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Autor: Nicole Die Rotbuche ist innerhalb der Lehre E. Bachs als Blütenessenz “Beech” bekannt. Sie gehört zur Familie der Buchen und ist in weiten Teilen Europas beheimatet. Die Früchte des Baumes sind leicht giftig und können bei übermäßigem Verzehr Unwohlsein verursachen. Trotzdem wurden sie gerade in den Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt, um Öl zum Kochen und für Lampen zu gewinnen.
Typische Verhaltensweisen des Beech-Menschen
Derartige Typen können schlecht andere Meinungen und Vorstellungen akzeptieren. Was nicht in das eigene Weltbild passt, verdient kein Verständnis. So werden diese Personen oft als Pedanten von ihrer Umwelt wahrgenommen, die kleinlich und genau jedes Detail auseinandernehmen. Dieser Verhaltensweise ist es auch zuzusprechen, dass Betroffene, deren Verhalten Beech anzeigt, sehr kritisch sind und viele Fehler in Mitmenschen und Dingen sehen. Sie können sich wenig in die Gefühle anderer hineinversetzen. So halten sie vieles an anderen Menschen für “unmöglich”. Kinder benötigen Beech, wenn sie altklug sind und oft nörgeln und sticheln. Auch, wenn Kinder alles Fremde rigoros ablehnen, ist die Rotbuche als Essenz angezeigt.
Autor: Nicole Bach-Blüten können Schulanfängern helfen, den Start in den neuen Lebensabschnitt leichter zu bewältigen. Für Kinder, die eingeschult werden, ist die neue Situation meist nicht nur aufregend sondern auch mit Ängsten und Ungewissheit belastet. Neue Menschen, eine neue Umgebung und völlig ungewohnte Anforderungen zerren oft an der kindlichen Seele. Hier sind die Eltern gefragt: mit Zuspruch und Liebe können sie Ängste nehmen. Bestimmte Bach-Blüten unterstützen den Eingewöhnungsprozess zusätzlich.
So wirkt sich Walnut (Walnuss) positiv auf den Wechsel in den neuen Lebensabschnitt aus. Larch (Lärche) gibt schüchternen Kindern das nötige Selbstvertrauen. Die Essenz Mimulus (Gefleckte Gauklerblume) nimmt die Angst vor dem Neuen. Sie eignet sich besonders für Kinder, die sehr schnell erröten und unter vielen Hemmungen und Ängsten leiden. Gentian, der Herbstenzian, fördert eine Grundtendenz zu positiven Erwartungen. Zum Gentian-Typ gehören vor allem Kindern, die durch anfängliche Misserfolge ein Vorhaben sofort aufgeben und somit schnell demotiviert sind. Ein häufiges Problem bei Schulanfängern ist der Protest in Folge der Trennung von den Eltern. Dieser äußert sich oft durch Weinen. In derartigen Fällen ist Red Chestnut (Rote Kastanie) angezeigt. Die Essenz Erleichtert die Lösung von den Bezugspersonen.
Ein ähnliches Problem, nur noch viel tiefgreifender, haben Kinder, die dem Honeysuckle-Typ entsprechen. Hier äußern sich Schwierigkeiten zudem in starkem Heimweh und mangelnder Konzentrationsfähigkeit. Das Geißblatt, wie Honeysuckle auf Deutsch heißt, hilft vor allem gegen das Heimweh und macht es so möglich, die Konzentration auf die Inhalte in der Schule zu richten. Die Bach-Blüten können untereinander gemischt und nach den verschiedenen Methoden eingenommen werden. In späteren Phasen kann eine andere Mischung auch gegen Prüfungsängste helfen.
Autor: Nicole Um die Pflanze Chicory (zu deutsch: Wegwarte) rankten sich im Mittelalter unzählige Mythen. Dem Gewächs, das zur Familie der Korbblütler gehört, wurden starke Zauberkräfte zugeschrieben. So wurde die krautartige Pflanze vor allem für Liebeszauber eingesetzt. Männer, die in den Kampf zogen, trugen Chicory, um unverwundbar und unbesiegbar zu werden.
Nach der Lehre Edward Bachs gehört Chicory zu den 38 Essenzen, die Gemütszustände beeinflussen können. Die Wegwarte ist eng mit der Muttersymbolik verstrickt. Das positive Signal ist besetzt mit der (Mutter-)Liebe, die
bedingungslos gibt, ohne zu fordern. Die typischen Verhaltensweisen eines Chicory-Menschen (jemand, der die Pflanze benötigt, um seine Gemütszustände zu stabilisieren) beruhen also auf dem Gegenteil. Dazu gehört das Verhalten, dass man feste Vorstellungen von dem hat, was für andere Personen richtig und falsch ist. Der Mensch opfert sich für die Familie auf, jedoch nur scheinbar selbstlos. Denn wenn die Anderen sich nicht bedanken, stellt sich große Enttäuschung ein. Auch der Drang, Personen emotional an sich zu binden, also “festzuhalten”, gehört zur Symbolik von Chicory.
Darüber hinaus das allzu starke Verlangen nach Zuneigung und Gesellschaft, eine überfürsorliche Ader und die Neigung zu Selbstmitleid. Typische Chicory-Verhaltensweisen können auch taktisches Geschick und die Unart sein, andere Menschen gern zu beeinflussen. Die negativen Gemütszustände haben ihren Ursprung darin, dass man nicht selbstlos lieben kann, wenn man sich nicht zuerst selbst liebt. Menschen, die ihre fehlende Liebe zu sich damit überspielen, dass sie ihre Mitmenschen über die Maße bemuttern und umsorgen, spüren oft eine innere Leere. Die Blütenessenz soll dem Betroffenen helfen, zu emotionalen Gleichgewicht zu gelangen.
Bei Kindern ist Chicory angezeigt, wenn sie extrem beleidigt sind, weil etwas nicht nach ihrem Kopf geht. Daneben, wenn sie nicht alleine spielen können und nach übertriebener Zuwendung verlangen. Überbesorgte Eltern können ebenso von der Wirkung profitieren. Ferner die typischen “Glucken”-Mütter, nachtragende Menschen, solche, die immer gute Ratschläge ungefragt zum Besten geben und Dank dafür erwarten, Menschen die dazu neigen, berechnende Liebesbezeugungen zu machen und Andere mit Gefühlen erpressen wollen. Diese Symbolik kann, wie bei allen Bach-Blüten, auch auf Tiere übertragen werden.
Autor: Nicole Diese Mischung empfiehlt sich ganz besonders für Schulkinder. In Prüfungssituationen kommt es oft zu soviel Aufregung und Stress, dass erlernte Inhalte nicht mehr abgerufen oder angewendet werden können. Die Folge: schlechte Noten und sinkendes Selbstbewusstsein. Dies wiederum verstärkt die Prüfungsangst, so dass letztendlich eine ernsthafte Blockade entsteht. Die Mischung aus 6 Bach-Blüten hat eine beruhigende Wirkung und stärkt das Selbstbewusstsein.
Zubereitung und Einnahme
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Einnahme. Will man selbst eine Blütenmischung herstellen empfiehlt sich die “Medizin-Fläschchenmethode”. Bei der “Wasserglasmethode” gibt man zwei Tropfen Essenz pro Blüte in ein nicht-metallisches Gefäß (niemals Metall und Bachblüten zusammenbringen!), das mit stillem Wasser gefüllt ist. Wenn möglich kein Leitungswasser benutzen. Die Mischung trinkt man über den Tag verteilt. Bach-Blüten gibt es auch als, aus der klassischen Homöopathie bekannte, Globuli. Man dosiert für Kinder bis 35 kg zwei mal am Tag einen Globulus. Erwachsene nehmen dreimal täglich jeweils einen Globulus pro gewählter Blüte. Auch die Globuli können per “Wasserglasmethode” eingenommen werden. Dabei ist es unerheblich, ob sie sich aufgelöst haben, wenn die Flüssigkeit getrunken wird. Die Information der Pflanzen soll durch bloßen Kontakt hinein gelangen.
Autor: Nicole Bach-Blüten haben ihren Namen von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936). Dieser vertrat die Ansicht, dass jeder Mensch von Natur aus glücklich, gesund und zufrieden ist, solange er in gutem Kontakt zu seiner Seele steht. Verändern Lebensumstände und Umwelt den körperlich-seelischen Einklang, entstehen negative Stimmungen, die wiederum Krankheiten auslösen können. Die 38 Blütenessenzen, die er zwischen 1930 und 1936 entdeckte, dienten dem Arzt bei der Behandlung von Patienten, die unter Angstzuständen, Depressionen Aggressionen und anderen negativen
Einflüssen litten und aufgrund dieser Disharmonien auch mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen hatten. Diesen Umstand hat die moderne Forschung übrigens bewiesen: Sind wir seelisch nicht ausgeglichen, leidet auch die Abwehrkraft des Immunsystems.
Die Wirkungsweise der Bach-Blüten kann bis heute nicht erklärt werden. Die Forschung ist nicht in der Lage, chemische Wirkstoffe in den Blütenessenzen nachzuweisen. Man vermutet, dass die feinstofflichen Mittel, die denen aus der Homöopathie sehr ähnlich sind, im Lebewesen Informationen übermitteln, die wiederum Prozesse im Seelenleben auslösen. Als Skeptiker könnte man jetzt einwenden, dass die Wirkung als Placebo-Effekt eintritt und durch den Glauben an die Bach-Blüten hervorgerufen wird. Dem ist entgegenzuhalten, dass auch bei Säuglingen, Bewusstlosen und Tieren erfolgreiche Behandlungen durchgeführt wurden. Gerade die positive Wirkung der Blütenessenzen auf Tiere kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
Welche Essenz die richtige ist, kann ein Test zeigen, denn jeder der Pflanzenstoffe ist mit einem anderen Gemütszustand verbunden.
Anwendung finden die, untereinander frei kombinierbaren, Bach-Blüten in vielfältigen Situationen des Alltags. Beispielsweise gibt es eine fertige Mischung, die bei akuten seelischen Belastungen eingenommen werden kann. Diese sogenannten “Rescue Remedy” (Notfalltropfen) helfen bei Angst vor Prüfungen, bei Trauer, bei Aufregung und allen anderen Situationen, die einen plötzlich aus den gewohnten Bahnen reißen können.
Außerdem können die pflanzlichen Heilmittel auch zur Vorbeugung von Krankheiten, als Begleittherapie bei der Behandlung chronischer Beschwerden, zur Unterstützung der kindlichen Entwicklung und zur Stärkung der inneren Harmonie eingenommen werden.
Die Essenzen sind mittlerweile nicht nur in Apotheken erhältlich. Darum sollte man beim Kauf darauf achten, dass es sich um die Originale handelt. Denn nur die echten Blütenessenzen werden nach einem bestimmten Verfahren auf natürliche Art und Weise gewonnen. Für die Echtheitsprüfung empfiehlt sich ein Blick auf das Etikett. Es muss den Namen “Bach” in geschriebenen Buchstaben und außerdem die Deklaration “Original Flower Remedies” enthalten. Außerdem werden Originale nur in dunklen Glasfläschchen (stock bottles) verkauft.
Ob man nun an die Wirkung glaubt, oder die Vorstellung Bachs für völlige Effekthascherei hält, sei jedem selbst überlassen. Fakt ist, dass es keine Nebenwirkungen gibt. Es spricht also nichts dagegen, die Blüten zu testen und sich dann erst ein Urteil zu bilden.