Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

TCM

11. Februar 2009
Autor: Nicole

Der Konsum von Cannabis in Deutschland ist ja strafbar. Das tut aber der Tatsache, dass die Pflanze seit Jahrtausenden auch für ihre medizinischen Wirkungen bekannt ist, keinen Abbruch.

Schon in den Anfängen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) war Hanf als Heilpflanze bekannt. Die erste bekannte Nennung wurde in einem Kompendium chinesischer Heilkräuter aus dem Jahre 2737 vor Christus gefunden.

Pinker Hanf, “thöR©Flickr

Aus diesem Grunde wird vermutet, dass die Pflanze ihren Ursprung in Zentralasien hat. Heute ist sie aber fast in der gesamten gemäßigten bis tropischen Zone zu finden, wo sie angebaut wird und auch teilweise wild wächst.

Schon früh wusste man die berauschende und appetitanregenden Wirkung der weiblichen Pflanzen zu nutzen. Diese Entwicklung schlug sich noch tausende Jahre später in der westlichen Welt zum Beispiel in Mitteln gegen Schlaflosigkeit und Übelkeit nieder. Im Laufe des 20. Jahrhunderts gerieten solche Arzneien immer mehr in Vergessenheit. Die medizinischen Möglichkeiten hatten sich längst weiterentwickelt, bessere Mittel wurde gefunden und ersetzten irgendwann die alten Medikamente.

In Deutschland sind keine Wirkmittel auf Basis von Cannabis bzw. THC zugelassen. Es gibt jedoch die Möglichkeit, diese weiter Lesen »


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14. Oktober 2008
Autor: Nicole

Das Verfahren des Schröpfens wurde vermutlich schon im antiken Ägypten und im alten Griechenland durchgeführt. Heute ist uns diese Methode vor allem aus der Traditionellen Chinesischen Medizin bekannt.

Grün, Makro. helmet13 © FlickrIn den verwendeten Schröpfgläsern wird, unter Einwirkung von Hitze ein hoher Unterdruck erzeugt, der an den betroffenen Arealen für eine starke Durchblutung sorgt, die sich meistens sogar in Form von roten Flecken zeigt. Mit dieser Durchblutung entsteht natürlich auch Wärme, das Gewebe wird also stimuliert. Da die Schröpfgläser analog zur Meridiantheorie der TCM sehr häufig an den verschiedenen Akupunkturpunkten angesetzt werden, sollen die mit diesen Punkten verbundenen Organe ebenfalls angeregt werden. Damit verbunden ist auch eine angenommene Wirkung auf das vegetative Nervensystem.

Die sichtbaren Veränderungen der Haut sollen ein Zeichen für die weiter Lesen »


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13. Oktober 2008
Autor: Nicole

Der Wunsch, Krankheiten und Mangelerscheinungen im Gesicht eines Menschen zu erkennen, besteht wahrscheinlich schon seit der Antike. Auch die Traditionelle Chinesische Medizin kennt dieses Verfahren.

Am häufigsten hört man den Begriff der Antlitz-Diagnostik jedoch in Verbindung mit Wilhelm Heinrich Schüßler, dem Namensgeber und Entdecker der biochemischen Salze. Das Verfahren ist auch als Signaturen-Diagnostik bekannt und beruht auf der Annahme, dass eine Mangelerscheinung im Körper an der Beschaffenheit der Haut im Gesicht und auch an den Händen und Füßen zu erkennen ist. Darüber hinaus können natürlich auch die Haare und Nägel auf Mängel hinweisen. Zu den typischen Merkmalen werden vor allem Farb- und Glanzveränderungen gezählt. Im Falle der Antlitz-Diagnose nach Schüßler geht man davon aus, dass jede dieser Veränderungen auf einen ganz bestimmten Salzmangel zurückzuführen ist. So soll ein Mangel an Ferrum phosphoricum daran ersichtlich sein, dass in den Augenwinkeln eine blauschwarze Verfärbung eintritt.

Gesicht. Victor Bezrukov©Flickr

Schüßler selbst forschte Zeit seines Lebens an den möglichen Signaturen, doch auch seinen Anhängern kommt eine große Bedeutung in der Entwicklung dieser Diagnoseform zu. So geht ein Großteil der Erkenntnisse auch auf Dr. h.c. Kurt Hickethier (1891-1958) zurück. Dieser erhielt in Amerika für seine Arbeit sogar die Ehrendoktorwürde.

Gezielte Studien zur Antlitz-Diagnostik versuchen zudem, die organische Ursache für die Veränderungen aufzuklären. Eine Theorie  geht davon aus, dass weiter Lesen »


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18. September 2008
Autor: Nicole

Innerhalb der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es neben vielen verschiedenen Heilkräutern ganz bestimmte Therapie-Verfahren, die man “Bafa” nennt.

Im Prinzip sind diese Bafas für die Strukturierung der Behandlung verantwortlich. Sie haben also einen grundierenden Charakter. Insgesamt gibt es acht Bafas, die unterschiedlichen Nutzen für die Behandlung haben.

Insgesamt gibt es acht Bafa. .Janne. © Flickr

Steht eine Erkrankung am Anfang, gilt das Schwitzen als Methode, die Beschwerden zu drosseln. Im Westen kennt man dieses Phänomen als “Ausschwitzen” (z.B. bei einer nahenden Erkältung). Die TCM nennt dieses Verfahren “Han”. Eine andere Möglichkeit, um Keime und Krankheitserreger aus dem Körper zu befördern und die Energiebahnen zu säubern ist weiter Lesen »


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3. September 2008
Autor: Nicole

Den Puls als klinisches Symptom zu werten, ist Bestandteil der chinesischen Pulsdiagnose. Diese Verfahren ist über 2500 Jahre alt und ein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.

cadmanof50s © FlickrAuch im Ayurveda ist eine solche Methode bekannt. Im Grunde geht es bei der Pulsdiagnose darum, anhand der Beschaffenheit, Rhythmik, Stärke, Tiefe und Frequenz des Pulses Krankheiten zu erkennen. Es gibt einige Stellen am Körper, an denen dafür der Puls gemessen wird. Der wichtigste Punkt ist das Handgelenk, auf das der Therapeut Zeige-, Mittel- und Ringfinger legt und damit den Puls ertastet. Andere Punkte befinden sich beispielsweise am Kopf und und am Bein und sind liegen auf Meridianen, die einen zentrale Rolle in der TCM spielen und auch in Akupressur und Akupunktur bedeutend sind.

Die Diagnose kann, gerade bei chronischen Beschwerden, nicht auf eine bestimmte Krankheit hinweisen, sie kann aber auf einen Energiemangel oder -überschuss in den jeweiligen Organen aufmerksam machen und so andere Diagnoseverfahren (die Pulsdiagnose wird nie isoliert verwendet) erleichtern und ergänzen.

Die chinesische Pulsdiagnose. Clearly Ambiguous © Flickr

Da dieses Verfahren äußerst komplex ist (es gibt allein über 30 fühlbare Pulsarten), sollte es nur von einem erfahrenen und gut ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden.

Quelle: Naturheilkunde und Gesundheit (07/2008)


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19. August 2008
Autor: Nicole

Das Schröpfen ist eine Methode, bei der man nicht zimperlich sein darf und sich im Zweifelsfall nicht allzu sehr um das Aussehen kümmern sollte.

Denn, dass man geschröpft wurde, kann man in der Regel noch mehrere Tage an den Hämatomen erkennen, die sich unter den angesetzten Schröpfgläsern gebildet haben. Zunächst einmal Grundsätzliches zum Schröpfen. Es handelt sich um ein alternatives Heilverfahren, dass sowohl in der Traditionellen Chinesischen Medizin, als auch in der Heilkunde des Altertums und in verschiedenen Schamanenritualen alter Naturvölker bekannt ist.

Der Schröpfvorgang. spankmeeehard © Flickr

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22. Mai 2008
Autor: Nicole

Alternativmedizin kommt an: Nicht nur bei Patienten, sondern jetzt auch in der Charité Berlin.

Wie die “Morgenpost” berichtet, wird in Berlin zukünftig an alternativen Heilmethoden geforscht. Dafür wurde in der Charité Berlin eigens eine Professur eingerichtet, die erste deutschlandweit übrigens. Die Inhaberin dieser Forschungsstelle ist die Medizinerin Frau Prof. Dr. C. Witt, die sich schon in wichtigen Studien verdingte: Unter anderem war sie an der großen Studie zur Wirkung der Akupunktur beteiligt, die 2001 für Aufsehen und Aufklärung (besonders bei Krankenkassen) sorgte. Darüber hinaus ist die Berliner Ärztin, so die Morgenpost, auch in Sachen TCM fit.

Finanziert wird das Forschungsvorhaben von einer Stiftung, die mit einer Millionenspende den Wissenschaftsbetrieb in der Charité auf dem Gebiet der Alternativmedizin für die nächsten fünf Jahre sichert. Über das genaue Ziel der Studien informiert die Tageszeitung ebenfalls:

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16. Mai 2008
Autor: Nicole

Akupunktur ist, das wird oft nicht bedacht, ein Verfahren, dass einen Eingriff in den Körper darstellt. Auch wenn dieser Eingriff im Vergleich zu konventionellen Methoden verhältnismäßig sanft ist kann es zu Neben- und Wechselwirkungen kommen.

jenny downing (away) © Flickr

Besonders hoch ist die Gefahr bei unsachgemäßer Handhabung weiter Lesen »


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15. Mai 2008
Autor: Nicole

Akupunktur ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Das Wort heißt übersetzt so viel wie “Brennen und Stechen”.

ThunderChild tm © Flickr

Die lateinischen Wortbedeutung ist auf die zwei Begriffe “acus” (Nadel) und “punctio” (Stechen) zurückzuführen, die chinesische Bedeutung jedoch weist stärker auf die zwei Verfahren hin, die in der Akupunktur eingesetzt werden. Es handelt sich nämlich nicht um ein bloßes Einstechen von Nadeln an bestimmten Punkten des Körpers: weiter Lesen »


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15. Mai 2008
Autor: Nicole

Akupressur gehört wie die Akupunktur ebenfalls zur Traditionellen Chinesischen Medizin. Man vermutet, sie sei der Vorläufer der Nadeltherapie.

Fest steht: Akupunktur und Akupressur beruhen beide auf der Meridianlehre. Darunter versteht man die Annahme, dass der Körper von insgesamt zwölf Hauptmeridianen durchzogen ist, die im Körper wie an einer unsichtbaren Achse in der Mitte (also spiegelverkehrt) angeordnet sind. weiter Lesen »


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