Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

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Ayurveda

24. Januar 2009
Autor: Nicole

Ingwer beschleunigt den Stoffwechsel, hilft bei Übelkeit und regt die Verdauung an. Allein deswegen ist er bei vielen Menschen sehr beliebt. Auch so manche Schwangere schwört bei morgendlicher Übelkeit auf Ingwerwasser oder -tee. Aber ist das auch gesund oder eher gefährlich?

Manche Hebammen raten von Ingwerwasser in der Schwangerschaft eher ab da die Knolle in Verdacht steht, frühzeitige Wehen auszulösen. Doch schwangere Frauen sollten nicht nur bei Ingwerwasser vorsichtig sein. Auch bestimmte Gewürze wie Zimt, Kardamom, Oregano und Nelken können angeblich die Wehentätigkeit fördern. Vorsicht ist auch bei Kräuter- und Heiltee geboten. Jedes Kraut hat eine Wirkung, die sich gut oder schlecht auf Mutter und ungeborenes Kind auswirken können. Gefunden habe ich diese Informationen hier. Es handelt sich um eine so genannte Online Hebammen-Sprechstunde.

Babybauch. chaps1©Flickr

Soweit so gut, denn forscht man weiter stößt man durchaus auch auf die gegensätzliche Meinung. Dieses Portal empfiehlt einen Tee aus kandierten Ingwerstücken gegen die morgendliche Übelkeit. Eine wissenschaftliche Studie* konnte keine Hinweise auf eine Wirkung von Ingwer gegen Schwangerschaftsübelkeit feststellen. Was stimmt denn nun? Ich kann mir vorstellen, dass viele Schwangere aufgrund solcher Informationen recht verunsichert sind. Falls es hier also jemanden gibt, der Erfahrungen gemacht hat oder näheres zum Thema Ingwer, Zimt und Co. in der Schwangerschaft berichten kann, bin ich dankbar für jeden Kommentar und Tipp.

*D. Jewell, G. Young: Interventions for nausea and vomiting in early pregnancy. Cochrane Database Syst Rev. 2003:CD000145. PMID 14583914


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8. Dezember 2008
Autor: Nicole

In den Wintermonaten nutzen viele Menschen die Zeit, die man ja nun eher drinnen verbringt, um mal wieder zu lesen. Im Bereich alternative Medizin gibt es einige Bücher, mit denen man sich fortbilden und informieren kann.

Bücher. guldfisken©Flickr

Homöopathie
Sicher gibt es viele Ratgeber, die einfacher zu lesen, durch pfiffige Suchsysteme ausgestattet oder einer nur moderner sind. Wer sich ernsthafter mit den Grundlagen der Homöopathie beschäftigen möchte, kommt wohl an Samuel Hahnemanns “Organon der Heilkunst” nicht vorbei. Neben den theoretischen und praktischen Grundlagen der Heilkunst führt das Standardwerk auch in die Hintergründe der Methode ein. Ich empfehle die textkritische Ausgabe der sechsten Auflage (Herausgeber ist J.M. Schmidt). Mehr zu den Problemen um die verschiedenen Ausgaben erfahren Sie in dem Artikel “Die Geburtsstunde der klassischen Homöopathie“.

Ayurveda
Neben den vielen komplizierten Standardwerken ist weiter Lesen »


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28. November 2008
Autor: Nicole

Um Ghee selbst herzustellen benötigt man vor allem Geduld und natürlich Butter.

Topf. viZZZual.com©Flickr

Am besten eignet sich ungesalzene Butter. Diese wird in einem Topf ganz behutsam geschmolzen. Dabei entsteht ein Schaum. Dies ist das Zeichen, dass der Klärungsprozess in Gang kommt.

Auf kleinster Stufe wird die flüssige Butter nun geköchelt. Es kommt zu zwei Arten von Ablagerungen. Zum einen entsteht weiterhin der weiße Schaum auf der Oberfläche. Dieser wird von Zeit zu Zeit entfernt. Andererseits setzen sich Partikel am Topfboden ab. Diese sollten nicht weiter Lesen »


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26. November 2008
Autor: Nicole

In der ayurvedischen Lehre kommt “Ghee” eine ganz besondere Bedeutung zu.

Hand.  Meanest Indian © Flickr

Dabei handelt es sich um geklärte Butter, die nach einem traditionellen Verfahren hergestellt wird. Dies dient, ganz pragmatisch gesehen, der besseren Haltbarkeit und verleiht dem Ursprungsmaterial, also der Butter, durch das Klärungsverfahren neue Eigenschaften wie beispielsweise einen wesentlich höheren Rauchpunkt.

Vor allem in Indien wird Ghee (Sanskrit: “Ghrta”, Hindi: “Ghi”) jedoch nicht nur als Speisefett und Lampenbrennstoff, sondern auch als Medikament verwendet. Im Ayurveda gilt Ghee als Allroundmittel. Es soll Verdauung und Appetit anregen, Entgiftungsvorgänge im Körper in Gang setzen und sogar die Konzentration erhöhen. Symptome wie weiter Lesen »


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21. Oktober 2008
Autor: Nicole

Ayurveda ist sehr komplex und sicher nicht kurzfristig zu überschauen. Wichtige Grundlagen der Lehre kann man auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda nachlesen. Unter anderem gibt es dort auch Tipps dazu, wie die Jahreszeiten in die ayurvedische Praxis einbezogen werden können.

Herbst. Paul Keleher©Flickr

Demnach ist unser inneres Agni, also unser “Verdauungsfeuer” im Herbst und Winter stärker als während des restlichen Jahres. Für die Ernährung bedeutet dies, dass wir jetzt ruhig ein wenig deftiger essen dürfen. Viele Menschen verspüren dieses Bedürfnis in der kalten Jahreszeit ohnehin. Im Ayurveda glaubt man, dass bei sommerlich leichter Kost das Gewebe abgebaut würde und dies wiederum könnte das Vata, eines der drei Konstitutionen (Doshas) im Körper aus dem Gleichgewicht bringen. In einem gesunden Körper müssen aber die Doshas Vata, Pitta und Kapha in Balance sein. Vata ist den Elementen Luft bzw. Wind zugeordnet und besitzt nach Angaben der Dt. Geseelschaft für Ayurveda die Eigenschaften “luftig, trocken, kalt und unregelmäßig”. Da Herbst und Winter diese Eigenschaften ebenfalls besitzen, muss ein Ausgleich erfolgen und Vata reduziert werden. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht das dann folgendermaßen aus: Wir sollten uns von warmen Speisen ernähren, die einen relativ hohen Nährwert haben. Milchprodukte, Nüsse und Mandeln sind ebenfalls sehr gut zum Ausgleich. Vom Speiseplan gestrichen werden sollten Salate, insgesamt Rohkost, Kohl und “trockene Speisen”, was auch immer das zu bedeuten hat.

Schnee. whitetiger8370©Flickr

Weitere Tipps, um das Wohlbefinden im Winter zu steigern und die Doshas in Einklang zu bringen: weiter Lesen »


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14. September 2008
Autor: Nicole

Ein morgendliches Ritual aus der ayurvedischen Lehre soll angeblich die Abwehrkräfte steigern und uns weniger oft an Erkältungen erkranken lassen.

Sonnenblumenöl ist sehr geeignet, um den Geschmack nicht zu beeinflussen. +Maco+ © Flickr

Ausprobieren kann man die morgendliche Mundreinigung allemal, denn es braucht nicht viel “Werkzeug”. Lediglich ein Zungenschaber (in der Apotheke oder im Drogeriemarkt erhältlich) und etwas Speiseöl sind dafür nötig. Ein alter Teelöffel tut es übrigens auch. Zunächst muss der Belag von der Zunge entfernt werden. In ihm vermehren sich Bakterien im Mundraum, die unter anderem für schlechten Atem sorgen und natürlich auch Krankheitserreger fördern können. Dazu nimmt man weiter Lesen »


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3. September 2008
Autor: Nicole

Den Puls als klinisches Symptom zu werten, ist Bestandteil der chinesischen Pulsdiagnose. Diese Verfahren ist über 2500 Jahre alt und ein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.

cadmanof50s © FlickrAuch im Ayurveda ist eine solche Methode bekannt. Im Grunde geht es bei der Pulsdiagnose darum, anhand der Beschaffenheit, Rhythmik, Stärke, Tiefe und Frequenz des Pulses Krankheiten zu erkennen. Es gibt einige Stellen am Körper, an denen dafür der Puls gemessen wird. Der wichtigste Punkt ist das Handgelenk, auf das der Therapeut Zeige-, Mittel- und Ringfinger legt und damit den Puls ertastet. Andere Punkte befinden sich beispielsweise am Kopf und und am Bein und sind liegen auf Meridianen, die einen zentrale Rolle in der TCM spielen und auch in Akupressur und Akupunktur bedeutend sind.

Die Diagnose kann, gerade bei chronischen Beschwerden, nicht auf eine bestimmte Krankheit hinweisen, sie kann aber auf einen Energiemangel oder -überschuss in den jeweiligen Organen aufmerksam machen und so andere Diagnoseverfahren (die Pulsdiagnose wird nie isoliert verwendet) erleichtern und ergänzen.

Die chinesische Pulsdiagnose. Clearly Ambiguous © Flickr

Da dieses Verfahren äußerst komplex ist (es gibt allein über 30 fühlbare Pulsarten), sollte es nur von einem erfahrenen und gut ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden.

Quelle: Naturheilkunde und Gesundheit (07/2008)


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6. Mai 2008
Autor: Nicole

Aus der ayurvedischen Lehre und auch der Traditionellen Chinesischen Medizin stammt der Brauch, Ingwerwasser zu trinken. Dabei geht es nicht nur um den Geschmack, sondern auch darum, die natürlichen Heilkräfte des Ingwer für die körperliche und geistige Gesundheit zu nutzen.

Ingwer

Herstellung

Ingwerwasser lässt sich auf zwei verschiedene Arten herstellen. Die sehr intensive Kochmethode eignet sich für Menschen, die Schärfe vertragen. Dabei werden circa vier Scheiben frischer Ingwer benötigt. Die geschälten, etwa 5 Millimeter dicken Scheiben werden in ein Liter Wasser gekocht. Wenn die Flüssigkeit sich um die Hälfte reduziert hat, muss sie nur noch etwas abkühlen. Dieses Gemisch trinkt man über den Tag verteilt. Eine weniger intensive Art, Ingwerwasser herzustellen, ist die Ziehmethode. Dabei gibt man einfach nur ein bis zwei Scheiben Ingwer in eine Tasse. Nach fünf bis zehn Minuten ist das Getränk fertig.

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10. Januar 2008
Autor: Nicole

Die Ernährungsregeln nach dem ayurvedischen Prinzip sind komplex und sehr auf die einzelnen Doshas bezogen. Dennoch kann man grundsätzliche Aussagen für alle Konstitutions-Typen treffen, die eine “sattvische”, also nach den ayurvedischen Richtlinien ausgewogene, Ernährung begünstigen.

Essen auf ayurvedisch. © FlickrDie erste und grundlegenste Regel sagt aus, dass man nur essen soll, wenn man wirklich Hunger hat. Eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, nur weil sie nach allgemeiner Auffassung gerade zur Uhrzeit passt und “man eben um zwölf Uhr das Mittagessen einnimmt”, ist nicht zu empfehlen. Auch Zwischenmahlzeiten werden nicht eingenommen. Zwischen den einzelnen Nahrungsaufnahmen sollten drei Stunden verstrichen sein. Das Mittagessen ist die Hauptmahlzeit des Tages. Es ist wichtig, sich nicht völlig zu übersättigen. Auch die Herkunft und Zubereitung der Lebensmittel sollten als wichtige Punkte bedacht werden: dazu gehört bewusste Auswahl der Nahrungsmittel nach ihrer Herkunft, nach der Saison und natürlich sollten sie immer frisch sein. Allzu fettige Gerichte, fertige oder tiefgekühlte Waren sind nicht empfehlenswert. Auch die Gemütslage spielt eine Rolle. So sollte man nicht essen, wenn man gestresst oder in allgemeiner unruhiger Verfassung ist. Darüber hinaus ist ayurvedische Ernährung bei Vielen oft mit der Küche Indiens verknüpft. Es ist natürlich nicht abzustreiten, dass viele indische Gerichte den Regeln entsprechen. Man kann aber überall auf der Welt nach den Richtlinien der Heilkunst kochen. Viele Lebensmittel, die in Indien frisch verfügbar sind, kann man in unseren Breiten oft nicht in der Form erhalten. Schon allein das ist ein Argument dafür, dass man auch mit heimischen Produkten die Ernährungsphilosophie befolgen kann und somit von der indischen Kochkunst abweicht.

Durch durch die Ernährung werden die Doshas angesprochen. Dies geschieht durch “Ojas”, spezifische feinstoffliche Informationen, die bei richtiger Ernährungsweise die Konstitutionen ansprechen, Körper und Geist miteinander verbinden und den Stoffwechsel regulieren und anregen. In diesem Zusammenhang ist das “Verdauungsfeuer” (Agni) ausschlaggebend, das ständig angeregt werden sollte, um “Ojas” zu begünstigen. Hier kommt es vor allem auf die Auswahl der Lebensmittel nach ihrer Frische an, denn wenn “Agni” gestört ist, kommt es zu Verdauungsbeschwerden.

Nach dem Ayurveda unterscheidet man drei Typen der Nahrungsmittel. Die erste Gruppe, zu der Milcherzeugnisse, Gemüse- und Getreidesorten, sowie Früchte gehören, bezeichnet man als “Sattva-Guna”. Diese Gruppe ist sehr empfehlenswert für die Ernährung, da sie auf den Körper lebensverlängernd wirken und die positive Gemütslage fördern. Man schreibt dieser Gruppe die Qualitäten süß, ölig und saftig zu. “Rajo-Guna” beinhaltet die Lebensmittel-Qualitäten sauer, bitter, scharf, salzig, heiß, trocken und soll Aggression verursachen. Diese wird durch eine verstärkte Stimulation angeregt. Die dritte Gruppe der Nahrungsmittel heißt Tamo-Guna. Zu ihr gehören Fleisch und Fisch, die nach der ayurvedischen Lehre Krankheiten verursachen, da sie die Verdauung sehr stark belasten. Wie aber schon in “Ayurveda und die Ernährung” angesprochen, gibt es gerade in diesem Punkt Kontroversen.


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9. Januar 2008
Autor: Nicole

In der Lehre des Ayurveda spielen nicht nur einzelne Behandlungen eine Rolle, sondern die gesamte Lebensführung, die im Sinne der Ganzheitlichkeit nach ayurvedischen Prinzipien angepasst wird, um ein Gleichgewicht im Körper herzustellen.

So kann die Ernährung aussehen. © FlickrDazu gehört auch die Ernährung, die hier nicht nur bloße Bedeutung einer Nahrungsaufnahme mit dem Ziel des Hunger stillens inne hat. Vielmehr wird die Nahrungsaufnahme im Ayurveda als Heilmittel betrachtet, das auch vorbeugend gegen Krankheiten hilft und somit einen hohen Stellenwert besitzt. Dabei geht es nicht um die Betrachtung der chemischen Zusammensetzung der Nahrung. Auch Kalorien haben keine Bedeutung. Wichtig ist die Empfindung, die der Einzelne bei der Aufnahme der Nahrung hat. Darüber hinaus werden Lebensmittel an die Konstitutionen angepasst, also an die Doshas, die jedem Menschen innewohnen. Auch Punkte wie Alter, Grad der Belastung und körperliche wie geistige Verfassung werden berücksichtigt.

diaet.jpgKennt man die Zusammensetzung der drei Prinzipien Vata, Pitta und Kapha im Körper, kann man die entsprechenden Nahrungsmittel auswählen, die sich positiv darauf auswirken. Experten der ayurvedischen Lehre haben die unterschiedlichen Wirkungen von Lebensmitteln untersucht, die sich vom Ort der Aufnahme, dem Mund (Rasa), über die Verdauung (Vipaka) bis nach der Verdauung bemerkbar macht. Dabei wird auch Rücksicht auf die geistige Befindlichkeit genommen, die die Nahrung verursacht. Anhand des persönlichen Zustandes kann man also mit den unterschiedlichsten Lebensmitteln auf die Befindlichkeit einwirken. Je nach Konstitution kann ein Nahrungsmittel unterschiedlich wirken.

Wer sich mit der Ernährungslehre näher beschäftigen möchte, sollte die Eckpfeiler verstehen. Die Interpretation dieser Leitsätze kann individuell unterschiedlich ausfallen. Man sollte sich also nicht darüber wundern, wenn man verschiedene Ansätze dazu findet. Alles ist eine Sache der Auslegung. Ein Beispiel ist die Diskussion darüber, ob Ayurveda-Ernährung mit einer Vegetarischen Kost einhergeht. Einige Experten vertreten diese Ansicht, andere weisen darauf hin, dass ein Jeder selbst entscheiden sollte, ob er Fleisch zu sich nimmt oder nicht.


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