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Autor: Nicole Süßholz, aus dem Lakritz hergestellt wird, wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2012, gewählt. Welche Wirkung hat die Pflanze?
Ein Team aus Wissenschaftlern, das seit 1999 jedes Jahr die Arzneipflanze des Jahres wählt, hat sich dieses Jahr für das Süßholz als Arzneipflanze 2012 entschieden. Der Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Uni Würzburg, vergibt diesen Preis jedes Jahr für Heilpflanzen, die eine interessante Medizin- und Kulturgeschichte haben. Die Wirkung von Süßholz ist zum Teil schon seit der Antike bekannt, denn die alten Griechen und Ägypter haben Süßholz schon gegen Husten, Heiserkeit, Asthma und Brustbeschwerden eingenommen. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin zählt das Süßholz zu den 50 Basiskräutern. Wie wirkt die Wurzel der Süßholzpflanze? Und wie kann man sie anwenden? weiter Lesen »
Autor: Nicole Remifemin ist ein pflanzlichesw Präparat und richtet sich gegen die zumeist körperlichen Symptome in den Wechseljahren, die den meisten Frauen oft schwer zu schaffen machen.
Dass es pflanzliche Hilfe gegen Wechseljahrsbeschwerden auch aus der Natur gibt, ist nicht erst seit Remifemin bekannt, das Medikament ist dennoch eines der bekanntesten in diesem Zusammenhang. Hier im Blog habe ich gegen PMS und Beschwerden während des Klimakteriums auch schon Mönchspfeffer empfohlen. Bei Remifemin handelt es sich um eine andere nordamerikanische Heilpflanze, die Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa).
Ähnlich wie der Mönchspfeffer, der bereits in der Klöstern des Mittelalters gezogen und verwendet wurde, hat auch diese Pflanze eine sehr lange Tradition in der Phytotherapie. Es waren aber nicht Mönche, sondern die Medizinmänner der amerikanischen Urvölker, die das Hahnenfußgewächs gegen Krämpfe verwendeten.
Dass Cimicifuga heute hauptsächlich nur noch in Mitteln gegen Wechseljahrbeschwerden verwendet wird heißt nicht, dass die Pflanze nur zu diesem Zwecke angewendet werden kann. Auch Zyklus-Schwankungen, Krampfhusten, Asthma, Herzkrankheiten, Muskelschmerzen und Depressionen können z.B. damit behandelt werden.
Die Dragees von Remifemin gibt es in der „normalen“ Variante und in der Ausführung „Remifemin plus“. Welche Sorte für Sie das richtige ist, kann ein Blick auf die Homepage des Herstellers klären. Zur groben Orientierung sei gesagt, dass weiter Lesen »
Autor: Nicole Wilder Yams ist auch als Yamswurzel bekannt und vielen vielleicht eher aus der exotischen Küche geläufig. Doch auch in der Pflanzenheilkunde spielt die Wurzel des Gewächses eine große Rolle.
Wichtig sind bei der Verwendung des Wilden Yams (Dioscorea villosa) vor allem die Phytohormone. Die Wurzel ist besonders reich an Diosgenin, wobei es sich um ein Pflanzenhormon handelt, das dem Gelbkörperhormon Progesteron ähnelt.
Progesteron wird in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus gebildet, in sehr großen Mengen jedoch während der Schwangerschaft in der Plazenta. Auch bei Männern kommt dieses Sexualhormon vor, hier wird es jedoch in der Nebennierenrinde gebildet.
Aufgrund des hohen Anteils an Phytohormonen wird der Wilde Yams in der Phytotherapie besonders häufig bei Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt. Darüber hinaus kann man Arzneien aus der stärkehaltigen Knolle aber auch gegen Menstruationsbeschwerden und zur Erleichterung der Geburt einsetzen.
Die entkrampfende Wirkung des Yams wird darüber hinaus aber auch gegen folgende Krankheiten bzw. Symptome eingesetzt: weiter Lesen »
Autor: Nicole Biofax verspricht eine natürliche Entwässerung, die sich sehr gut als Kur eignet und rein pflanzlich ist. Weil ich sehr oft unter geschwollenen Beinen leide, die vor allem durch das lange Sitzen im Büro verursacht werden, wollte ich die Entwässerungskapseln einmal ausprobieren.
Ich habe Biofax zwar nicht direkt verlangt, dem Apotheker aber meine Wehwehchen beschrieben und bekam prompt die pflanzlichen Entwässerungskapseln auf den Tresen gestellt. Biofax enthält neben Birkenblättern, dem Hauptbestandteil, auch noch Heuhechelwurzel und samenfreie Gartenbohnenhülsen. Wer gegen einen der Wirkstoffe allergisch oder gegen die anderen Bestandteile der Kapsel empfindlich ist, sollte auf die Einnahme lieber verzichten. Für Veganer und Vegetarier ist Biofax übrigens auch nichts, denn es enthält Gelatine und Lactose.
Der Apotheker riet mir, drei Mal zwei Kapseln täglich einzunehmen. Da ich ja berufstätig bin und auch bei Phytopharmaka immer vorsichtig, begann ich mit einer Kapsel nach den Mahlzeiten. Meine Sorge bezog sich im Übrigen auch noch auf etwas anderes, denn ich hatte bei Kauf nicht gelesen, dass Birkenblätter enthalten sind. Ich leider wegen meiner Allergie ja schon an Asthma und war daher zugegebenermaßen unvorsichtig, als ich die Kapseln einnahm, es ging jedoch gut und ich verspürte keinerlei Reaktion. Nach zwei Tagen erhöhte ich die Dosis auf 6 Kapseln täglich und weiter Lesen »
Autor: Nicole Das Schwarzkümmelöl ist innerhalb der Naturheilkunde ein sehr geschätztes Mittel gegen die verschiedensten Beschwerden. Die Geschichte des Schwarzkümmels ist eng mit dem Orient verwoben. Bereits Mohammed erwähnte seinen heilenden Kräfte, woraus sich eine weitläufige Verwendung innerhalb der islamischen Welt ableitete.
Heute nutzt man das Schwarzkümmelöl (Nigella sativa) vor allem in Form von Kapseln, die das kaltgepresste meist ägyptische Schwarzkümmelöl enthalten. Zwar kommt der Schwarzkümmel an wenigen Stellen in Deutschland als Verwandter des Acker- Schwarzkümmel (Nigella arvensis) vor, in der Regel führen die einzelnen Bundesländer das Hahnenfußgewächs aber auf der Liste der ausgestorbenen oder vom Aussterben bedrohten Arten.
Die Schwarzkümmelöl Kapseln kommen heute meistens aus Ägypten, allerdings sollte man, um einen optimale Wirkung zu gewährleisten, immer darauf achten, dass es sich nicht um ein Mischöl handelt. Reines Schwarzkümmelöl hat Al-Baraka-Qualität. Wenn die Kapseln aus Machfeld (Österreich) stammen, kann man in der Regel von einer absoluten weiter Lesen »
Autor: Nicole Die Urtinktur steht auf der Schwelle zwischen Homöopathie und Pflanzenheilkunde, denn einerseits bewahrt sie, so sagt man, den Wesenscode der Pflanze besonders gut, andererseits handelt es sich um einen Auszug eines Pflanzensaftes oder einer anderen Ausgangssubstanz, der mit Alkohol versetzt ist.
Eine Urtinktur kann sowohl aus pflanzlichen, wie auch aus tierischen Ausgangstoffen gewonnen werden. Selbst Nosoden können dabei Anwendung finden. Immer gleich ist hin gegen die Konsistenz der Urtinktur, die flüssig ist. Wenn man derartige Gemische dann potenziert, also verdünnt, erhält man die entsprechenden homöopathischen Arzneien.
Die Alchemilla Urtinktur wird aus dem Frauenmantel gewonnen, dessen deutscher Name sich von seiner Verwendung in der Naturheilkunde ableitet. Er wird nämlich gegen allerlei „Frauenleiden“ angewendet und hilft gegen Menstruationsbeschwerden, PMS für die Zyklusregulation und auch bei Leiden, die nicht nur Frauen betreffen. Dazu gehören beispielsweise Zahnfleischentzündungen. Den lateinischen Namen Alchemilla hat der Frauenmantel übrigens von den Taublättern, die sich auf dem Rosengewächs bilden. Sie wurden in Vorzeiten von Alchemisten geschätzt, weil diese glaubten, man könne daraus Gold herstellen. weiter Lesen »
Autor: Nicole Beim Mönchspfeffer gilt wie bei so vielen anderen Dingen im Leben Paracelsus‘ berühmte Erkenntnis: Dosis facit venenum – Die Dosis macht das Gift. Die Pflanze wird heute vor allem bei Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt, galt aber früher auch als Keuschheitsmittel.
Der Mönchspfeffer (Vitex agnus castus) gehört zur Familie der Lippenblüter. Im Volksmund nennt man ihn auch Keuschbaum oder Keuschlamm und dies hat seinen Ursprung in der mittelalterlichen Verwendung als Anaphrodisiakum in Klöstern. Die mittelalterlichen Mönche kannte die antiken Schriften aus dem Mittelmeerraum zu den dort vorkommenden Heilpflanzen und versuchten diverse Pflanzen auch in ihren europäischen Klostergärten zu kultivieren. Der Mönchspfeffer galt ihnen als Mittel, dass die Keuschheit erleichterte. Dazu musste man eine gewisse Menge der Blätter, vor allem aber die Früchte (als Gewürz) zu sich nehmen, denn eine zu kleine Dosis bewirkte angeblich das Gegenteil.
Den Mönchspfeffer bei unerfülltem Kinderwunsch einzusetzen ist zwar nicht das Hauptanwendungsgebiet, dennoch ließen sich hier angeblich bereits Erfolge erzielen. Grund für die Wirkung des Mönchspfeffers bei Unfruchtbarkeit soll weiter Lesen »
Autor: Nicole Die Teufelskralle kommt nur in der Kalahari in Südafrika bzw. Namibia vor. Es handelt sich dabei um eine Pflanze aus der Familie der Sesamgewächse (Pedaliaceae). Synonym werden auch die Bezeichnungen Trampelklette oder Afrikanische Teufelskralle gebraucht.
Die Heilpflanze Teufelskralle verfügt über wertvolle Inhaltsstoffe, die sich vor allem in den Wurzeln sammeln, die in Form von Speicherwurzeln bis zu 600 Gramm schwer und 20 Zentimeter lang werden.
Sehr oft findet man Präparate der Teufelskralle von Ratiopharm. Das Unternehmen bietet Tabletten und Kapseln an, die relativ günstig sind. Sie werden bei den folgenden Beschwerden eingenommen:
• Arthrose, Ischias, Gicht
• Hexenschuss
• Rheuma
• Entzündungen der Sehnen und Gelenke
• Schmerzen
• Verdauungsbeschwerden
• Appetitlosigkeit
Teufelskralle Gel und SalbeNeben den Tabletten gibt es Teufelskralle Gel und Salbe, die vor allem bei Gelenkbeschwerden und Sehnenentzündungen angewendet werden. Ein bekannter Hersteller dieser Heilmittel ist Avitale. In jedem Fall sollte man bei Anwendungen von außen mit der Teufelskralle darauf achten, dass alle Inhaltsstoffe der Salben hautverträglich sind.
Die Teufelskralle wird auch beim Pferd angewendet und ist unter Pferdebesitzern sogar als pflanzliches Medikament berühmt. Grund dafür ist die Tatsache, dass Pferde sehr häufig unter Verschleißerscheinungen der Gelenke und Knorpel leiden. Die wissenschaftliche Wirksamkeit der Teufelskralle bei einer Therapie dieser Beschwerden konnte sogar nachgewiesen werden. Pferdebesitzer fühlen sich mit dem Medikament aus dem phytotherapeutischen Bereich auch auf der sicheren Seite, denn derartige Arzneien kommen ja bekanntlich ohne chemische Inhalts- und Wirkstoffe aus.
Autor: Nicole Wala Heilmittel sind mittlerweile schon einem sehr breiten Publikum bekannt, nicht nur wegen der anthroposophischen Arzneimittel, sondern auch aufgrund der Wala Mundpflegeprodukte Die Firma existiert bereits seit 1935 und hat von Beginn an auf pflanzliche Heilmittel und Naturkosmetik gesetzt.
Damals war der Unternehmensgründer Dr. Rudolf Hauschka damit noch völlig allein auf dem Markt, heute steht die Marke im Kosmetiksektor vor allem auch mit den Dr. Hauschka Produkten in der ersten Reihe. Und auch die meisten der Wala Heilmittel, sind meiner Meinung nach nicht ersetzbar und sollen darum im Folgenden vorgestellt werden.
Übrigens: Die Firma betreibt ihren eigenen Heilpflanzen Garten und hat damit volle Kontrolle über die Herkunft ihrer Produkte. Meiner Meinung nach ist das ein großes Vertrauensplus.
Wala gegen Akne heißt mit der Natur gegen die Hautprobleme, die ja in den meisten Fällen Jugendliche befallen. Leider greifen die dann auf die vielbeworbenen Produkte zurück, die nicht natürlich sind und meistens auch eher dabei helfen, das weiter Lesen »
Autor: Nicole Antistax ist ein Medikament, das sich die natürlichen Heilkräfte des Weines zu Nutze macht. Jeder weiß ja, dass die Trauben, um an den most zu kommen, früher noch per pedes zertreten wurden. Dies hatte auch eine positive Auswirkung auf die Venen der „Treterinnen“.
Heute muss dank Antistax niemand mehr Wein zertreten, denn es gibt mittlerweile Venenkapseln und Venentabletten und auch allerlei Salben und Gels der Firma. Wirkstoff aller Produkte ist das von Antistax patentierte Flawen, das sich laut Unternehmen positiv auf die Elastizität und Stärke der Venen auswirkt und aus dem Roten Weinlaub (Vitis vinifera) gewonnen wird.
Die Antistax Venenkapseln sind in Abpackungen zu 50 bzw. 100 Stück nur in der Apotheke erhältlich und sollen durch die darin enthaltenen Wirkstoffe die Durchblutung der Beine anregen und gleichzeitig die Gefäße stärken. Geschwollene Beine entstehen ja bekanntlich aufgrund einer Schwäche des Bindegewebes und das wirkt sich auch auf das Blut in den Beinen aus. Als Dosierung der Antistax Venenkapseln wird eine Menge von maximal zwei Stück täglich empfohlen. Die Dauer der Einnahme sollte drei Monate nicht überschreiten.
Gleiches gilt für die Antistax Extra Venentabletten, die jedoch in unterschiedlichen Abpackungen erhältlich sind. In Gebinden von 30, 60 oder 90 Stück nämlich. Sowohl die Antistax Extra Venentabletten, als auch die Venenkapseln wirken langfristig und sollten vor allem dann eingenommen werden, wenn man oft unter geschwollenen Beinen leidet.
Ich benutze für schnelle Hilfe die Antistax Venencreme und auch ab und auch das Bein Kühlspray. Es gibt auch ein Antistax Frischgel, das man sehr gut im Kühlschrank aufbewahren kann. Gerade im Sommer und nach langem Sitzen sind meine Beine abends immer extrem geschwollen. In solchen Momenten behelfe ich mir mit einem richtigen Programm gegen geschwollene Beine: Zunächst lasse ich frei nach Kneipp abwechselnd kaltes und warmes über meine Waden bis hin zu den Knien laufen. Dann trockne ich die Beine gut ab und massiere die Antistax Venencreme oder aber das Gel ein. Zudem kann man die Beine danach noch mindesten zehn Minuten hochlegen. Nach so einer Kur sind meine Beine wieder fit.
Weitere Informationen zu den Inhaltsstoffen und FAQ’s zu den Antistax Produkten findet man auf der Homepage.