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Hilfe beim “Burn-Out”

17. Januar 2008
Autor: Nicole

Wie das Magazin “Naturheilkunde und Gesundheit” in der Januar-Ausgabe berichtet, kann man mit homöopathischen Mitteln dem “Burn-Out-Syndrom” entgegenwirken. Die psychische und körperliche Erschöpfung wird immer wieder bei Menschen festgestellt, die sich einer zu großen Belastung aussetzen. In der heutigen Gesellschaft, die geradezu auf Erfolg und Leistung getrimmt ist, wird die Krankheit zum zunehmenden Problem.

Warnsignale“Erfolgsmenschen” leiden am häufigsten unter Burn-Out. © Flickr
Viele Menschen leiden zunächst unter psychischen Belastungen: Stress, zu großer Leistungsdruck, Streit oder Komplikationen in der Partnerschaft können den Erschöpfungszustand provozieren oder verstärken. In der Folge wirkt sich dieser Umstand auch auf die körperliche Gesundheit aus. Es kommt oft zu Ein- oder Durchschlafproblemen, starken Kopfschmerzen, Ohrgeräuschen, erhöhtem Blutdruck und auch zu Rückenschmerzen und Konzentrations-Schwierigkeiten. Betroffene merken, dass Psyche und Körper die geforderte Leistung nicht mehr erbringen können. Sie fühlen sich, als hätten sie versagt.

Was kann helfen?
Die Fachzeitschrift empfiehlt verschiedene hömöopathische Mittel, die man durchaus auch für andere Beschwerden in der Hausapotheke aufbewahren kann. So hilft Pulsatilla D12, die Küchenschelle, im Falle des Burn-Out gegen Verstimmungen und Stimmungsschwankungen. Gerade bei Kindern hat es sich daneben auch gegen Erkältung, Angina, Ohrenschmerzen, Mandelentzündungen und Fieber bewährt. Auch Aurum metallicum D12 unterstützt die Psyche, wenn sich Betroffene dem Gefühl des Versagens nicht entziehen können und niedergeschlagen oder depressiv sind. Für Frauen, die unter der Doppelbelastung Familie-Karriere leiden, wird Helonias dioica D6 empfohlen, da es sich besonders auf den weiblichen Hormonhaushalt auswirkt. Fehlende Kraft und geringer Antrieb verlangen nach Acidum phoshoricum D6, besonders dann, wenn die Symptome durch Sorgen oder falsche, weil zu stressige, Lebensweise entstanden sind.

Dosierung
Sind die Symptome akut, können die Arzneien drei- bis fünfmal täglich eingenommen werden. Eine Ausnahme bildet Aurum metallicum, das Betroffene zweimal täglich zu sich nehmen. Wenn die Beschwerden sich verringern, so passt man auch die Dosis an (mindestens um die Hälfte reduzieren). Je nach Stärke klingen die Erschöpfungssymptome schneller oder langsamer ab. Die maximale Einnahmezeit beträgt jedoch 3 Wochen. Stellt sich keine Verbesserung ein, sollte unbedingt ein Heilpraktiker oder Arzt zu Rate gezogen werden.

BegleitmaßnahmenYoga kann zur Entspannung beitragen. © Flickr
Als unterstützende Therapie sollte man zudem auch über eine Einnahme von Bach-Blüten nachdenken, die ja bekanntlich bei psychischen Problemen eingesetzt werden. So kann beispielsweise Mimulus, eine Essenz die auch in der Mischung gegen Prüfungsangst vorkommt, bei Versagensängsten helfen. Außerdem ist es wichtig, dem Problem auf den Grund zu gehen. Man kann öfter Pausen einlegen und sich Freiräume schaffen. Durch ganzheitliche Entspannungstechniken oder Massagen lernt man, Ruhe wieder genießen zu können und sie für den Alltag zu nutzen.


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7 Kommentare zu “Hilfe beim “Burn-Out””


  1. Burnout | Das Medizin-Blog schreibt:

    [...] Ärzte, Kindergärtner etc.) und Manager-Berufen geortet, lassen sich Fälle des Burnout-Syndroms inzwischen in allen Alters- und Berufsgruppen feststellen. Prominente Erkrankte waren oder sind [...]

  2. jobtastic Blog » Blog Archiv » Die Karriereleiter um jeden Preis erklimmen? Says:

    [...] den Schultern der Karrierewilligen. Meistens halten sie ein paar Jahre durch, doch dann sind sie ausgebrannt. Ein Zustand, mit dem sich immer weniger Menschen zufrieden geben möchten. Seit einigen Jahren [...]

  3. Altes neu kombiniert - Chi Ball | Wellnesskomplett schreibt:

    [...] die australische Tänzerin Monica Linford. Sie machte aus Ihrer Not eine Tugend: Nachdem sie am Burn-Out-Syndrom erkrankt war, suchte sie eine Methode, um zu ihrer alten Energie zurück zufinden. Chi Ball war [...]

  4. hormone Says:

    HORMONE können helfen. ich habe gerade eine hormonal regeneration by ddr. heinrich therapie hinter mir, mir geht es bereits seit beginn der therapie viel besser. auf jeden fall sollte man die hormone untersuchen lassen. oft sind fehlende hormone der grund für das ausgebranntsein.

  5. ute michels schreibt:

    Hilfe ! Mein Sohn leidet unter einem schweren Burn out seit 4 Monaten. Dabei ist er erst 18 Jahre alt. Es steht sehr viel im Internet über das Syndrom, aber leider wenig über Lösung oder Hilfe. Auch erfahrene Phsychiater sind schwer zu finden. Mein Sohn lebt in Düsseldorf und ich in Nordfriesland. Ich mache mir ganz viel Sorgen um Ihn. Ich habe unsagbare Angst daß er sich was antut. Wer kann mir helfen oder weiss vielleicht Rat?

  6. V.Klingler Says:

    Guten Tag, wo bekomme diese Mittel?

    So hilft Pulsatilla D12, die Küchenschelle, im Falle des Burn-Out gegen Verstimmungen und Stimmungsschwankungen. Gerade bei Kindern hat es sich daneben auch gegen Erkältung, Angina, Ohrenschmerzen, Mandelentzündungen und Fieber bewährt. Auch Aurum metallicum D12 unterstützt die Psyche, wenn sich Betroffene dem Gefühl des Versagens nicht entziehen können und niedergeschlagen oder depressiv sind. Für Frauen, die unter der Doppelbelastung Familie-Karriere leiden, wird Helonias dioica D6 empfohlen, da es sich besonders auf den weiblichen Hormonhaushalt auswirkt. Fehlende Kraft und geringer Antrieb verlangen nach Acidum phoshoricum D6, besonders dann, wenn die Symptome durch Sorgen oder falsche, weil zu stressige, Lebensweise entstanden sind.

  7. V.Klingler schreibt:

    Guten Tag, wo bekomme diese Mittel?

    Pulsatilla D12
    Aurum metallicum D12
    Helonias dioica D6
    Acidum phoshoricum D6

 

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