Autor: Nicole Ingwer beschleunigt den Stoffwechsel, hilft bei Übelkeit und regt die Verdauung an. Allein deswegen ist er bei vielen Menschen sehr beliebt. Auch so manche Schwangere schwört bei morgendlicher Übelkeit auf Ingwerwasser oder -tee. Aber ist das auch gesund oder eher gefährlich?
Manche Hebammen raten von Ingwerwasser in der Schwangerschaft eher ab da die Knolle in Verdacht steht, frühzeitige Wehen auszulösen. Doch schwangere Frauen sollten nicht nur bei Ingwerwasser vorsichtig sein. Auch bestimmte Gewürze wie Zimt, Kardamom, Oregano und Nelken können angeblich die Wehentätigkeit fördern. Vorsicht ist auch bei Kräuter- und Heiltee geboten. Jedes Kraut hat eine Wirkung, die sich gut oder schlecht auf Mutter und ungeborenes Kind auswirken können. Gefunden habe ich diese Informationen hier. Es handelt sich um eine so genannte Online Hebammen-Sprechstunde.
Soweit so gut, denn forscht man weiter stößt man durchaus auch auf die gegensätzliche Meinung. Dieses Portal empfiehlt einen Tee aus kandierten Ingwerstücken gegen die morgendliche Übelkeit. Eine wissenschaftliche Studie* konnte keine Hinweise auf eine Wirkung von Ingwer gegen Schwangerschaftsübelkeit feststellen. Was stimmt denn nun? Ich kann mir vorstellen, dass viele Schwangere aufgrund solcher Informationen recht verunsichert sind. Falls es hier also jemanden gibt, der Erfahrungen gemacht hat oder näheres zum Thema Ingwer, Zimt und Co. in der Schwangerschaft berichten kann, bin ich dankbar für jeden Kommentar und Tipp.
*D. Jewell, G. Young: Interventions for nausea and vomiting in early pregnancy. Cochrane Database Syst Rev. 2003:CD000145. PMID 14583914
Autor: Nicole Blasenschwäche ist ein Beschwerdebild, das oft mit einem hohen Lebensalter verbunden wird. Testen Sie sich selbst: Denken Sie beim Wort “Inkontinenz” an junge, scheinbar vitale Menschen oder doch eher an Werbespots für spezielle Einlagen?
Dass Blasenprobleme auch junge Menschen betreffen können, ist eher unbekannt, wenn auch nicht selten. Haben Sie Bekannte, die ständig die Toilette aufsuchen müssen? Dann leiden diese vielleicht unter einer Reizblase. Viele der Erkrankten neigen dazu, dieses Problem abzutun und es als naturgegeben hinzunehmen. Die Statistik spricht von ungefähr 17% der Erwachsenen in Deutschland, was die Reizblase zu einer Volkskrankheit macht. Die Dunkelziffer derjenigen, die sich in ihr Schicksal fügen oder aus Scham schweigen, ist ungleich höher. Dabei ist eine überaktive bzw. instabile Blase relativ gut zu behandeln.
Wichtig für die Diagnose ist eine gewissenhafte Untersuchung durch einen Urologen. Nachdem dieser eine Blasenentzündung und andere organische Ursachen ausgeschlossen hat, müssen die Beschwerden genau analysiert werden, denn diese werden nicht nur durch viel zu häufigen Harndrang bei nur unzureichend gefüllter Blase, sondern eben manchmal auch durch Inkontinenz bestimmt. Auch die Ursachen müssen abgeklärt werden, denn sie entspringen nur selten aus rein organischen Fehlfunktionen. Vielmehr spielt im Falle einer Reizblase die Psyche eine wichtige Rolle.
Die Folge ist jedoch oft die selbe: weiter Lesen »
Autor: Nicole Seit Anfang des Jahres gilt für alle Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) der einheitliche Beitragssatz von 15,5 Prozent. Doch was hat sich daneben geändert und was soll das ganze überhaupt?
Hintergründe zu verstehen hilft immer, das wird sich wohl auch das Portal CECU gedacht haben. So erschien hier ein Artikel über die wichtigsten Fakten des Gesundheitsfonds, so heißt nämlich das, was die meisten eben nur mit dem einheitlichen Beitragssatz verbinden. Der Gesundheitsfonds ist Bestandteil der Gesundheitsreform und wurde schon Anfang 2007 von der Bundesregierung verabschiedet. Ziel soll eine Stärkung des Wettbewerbs bei gleichzeitig erhöhter Transparenz sein. Doch was ändert sich konkret für Versicherte?
Das hängt wohl von der Krankenkasse ab, denn hier, bei den einzelnen Leistungen, soll zukünftig der Wettbewerb ausgetragen werden. Der Gesundheitsfonds ist ein zentrales Prinzip: Die Gelder aus dem Beitragssatz und Steuermittel werden an zentraler Stelle “gesammelt” und dann verteilt. Somit erhält jede Kasse eine Pauschale für jeden Versicherten. Doch nicht jeder Mensch benötigt die gleichen Leistungen, dies gilt insbesondere dann, wenn man weiter Lesen »
Autor: Nicole Strom und Wasser: Das sind Elemente, die nicht zusammenpassen wollen. Aus alten Filmen kennt man Mordversuche, die mit einem laufenden Fön und einer vollen Badewanne zu tun haben. Umso erstaunlicher klingt es zunächst, wenn man vom Stangerbad® liest.
Dabei handelt es sich nämlich um eine Therapie, die im Grunde darin besteht, die leitenden Eigenschaften des Wassers in Bezug auf Strom für den Körper zu nutzen. Früher wurde der Patient zu diesem Zwecke in eine Badewanne gesetzt, durch die schwacher Gleichstrom fließt.
Ursprünglich war die heute als Stangerbad® bezeichnetet Therapie gar keine Erfindung aus dem medizinischen Bereich, sondern ein Verfahren, um weiter Lesen »
Autor: Nicole In den Wintermonaten nutzen viele Menschen die Zeit, die man ja nun eher drinnen verbringt, um mal wieder zu lesen. Im Bereich alternative Medizin gibt es einige Bücher, mit denen man sich fortbilden und informieren kann.
Homöopathie
Sicher gibt es viele Ratgeber, die einfacher zu lesen, durch pfiffige Suchsysteme ausgestattet oder einer nur moderner sind. Wer sich ernsthafter mit den Grundlagen der Homöopathie beschäftigen möchte, kommt wohl an Samuel Hahnemanns “Organon der Heilkunst” nicht vorbei. Neben den theoretischen und praktischen Grundlagen der Heilkunst führt das Standardwerk auch in die Hintergründe der Methode ein. Ich empfehle die textkritische Ausgabe der sechsten Auflage (Herausgeber ist J.M. Schmidt). Mehr zu den Problemen um die verschiedenen Ausgaben erfahren Sie in dem Artikel “Die Geburtsstunde der klassischen Homöopathie“.
Ayurveda
Neben den vielen komplizierten Standardwerken ist weiter Lesen »
Autor: Nicole Die Augendiagnose ist ein zweischneidiges Schwert. Unklare Begrifflichkeiten auf der einen Seite, unzählige Meinungen auf der anderen Seite. In der Mitte steht wie immer der Patient.
Zunächst einmal sollte gesagt sein, dass man sich niemals nur einer Diagnoseform anvertrauen sollte, wenn wirklich ein Verdacht auf eine Krankheit besteht. Das gilt für die Schulmedizin und eben auch auf dem Bereich der Heilkunde. Gerade wer sich auf eine Irisdiagnose einlässt, sollte sich der vielen unterschiedlichen Theorien und Begriffe bewusst sein und den Heilpraktiker mit Bedacht wählen.
Die Iridologie nimmt an, dass die Augen, ganz besonders die Iris, “uns Auskunft über den Zustand der Organe, des Bewegungsapparates einschließlich der Wirbelsäule, des Nervensystems, der Gewebsflüssigkeiten, der Lymphe, des Blutes und allgemein über die (besonders wichtig für die Homöopathie) “Konstitution” und Krankheitsdisposition” eines Menschen geben. (Quelle)
Damit einher geht die grundlegende Annahme über die Existenz fester weiter Lesen »
Autor: Nicole Das Fatigue-Syndrom ist ein Zustand chronischer körperlicher Erschöpfung, der hauptsächlich mit einer Krebserkrankung verbunden wird.
Betroffene fühlen sich schlapp, die Akkus sind scheinbar aufgebraucht. Die Zeitschrift “Senioren Ratgeber”, wie auch die “Deutsche Fatigue Gesellschaft” raten jedoch dazu, diesen Symptomen langfristig nicht nachzugeben. Nachdem die Ursache für die Erschöpfung geklärt ist (sie kann nämlich auch durch eine Anämie entstehen), sollte der Patient damit beginnen, seinen Alltag “Fatigue-tauglich” zu gestalten.
Dazu gehört leichter Ausdauersport, der langfristig dafür sorgt, dass weiter Lesen »
Autor: Nicole Die Eberraute (Artemesia abrotanum) ist eigentlich ein lange vergessenes Heilkraut, dessen Bekanntheit als Immunstimulanz einer Studie der Universität Köln zu verdanken ist.
Dem Arzt und Wissenschaftler Prof. Dr. Josef Beuth fiel dem Portal “gesundheitswelten.de” zufolge eine alte Arbeit über die Immunsystem stärkende Wirkung des Eberrautentees in die Hände. Da diese Thema ja nach wie vor aktuell ist und besondern in der kalten Jahreszeit interessant sein dürfte, testete er den Tee an einer weiter Lesen »
Autor: Nicole Die Augen sollen der Spiegel der Seele sein. Manche meinen, in ihnen sogar die Konstitution eines Menschen ablesen zu können.
Die Irisdiagnose ist das Werkzeug dieser so genannten Iridologen, mit dessen Hilfe eventuelle Krankheiten erkannt werden sollen. In den meisten Fällen wird dabei nicht nur der Zustand der Iris selbst, sondern das gesamte Auge betrachtet, was dieser Methode auch den Namen “Augendiagnose” einbrachte. Die Iridologie, wie man die Irisdiagnose auch nennt, ist schon sehr alt. Manche Quellen behaupten, sie wurde schon in der Antike beschrieben. Später erforschte Philippus Meynes die Grundlagen der Iridologie. Richtigen Stellenwert erlangte die Diagnoseform jedoch erst mit dem ungarischen Arzt Ignaz von Peczely, der 1881 die Forschungen Meynes´aufgriff und weiterentwickelte. Seitdem schritt diese Entwicklung immer weiter voran. Die Augendiagnose heute ist sehr viel detaillierter erforscht als noch zu Peczely´s Zeiten. Hier liegt jedoch auch das größte Problem dieser Parawissenschaft: Viele Forschende, viele Meinungen und am Ende weiß niemand mehr so recht, was eigentlich weiter Lesen »