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Autor: Nicole Thermotherapie ist ein Sammelbegriff für eine ganze Reihe von Anwendungen, die sich die heilenden Kräfte der Wärme zunutze machen.
Das Heilverfahren findet bei unterschiedlichen Beschwerden Anwendung. Dazu gehören chronische Gelenkerkrankungen wie Arthrose, psychische Dispositionen wie Unruhe, chronische Erkrankungen der oberen Atemwege und zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems. Aber Vorsicht, wenn Entzündungen im Körper lauern, können diese durch Wärme noch verstärkt werden. Gleiches gilt für Krankheiten das Herz und den Kreislauf betreffend. Auch Symptome wie Atemnot und fieberhafte Erkrankungen sind oft ein Kriterium, dass Thermotherapie als Behandlungsform ausschließt.
Welche Anwendungen gibt es?
Die so genannte “Heiße Rolle” findet meistens in der Krankengymnastik Anwendung. Dahinter verbirgt sich ein gerolltes Handtuch, dessen Inneres mit heißem Wasser getränkt wird. Einige Materialien wie Schlamm und Ton haben eine wärmespeichernde Wirkung. Auch diesen Umstand nutzt die Thermotherapie, oft in Zusammenhang mit Massagen (siehe Fango) für bestimmte Behandlungen aus. Das vordergründige Ziel dabei ist, Verspannungen der Muskeln zu lösen. Bei Gelenkschäden an den Händen werden Bäder mit heißem Paraffin eingesetzt. Andere Methoden der Thermotherapie sind Behandlungen mit Infrarotlicht, Ultraschall und Elektromagnetismus (Hochfrequenztherapie). Diesen Hilfsmittel gemein ist die Art, wie Wärme direkt im Körper durch physikalische Vorgänge erzeugt wird.

Wärmereize von Außen nutzen hingegen Wasseranwendungen wie beispielsweise Überwärmungsbäder, die zum Beispiel bei Erkältungskrankheiten im Anfangsstadium wirken und mit Vorsicht zu genießen sind, da der Kreislauf durch die starke Erhöhung der Körpertemperatur sehr belastet wird. Ein, der Kneipp-Therapie nahestehendes, Heublumenbad, hilft bei Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dabei badet der Patient nicht etwa in Blumen, vielmehr wird eine Heublumenpackung mit heißem Wasser hergestellt. Diese wird dann auf die erkrankten Regionen des Körpers gelegt. Zuletzt muss die Sauna erwähnt werden, denn auch sie gehört zur Thermotherapie. Dabei dient ein Saunagang nicht vorrangig zur Behandlung bestimmter Krankheiten, sondern soll präventiv Erkrankungen vorbeugen.
Quelle: http://www.gesundheitpro.de/
Autor: Nicole Wärme ist nicht nur angenehm, entspannend und schlaffördernd, sie kann sogar heilen. Durch Behandlungen mit Hitze oder Wärme aktiviert unser Körper Selbstheilungsprozesse, wird besser durchblutet und transportiert sogar Giftstoffe ab.
Diese positiven Effekte nutzt auch die Thermotherapie. Ausgehend von der Tatsache, dass in der Haut Wärme- und Kälterezeptoren vorhanden sind, die über Nervenbahnen Informationen über äußere Temperaturreize an den Hypothalamus weiterleiten, umfasst dieses Heilverfahren eine ganze Menge Anwendungen, die dieser Erkenntnis Tribut zollen. Der Hypothalamus ist, laienhaft betrachtet, die Klimaanlage des Körpers. Sobald die Reize der Hautrezeptoren ihn erreichen, wirkt er regulierend. Bei Kälte ist einer dieser Regulationsprozesse zum Beispiel Zittern, das im Körper durch chemische Vorgänge Wärme erzeugt. Bei Wärmereizen werden unter anderem Informationen an die Schweißdrüsen weitergeleitet.

Ferner zeigen Studien, dass ein Wärmebad, das die Körpertemperatur um knapp 2 Grad Celsius steigen lässt, die Abwehrkräfte stärkt. (Überwärmungsbäder werden testweise auch in der Krebstherapie eingesetzt.) Grund dafür ist die vermehrte Ausschüttung von Cortisol, sowie eine Erhöhung der Konzentration von weißen Blutkörperchen. Zudem können auch Schmerzen und Verspannungen gemildert werden. Diese Effekte erfolgt durch zwei Tatsachen: Zum einen werden ab einer Temperatur von 40 Grad Celsius bestimmte Botenstoffe im Gehirn nicht mehr ausgeschüttet, zum anderen verbessert sich die Durchblutung der Haut und des übrigen Gewebes. Muskeln, Sehnen und Bänder entkrampfen bzw. werden dehnbarer.
Auch auf den Pulsschlag hat Erwärmung des Körpers eine weitreichende Wirkung: Er erhöht sich um bis zu 20 Schläge pro Minute, wenn die Temperatur des Körpers um nur einen Grad Celsius ansteigt. Stoffwechselvorgänge werden durch Wärme ebenfalls beschleunigt.
Autor: Nicole Bekannt wurde die Dorn-Therapie vor allem durch das Fernsehen. Der Fernsehpfarrer Jürgen Fliege predigte in seiner Sendung mehrmals hintereinander die positiven Auswirkungen dieser, von einem medizinischen Laien erfundenen, Methode.
Die Fernsehwerbung hatte ihr Ziel nicht verfehlt, denn auf einmal interessierten sich Tausende für die Methode, die oft in einem Atemzug mit der Massage nach Breuss erwähnt wird. Besonders in der Physiotherapie wird die Dorn-Therapie abgelehnt.
Die Kritik greift in erster Linie die These des Beckenschiefstandes an.
Dazu ein Zitat von einer Website aus physiotherapeutischen Fachkreisen:
“Die Dorn-Methode sieht die Ursache der meisten Rückenschmerzen in einem Beckenschiefstand in Folge eines angeblich aus der Gelenkpfanne um bis zu vier cm herausgerutschten Hüftgelenkes. Diese Vorstellung ist anatomisch-physiologisch absurd. Wäre dies tatsächlich zutreffend, würden sich die betroffenen Patienten vor Schmerzen schreiend am Boden wälzen und sicherlich nicht zu Fuss und aus eigener Kraft einen Behandler aufsuchen können.”
Weiter heißt es, dass auch die Annahme, Wirbel könnten ihre Position verlassen und sich verschieben, nicht deckungsgleich mit anatonischen Kenntnissen ist. Dorn selbst äußerte sich folgendermaßen zu dieser Anschuldigung:
“Wenn ich anatomische Kenntnisse gehabt hätte, hätte ich alles so kompliziert gesehen, daß ich mich vieles nicht getraut hätte.”
Autor: Nicole Sanftes Heilen von Rückenschmerzen und Zivilisationskrankheiten. Diese Therapieerfolge stellen Anhänger der Dorn-Therapie in nur ein bis drei Sitzungen in Aussicht. Die Methode ist bilang vor allem in Deutschland verbreitet, erfährt aber dennoch ungebrochene Aufmerksamkeit durch Schmerzgeplagte.
Die Dorn-Therapie wurde 1975 von Dieter Dorn bekannt gemacht. Seines Zeichens Landwirt und Sägewerksbesitzer, litt er unter einen Hexenschuss, den ein Dorfbekannter “Heiler” mit ein paar Handgriffen verschwinden ließ. Begeistert von der Methode wollte er die Grundlagen lernen. Die Antwort des alten Mannes war, dass er es nicht lernen müsste, weil er es von Natur aus könne. Es kam dann auch nicht mehr zur Weitergabe des Wissens. Der Mann starb wenige Wochen später.

Der nunmehr geheilte Landwirt begann zunächst seine Frau zu behandeln und machte sich in der Folge in der gesamten Region einen Namen. So erzählt Dorn selbst von der Zeit, in der er erkannte, dass die moderne Lebensart Auslöser vieler Zivilisationskrankheiten (allen voran das “Volksleiden” Rückenschmerzen) ist. Mangel an Bewegung und ungesunde Lebensweise führen, so Dorn, zu einem Beckenschiefstand, an dem seiner Meinung ein Großteil der Bevölkerung leide. Folge dieser Entwicklung seien Schmerzen, die durch Fehlstellungen der Wirbelsäule erzeugt würden und auch organische Krankheiten zur Folge haben können, weil aus jedem Wirbel Nerven entspringen, die die umliegenden Organe versorgen. Diese Theorie hat einige Parallelen zur Traditionellen Chinesischen Medizin, die davon ausgeht, dass der gesamte Körper von einem Meridiansystem durchzogen ist. Anhand dieser These entwickelten sich die Heilmethoden Akupunktur und Akupressur. Zurück zu Dorn: Aus der grundlegenden Annahme, Beckenschiefstand und Wirbelsäulenfehlstellung würden Krankheiten verursachen, entwickelt er die nach ihm benannte Methode, die durch Einsatz der Hände die Gelenke und Wirbel wieder dorthin bewegt, wo sie nach Ansicht des Erfinders hingehören.
Im Internet findet man folgende Auslegung:
“Auf eine sanfte, einfühlsame aber auch kraftvolle Art werden die verschobenen Wirbel und Gelenke wieder an ihren idealen Platz zurückgeschoben. (…) Die Dorn-Methode ist Erfahrungs-Heilkunde, nur sehr wenig Wissen ist notwendig. Das empfindsame Gefühl des Therapeuten entscheidet über den hervorragenden Erfolg der Behandlung und der Mut es einfach zu tun! Das gefühlvolle Abtasten an den Dornfortsätzen und das mitfühlende Verschieben der Wirbel und Gelenke in die ideale Position in der Bewegung, ist entscheidend.”
In diesem Sinne wird der Ansatz als eine Methode verstanden, die jeder durch Erfahrung erlernt. Mit jeder Behandlung bekommt der Ausführende ein besseres Gefühl für die Gelenke und Wirbel.
Die Dorn-Therapie wird als Methode der Komplemetärmedizin zugeordnet, ist aber weder durch medizinische Studien erforscht, noch von der Schulmedizin anerkannt worden. Grund dafür ist heftige Kritik an den Grundlagen der These, sowie an der häufigen Ausführung und Weiterbildung durch medizinische Laien.
Autor: Nicole Herpes Zoster ist die medizinische Bezeichnung für die Krankheit, die im Volksmund auch Gürtelrose genannt wird. Der akademische Name verrät: Die Beschwerden werden von einem Virus verursacht, das zu der Gruppe der Herpeserreger gehört.
Die ersten Symptome einer Gürtelrose (Herpes Zoster) äußern sich meist im Brennen bestimmter Hautpartien. Dabei handelt es sich um die Stellen auf der Höhe des Brustkorbes. Das hat mit der Ursache der Erkrankung zu tun. Hat ein Mensch zum ersten Mal Kontakt mit dem so genannten Varicella-Zoster-Virus, bekommt er in der Folge Windpocken. Wie alle Herpesviren bleibt auch dieser Krankheitserreger nach Abklingen der Symptome im Körper, nistet sich in den Wurzeln der Hautnerven ein, die vom Brustbein horizontal zur Wirbelsäule verlaufen und kann dort über Jahre und Jahrzehnte inaktiv sein.
Bei einem geschwächten Immunsystem infolge von Stress, schweren Infektionen, AIDS, höherem Alter oder Krebs erwacht das Virus zu neuem Leben. Nach dem anfänglich beschriebenen Brennen der betroffenen Hautstellen bilden sich etwa zwei bis drei Tage später kleine Bläschen, die wie ein Hautausschlag aussehen und sehr schmerzhaft sein können. Sie platzen einige Tage später auf und entzünden sich. In der Folge bildet sich Schorf auf den Wunden, der nach etwa drei Wochen abfällt. Weitere Symptome können Fieber und geschwollene Lymphknoten sein.
Behandlung
In erster Linie muss Herpes Zoster schulmedizinisch behandelt werden. Neben Gaben von Virostatika kommen dabei oft Schmerzmittel zum Einsatz, weil viele der Patienten enorm unter den entzündeten Bläschen leiden. Bestimmte Puder und Zinksalben sollen die Wundheilung beschleunigen. Nachdem die Krankheit abgeklungen ist, leiden einige Betroffene an “Post-Zoster-Neuralgie”, die durch Nervenschmerzen in den einst erkrankten Körperregionen hervorgerufen wird. Dann werden leichte Antidepressiva und Antiepileptika zur Therapie empfohlen.
Die alternative Medizin kann bei Gürtelrose Linderung verschaffen und unterstützend wirken. So hilft Teebaumöl, das als verdünnte Tinktur auf die betroffenen Stellen der Haut aufgetragen wird, die Entzündungen schneller abklingen zu lassen. Die ätherischen Öle in dem phytotherapeutischen Medikament wirken antiseptisch, antibakteriell und fördern die schnellere Heilung der obersten Hautschichten.
Die Schmerzen bei Postbeschwerden können mit Hilfe der Akupunktur in Angriff genommen werden. Auch Schlangenreintoxine, die wie eine Art Schmerzmittel wirken, Softlasertherapie (durchblutungsfördernd, antibakteriell, entzündungshemmend) und die Behandlung mit Eigenblut sollen die vollständige Genesung vorantreiben.
Autor: Nicole Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verfügt über viele phytomedizinische Arzneien. Forscher aus Österreich, Deutschland und China testen jetzt gemeinsam die Wirkung der Heilpflanzen in der Krebstherapie.
Untersucht werden insgesamt 76 Pflanzen, von denen sich die Forscher einen Heilerfolg bei der Bekämpfung bösartiger Tumore erhoffen. Die Test zeigen, Pressemitteilungen zufolge, erste positive Ergebnisse. Bisher konnte man 18 Kräuter herausstellen, die im Labor Krebszellen am Wachstum hinderten. Im weiteren Verlauf der Forschungen sollen diese Heilkräuter nun weiter untersucht und in ihre einzelnen Wirkstoffe zersetzt werden. So könne man feststellen, welche Substanzen den Heilerfolg erzielen können, teilt das Internetportal “monterandcritics” mit. Der Rotwurzel-Salbei enthält ersten Ergebnissen zufolge sogar drei Wirkstoffe, die in der Krebstherapie eingesetzt werden könnten.
Die Erforschung von pflanzlichen Wirkstoffen gegen Krebs ist nicht neu. Einige Medikamente auf dem Markt wurden sogar schon aus natürlichen Rohstoffen gewonnen. So kann beispielsweise Brustkrebs mit Taxanen aus der Eibe therapiert werden.
Vor kurzem fanden Wissenschaftler außerdem heraus, dass auch Sport während der Krebsbehandlung Erfolge erzielen kann. Test ergaben, dass körperliche Betätigung das Risiko für bestimmte Krebsarten deutlich minimiert. Ferner kann Sport sogar die Rückfallquote vermindern. Diese Ergebnisse geben der Therapie ganz neue Ansätze, gingen Mediziner doch bisher davon aus, dass Sport Krebspatienten zu sehr belasten würde.
Autor: Nicole Wie das Magazin “Naturheilkunde und Gesundheit” in der Januar-Ausgabe berichtet, kann man mit homöopathischen Mitteln dem “Burn-Out-Syndrom” entgegenwirken. Die psychische und körperliche Erschöpfung wird immer wieder bei Menschen festgestellt, die sich einer zu großen Belastung aussetzen. In der heutigen Gesellschaft, die geradezu auf Erfolg und Leistung getrimmt ist, wird die Krankheit zum zunehmenden Problem.
Warnsignale![]()
Viele Menschen leiden zunächst unter psychischen Belastungen: Stress, zu großer Leistungsdruck, Streit oder Komplikationen in der Partnerschaft können den Erschöpfungszustand provozieren oder verstärken. In der Folge wirkt sich dieser Umstand auch auf die körperliche Gesundheit aus. Es kommt oft zu Ein- oder Durchschlafproblemen, starken Kopfschmerzen, Ohrgeräuschen, erhöhtem Blutdruck und auch zu Rückenschmerzen und Konzentrations-Schwierigkeiten. Betroffene merken, dass Psyche und Körper die geforderte Leistung nicht mehr erbringen können. Sie fühlen sich, als hätten sie versagt.
Was kann helfen?
Die Fachzeitschrift empfiehlt verschiedene hömöopathische Mittel, die man durchaus auch für andere Beschwerden in der Hausapotheke aufbewahren kann. So hilft Pulsatilla D12, die Küchenschelle, im Falle des Burn-Out gegen Verstimmungen und Stimmungsschwankungen. Gerade bei Kindern hat es sich daneben auch gegen Erkältung, Angina, Ohrenschmerzen, Mandelentzündungen und Fieber bewährt. Auch Aurum metallicum D12 unterstützt die Psyche, wenn sich Betroffene dem Gefühl des Versagens nicht entziehen können und niedergeschlagen oder depressiv sind. Für Frauen, die unter der Doppelbelastung Familie-Karriere leiden, wird Helonias dioica D6 empfohlen, da es sich besonders auf den weiblichen Hormonhaushalt auswirkt. Fehlende Kraft und geringer Antrieb verlangen nach Acidum phoshoricum D6, besonders dann, wenn die Symptome durch Sorgen oder falsche, weil zu stressige, Lebensweise entstanden sind.
Dosierung
Sind die Symptome akut, können die Arzneien drei- bis fünfmal täglich eingenommen werden. Eine Ausnahme bildet Aurum metallicum, das Betroffene zweimal täglich zu sich nehmen. Wenn die Beschwerden sich verringern, so passt man auch die Dosis an (mindestens um die Hälfte reduzieren). Je nach Stärke klingen die Erschöpfungssymptome schneller oder langsamer ab. Die maximale Einnahmezeit beträgt jedoch 3 Wochen. Stellt sich keine Verbesserung ein, sollte unbedingt ein Heilpraktiker oder Arzt zu Rate gezogen werden.
Begleitmaßnahmen![]()
Als unterstützende Therapie sollte man zudem auch über eine Einnahme von Bach-Blüten nachdenken, die ja bekanntlich bei psychischen Problemen eingesetzt werden. So kann beispielsweise Mimulus, eine Essenz die auch in der Mischung gegen Prüfungsangst vorkommt, bei Versagensängsten helfen. Außerdem ist es wichtig, dem Problem auf den Grund zu gehen. Man kann öfter Pausen einlegen und sich Freiräume schaffen. Durch ganzheitliche Entspannungstechniken oder Massagen lernt man, Ruhe wieder genießen zu können und sie für den Alltag zu nutzen.
Autor: Nicole Die Antibabypille ist ein äußerst beliebtes Verhütungsmittel, weil sie eine fast 100 prozentige Sicherheit verspricht, nicht schwanger zu werden. Viele Frauen schätzen das und denken nicht weiter über Nebenwirkungen nach.
Dabei sind die Gefahren für den eigenen Körper beträchtlich. Neben Auswirkungen auf die psychische Entwicklung, besonders bei jungen Frauen, geht mit der Einnahme ein erhöhtes Risiko einher, an Thrombose und sogar an Krebs zu erkranken. Doch damit nicht genug: Das Hormonpräparat belastet die Leber sehr stark. Ursache dafür ist, dass die Arznei zunächst dort ankommt und teilweise abgebaut wird. Damit die Sicherheit trotzdem konstant ist, muss das Verhütungsmittel stärker dosiert werden. Die “Pille” reguliert darüber hinaus den Hormonhaushalt. Dieser künstliche Eingriff in den Zyklus wird den meisten Anwenderinnen erst bewusst, wenn das Medikament abgesetzt wird. Sei es aufgrund einer gewünschten Schwangerschaft oder der einsetzenden Menopause. Es treten Zyklusstörungen auf, die unter Medizinern als “Post-Pill-Syndrom” bekannt sind. Besonders tragisch, wenn ein bestehender Kinderwunsch durch die Störung nicht oder erst nach langer Zeit erfüllt werden kann.
In dem Magazin CO´MED ist, laut einer Pressemitteilung, ein Artikel erschienen, der Hilfe durch die Pflanzenheilkunde verspricht. Die Heilpraktikerin Anne Lohmann behandelt demnach die Beschwerden mit alternativen Präparaten. So unterstützt der Frauenmantel als “Allround-Mittel” alle Prozesse, die sich auf die Wiederherstellung des natürlichen Zyklus beziehen. Außerdem wird Rosmarin zur Durchblutungsförderung verordnet. Hier soll sich die Wirkung besonders auf die Organe im Becken konzentrieren und somit helfen, die Eierstöcke zur vollen Funktion zu reaktivieren. Auch Kapuzinerkresse und Meisterwurz können den Effekt unterstützen. Die Auswahl der richtigen Präparate erfolgt laut Lohmann individuell und auf die Patientinnen abgestimmt. Zur Entlastung der Leber können hauptsächlich Urtinkturen aus Löwenzahn und Mariendistel eingesetzt werden. Auch eine biologische Ernährung, die frei von künstlichen Zusätzen ist, kann die Regeneration vorantreiben.
Wer also irgendwie von den Komplikationen betroffen ist, kann sich alternativ homöopathisch behandeln lassen. Diese Behandlung sollte aber nur von einem ausgebildeteten und versierten Heilpraktiker durchgeführt werden.
Autor: Nicole Schnupfen kann, gerade in der kalten Jahreszeit, den Körper komplett lahm legen. Die Möglichkeiten ihn zu lindern und die Heilung zu unterstützen sind vielfältig. Homöopathie, Schüßler-Salze und Pflanzenheilkunde halten unterschiedliche Arzneien bereit.
Homöopathische Möglichkeiten
Die Homöopathie hält, je nach Ursache und Auswirkung der Erkältung, viele Mittel bereit. An dieser Stelle können nicht alle Symptome aufgeführt werden, die wichtigsten und häufigsten sollen jedoch nicht ungenannt bleiben. Für mehr Informationen und eine genaue Bestimmung, sollten ein Ratgeber oder besser gleich ein homöopathischer Arzt oder Heilkundler befragt werden. Das Problem bei der richtigen Mittelwahl für Erkältungskrankheiten ist nämlich, dass oft viele Symptome gleichzeitig auftreten.
Sind die Beschwerden plötzlich und heftig aufgetreten und vor allem durch Abkühlung, Zugluft oder kaltem trockenen Wind entstanden, ist in der Anfangsphase Aconitum (bitte zur Charakteristik und weiteren Bestimmung anklicken) das Mittel der Wahl. Bei scharfem, wässrigen Nasenfluss und vergleichsweise mildem Tränenfluss, wenn sich die Beschwerden im Freien verbessern, ein rohes Gefühl die Nase beherrscht und die Erkältung bei mildem und feuchtem Wetter aufgetreten ist, hilft oft Allium Cepa. Euphrasia wird oft bei Erkältungen mit gleichzeitiger Bindehautentzündung eingesetzt. Menschen, die sich viel in klimatisierten Räumen aufhalten und daher, besonders im Sommer, oft erkältet sind, sollten es mit Dulcamara versuchen. Hier sind die Beschwerden durch einen Übergang vom Kalten ind Warme entstanden und gehen oft sehr auf die Augen. Der Nasenfluss ist schleimig, dick und gelb.
Schüßler-Salze
Auch die Biochemie behandelt Erkältungen nach ihren vordringlichen Symptomen. Sind die Schleimhäute durch schmerzhafte Entzündungen gerötet, ist Ferrum phosphoricum angezeigt. Bei Ablagerungen auf Zunge und Mund, die weißlich erscheinen, versucht man es mit Kalium chloratum. Natrium chloratum hilft bei Erkältungen, die mit durchsichtigen, schleimigen Bläschen auf der Zunge und auch auf der Mundschleimhaut einhergehen. Alle anderen Fälle werden mit dem “Entzündungsschema” behandelt.
Pflanzenheilkunde
Hier möchte ich vor allem auf die Erkenntnisse Hildegards von Bingen eingehen. Sie beschreibt in ihrem Werk “Heilwissen” den Schnupfen in Ursache und Behandlung. Demnach entsteht er aus einem Eindringen verschiedener Elemente und Wirbel der Luft in das Gehirn. Dies bedingt den Ausfluss von Säften, Nase und Kehle werden von Schleim belagert, der sich zusammenzieht und austritt. Dieser Abfluss ist eine Reinigung und sollte nach Meinung der mittelalterlichen Äbtissin unterstützt werden. Dazu nimmt man einen Teil Fenchel und vier Teile Dill. Diese Kräuter sollen auf einer heißen Platte erwärmt und die Dämpfe inhaliert werden. Die Kräuter soll man im Anschluss mit Brot essen. Diese Vorgehensweise sollte der Erkrankte vier bis fünf Tage durchhalten. Nun ist das Erwärmen meiner Meinung nach für die Meisten nicht unbedingt praktizierbar. Wir haben selten heiße Platten oder Ziegelsteine im Haus. Was man aber tun kann, ist den Dill und den Fenchel als Tee zu trinken. Beide haben darüber hinaus noch heilende Wirkung auf die Verdauung. Der Dill wird auch als Beruhigungsmittel eingesetzt und fördert den Appetit. Bei Erkältungen nicht unbedingt das Schlechteste, um wieder zu Kräften zu kommen.
Hausmittel
Aus eigener Erfahrung kann ich Zwiebel und Knoblauch in Kombination mit Ruhe und Vitaminen empfehlen. Wenn ich erkältet bin, setze ich zunächst einen Zwiebelsaft an. Dazu einfach ein bis zwei Knollen zerkleinern, mit Zucker bestreuen und dann über nacht zugedeckt ziehen lassen. Am nächsten Morgen kann man den ausgetretenen Saft trinken. Das schmeckt im übrigen besser, als es sich liest.
Der Knoblauch, der ja ebenso wie die Zwiebel für seine antibakterielle Wirkung bekannt ist, macht sich gut in einer Suppe. Ich nehme passierte Tomaten, die ich mit Salbei, Rosmarin, Salz und Pfeffer würze. Salbei wirkt auch antiseptisch und antibakteriell. Er hilft vor allem gegen Entzündungen im Hals, weswegen ich ihn auch als Tee trinke. Zum Schluss kommen mehrere Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten, in die Suppe. Sie werden kurz mitgegart, damit sie etwas durchziehen können. Daneben presse ich mir etwas frischen Orangensaft, inhaliere mit Salzwasser und esse besonders viel frisches Obst und Gemüse. Meine letzte Erkältung habe ich so innerhalb von drei Tagen weitestgehend überstanden.
Autor: admin Die Behandlungserfolge bei einer homöopathischen Therapie beruhen meisten auf einer individuellen Prüfung der Symptome und Rahmenbedingen. Findet man das richtige homöopathische Arzneimittel für einen Patienten, sprechen 90% der Fälle für Anwendungen der alternativen Medizin.
Im Falle von allergischem Asthma wurden im Rahmen der Erstuntersuchung folgende Symptome festgestellt: Allergien gegen Gräser und Pollen, Katzen- und Hundehaarallergie, Anschwellen der Augen, Verstopfung der Nase und akute Luftnot bei Bewegung. Das Krankheitsbild wurde durch Wundsein im Babyalter, mehreren Mittelohrentzündungen und geringem Durst vervollständigt.
Bisher erhielt der Patient lediglich Asthmaspray zur Linderung der genannten Symptome. Für die homöopathische
Therapie nahm der Patient „Pulsatilla M“ ein. Die Pulsatilla ist ein Hahnenfußgewächs und wird auch umgangssprachlich als „Kuhschelle“ bezeichnet. Allergie gegen Tierhaare nahm erheblich ab. Langfristig konnte man gänzlich auf das Asthmaspray verzichten, es gab fast keine Anfälle von Atemnot und keine allergischen Zeichen auf Gräser, Pollen oder Tierhaare.
Der Patient gewann außerdem an Lebensfreude, wurde aufgrund des Rückgangs der Symptome selbstsicherer und konnte sogar seinem Hobby, dem Wettkampfsport, nachgehen. Dies ist ein positives Beispiel für eine homöopathische Behandlung, wo es gelungen ist, mit Hilfe der richtigen Arznei für eine Linderung beziehungsweise für das Verschwinden bestimmter Symptome zu sorgen.