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Autor: Nicole Akupunktur ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Das Wort heißt übersetzt so viel wie “Brennen und Stechen”.

Die lateinischen Wortbedeutung ist auf die zwei Begriffe “acus” (Nadel) und “punctio” (Stechen) zurückzuführen, die chinesische Bedeutung jedoch weist stärker auf die zwei Verfahren hin, die in der Akupunktur eingesetzt werden. Es handelt sich nämlich nicht um ein bloßes Einstechen von Nadeln an bestimmten Punkten des Körpers: weiter Lesen »
Autor: Nicole Akupressur gehört wie die Akupunktur ebenfalls zur Traditionellen Chinesischen Medizin. Man vermutet, sie sei der Vorläufer der Nadeltherapie.
Fest steht: Akupunktur und Akupressur beruhen beide auf der Meridianlehre. Darunter versteht man die Annahme, dass der Körper von insgesamt zwölf Hauptmeridianen durchzogen ist, die im Körper wie an einer unsichtbaren Achse in der Mitte (also spiegelverkehrt) angeordnet sind. weiter Lesen »
Autor: Nicole Ginkgo (Ginkgo biloba) hat seine Ursprünge im ostasiatischen Raum. Von dort erreicht er, mitgebracht von Seefahrern, auch Europa.
Der Baum hat ein besonders ansprechendes und ungewöhnliches Äußeres, dass besonders auf die Form der Blätter zurückzuführen ist. Dies scheint wohl auch der Grund dafür zu sein, dass die Schönheit der Pflanze der Bildenden Kunst ein beliebtes Motiv liefert. In der Chinesischen Philosophie steht die einzigartige Blattform symbolisch für die bedeutenden Begriffe “Yin und Yang”, die in ihren Grundzügen den Charakter der Zweigeteiltheit vermitteln: Zwei Seiten, die sich gegenseitig in harmonischer Konsequenz anregen und verbinden. Und noch ein weiterer Fakt macht den Ginkgobaum, der bis zu 40 Meter hoch werden kann, zu einem Mythos: Er ist der letzte seiner Familie. Alle anderen Arten der ursprünglich weltweit verbreiteten Abteilung Ginkgophyta sind vor etwa 250 Millionen Jahren ausgestorben.
In der Phytomedizin ist die Bedeutung des äußerst widerstandsfähigen Baumes nicht minder groß. Alte chinesische Schriften aus dem 1. Jh. n. Chr. legen die Vermutung nahe, dass Ginkgo schon in dieser Zeit als Heilpflanze bekannt war. In der dunklen Zeit des Mittelalters sollen die Blätter als weiter Lesen »
Autor: Nicole Aus der ayurvedischen Lehre und auch der Traditionellen Chinesischen Medizin stammt der Brauch, Ingwerwasser zu trinken. Dabei geht es nicht nur um den Geschmack, sondern auch darum, die natürlichen Heilkräfte des Ingwer für die körperliche und geistige Gesundheit zu nutzen.
Herstellung
Ingwerwasser lässt sich auf zwei verschiedene Arten herstellen. Die sehr intensive Kochmethode eignet sich für Menschen, die Schärfe vertragen. Dabei werden circa vier Scheiben frischer Ingwer benötigt. Die geschälten, etwa 5 Millimeter dicken Scheiben werden in ein Liter Wasser gekocht. Wenn die Flüssigkeit sich um die Hälfte reduziert hat, muss sie nur noch etwas abkühlen. Dieses Gemisch trinkt man über den Tag verteilt. Eine weniger intensive Art, Ingwerwasser herzustellen, ist die Ziehmethode. Dabei gibt man einfach nur ein bis zwei Scheiben Ingwer in eine Tasse. Nach fünf bis zehn Minuten ist das Getränk fertig.
Autor: Nicole Die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, ist Jahrtausende alt und doch relativ jung. Dieses entstandene Paradoxon ist auf die Geschichte des Ursprungslandes zurückzuführen.
Man schätzt das Alter der TCM auf 2000 Jahre. Schon recht früh weitete sich die Medizin auf den gesamten ostasiatischen Raum aus und inspirierte beispielsweise die japanische Tradition des Kampo. Europa erfuhr nach ersten Berührungen mit China im 18. Jahrhundert von der östlichen Lehre. Das Interesse verlor sich etwas, während der westliche Fortschritt die Menschen in Atem hielt, begann aber pünktlich zur Stagnation dieser Prozesse am Anfang des 20. Jahrhunderts erneut. Ab 1970 erfahren chinesische Methoden einen nachhaltigen Aufschwung in westlichen Kulturen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin, wie sie heute im Osten und im Westen gelehrt wird, ist jedoch nicht so traditionell, wie es ihr Name verspricht. Ursache ist die Geschichte Chinas. Nach der Gründung der Volksrepublik im Jahre 1949 musste auch das Gesundheitswesen neu geordnet werden. Es galt, eine große, meist ländliche Bevölkerung mit Medizinern zu versorgen. Nur zu gerne hätte Mao Zedong westliche Methoden eingesetzt, dies hätte jedoch einen Ausschluss einer breiten, mittellosen Bevölkerungsschicht von der medizinischen Versorgung bedeutet. So propagierte Mao, was blieb ihm auch anderes, die TCM als eine “Schatzkammer”. In der Folge beschäftigte sich eine Kommission westlich-geprägter (!) Medizinier über zehn Jahre damit, wie man die Wurzeln der TCM mit den Maximen des Marxismus
und den westlichen Methoden vereinbaren könnte. Ergebnis dieser Bemühungen war ein Kunstprodukt, das an eigens gegründeten Hochschulen gelehrt wurde und später die westliche Welt faszinierte.
Die Begeisterung wurde in China selbst mit großer Verwunderung aufgenommen, war die entstandene Lehre doch nur eine Not- und Übergangslösung. Der Westen schätzte jedoch die fremd erscheinenden Einflüsse, verbunden mit bekannter Logik der eigenen Medizin. Bis heute erleben die Verfahren einen Boom. Neben Arzneien aus tierischen, mineralischen und pflanzlichen Stoffen (Phytomedizin) finden Verfahren wie Akupunktur, Massage, Diäten und Bewegung Anwendung. Allerdings werden in Europa ausdrücklich nur die phytotherapeutischen Arzneien verwendet und in aktuellen Studien auf ihre Tauglichkeit als Krebsarzneien hin untersucht.. In China führt der Einsatz tierischer Inhaltsstoffe dazu, dass viele Arten gequält werden und vom Aussterben bedroht sind. Zur Top Drei der bedrohten Tiere durch TCM gehören Tiger, Nashorn und Sägerochen.
Autor: Nicole Jeder Kontinent, jedes Land blickt auf eine Entwicklung zurück, die sich mit der Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen beschäftigt. Die japanische Phytomedizin nennt man Kampo.
Kampo existiert in Japan seit über 1500 Jahren. Ursprünglich entstand es aus den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Durch Chinesisch-japanische Beziehungen kam Wissen über Heilpflanzen in den heutigen Industriestaat. Dieses Wissen wurde weiterentwickelt und verfeinert. Heute kennt die sino-jaoanische Phytomedizin 250 Heilpflanzen und unzählige Beschwerdebilder, die durch Mischungen der bekannten Pflanzen geheilt werden können. Seit dem 19. Jahrhundert müssen in Japan alle praktizierenden Ärzte eine schulmedizinische Ausbildung nachweisen. Hinzu kommt die Aus- und Weiterbildung in Kampo. Somit wird die traditionelle Heilmethode auch nur von Medizinern verschrieben und angewendet.
Doch wo liegt nun der Unterschied zwischen TCM und Kampo? Reicht es nicht, sich allein mit den chinesischen Heilverfahren zu beschäftigen? Ein Artikel des Magazin CO´MED informiert über die Vorteile der japanischen Phytotherapie, besonders gegenüber der Traditionellen chinesischen Medizin, für den europäischen Gesundheitsmarkt. Demnach sei die Ähnlichkeit europäischer Staaten mit Japan ausschlaggebend. Industriestaaten sind nicht nur technisch weiterentwickelt, auch “Volkskrankheiten” entwickeln sich astronomisch. Das ist in Japan nicht anders als beispielsweise in Deutschland. Somit gibt es in der japanischen Phytomedizin auch und besonders Pflanzenmischungen, gegen die meisten chronischen Zivilisationsleiden: dazu gehören zum Beispiel chronische Bronchitis, Asthma, Wechseljahrsbeschwerden, Allergien und Hepatitis. Durch die kombinierte Ausbildung der Ärzte, werden schulmedizinische und alternative Methoden gleichsam angewendet. Für den Patienten ein klarer Vorteil. Japan ist Europa so wieder einen Schritt voraus. Denn, natürlich gibt es Schulmediziner, die sich auch mit alternativen Heilmethoden wie Homöopathie und Pflanzenheilkunde beschäftigen, aber diese grundlegende und kontinuierliche Verbindung beider Richtungen habe ich in Deutschland noch nie erlebt. Meiner Meinung nach muss man sich hier für eine Methode entscheiden: die beste schulmedizinische Behandlung beim Arzt, die beste naturheilkundliche beim Heilpraktiker. Wirklich gute und ausgeglichen arbeitende “Allround-Mediziner” (man verzeihe mir diesen Ausdruck) sind, gerade in Deutschland, selten. Ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren, besonders wenn jemand einen solchen Arzt in Berlin kennen sollte.