Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

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Homöopathie als Heilmittel gegen Depressionen

20. Oktober 2010
Autor: Nicole

Depressionen gehören in unserer schnelllebigen Gesellschaft zu den häufigsten Volkskrankheiten, die man ernst nehmen sollte. Die Beschwerden werden in der Schulmedizin mit starken Arzneimittel behandelt, aber auch in der Homöopathie gibt es Heilmittel.

Depression ©Flickr shattered.art66

Mit den Symptomen einer Depression und deren Auswirkungen ist nicht zu spaßen. Betroffene Personen befinden sich konstant in einer traurigen Grundstimmung und Antriebslosigkeit. Manche Patienten erkennen jedoch nicht, dass sie an einer Depression erkrankt sind und geben dem trüben Wetter oder einem traurigen Ereignis die Schuld. Nebenwirkungen sind oft Schlafstörungen, Gereiztheit, Konzentrationsstörungen, Essstörungen und Reduktion der sozialen Kontakte.

Die Schulmedizin sichert sich zuerst ab, ob eventuell eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder ein Nährstoffmangel für die Niedergeschlagenheit verantwortlich sind. Wenn das nicht der Fall ist, verschreiben viele Ärzte eine Therapie oder Antidepressiva, die den Körper regelrecht betäuben und auch abhängig machen können.

Eine alternative und sanfte Behandlungsmethode bieten die Heilmittel der Homöopathie. Die Beschwerden einer Depression werden verkürzt und gemildert. Die alternativen Medikamente werden auf den Patienten, je nach persönlicher Lebenssituation und Familiengeschichte, abgestimmt. Der Heilpraktiker sollte deshalb eine genau Anamnese durchführen, bevor er mit der Therapie beginnt.

Es gibt viele Gründe, warum Depressionen ausgelöst werden. Dabei ist es wichtig, dass der Heilpraktiker jede Ursache anders behandelt:

  • Verlust der Lebensaufgabe: Die Patienten fallen in ein tiefes Loch der Verzweiflung, gefolgt von Selbstvorwürfen und Selbstkritik. Mit Arum metallicum lassen sich diese Leiden lindern.
  • Emotionale Verletzungen: Die Betroffenen halten oft an alte Verletzungen fest und setzen sich täglich damit auseinander. Der Kummer frisst die Patienten regelrecht auf. Natrium muriaticum oder Ignatia amara kann diesen Menschen helfen.
  • Verlust oder Trennung von einer wichtigen Person: Die Personen, die von dieser Art der Depression betroffen sind, sind weinerlich und ihre Stimmung ist sehr wechselhaft. Um dem Tal der Tränen zu entfliehen, empfiehlt sich eine Behandlung mit Causticum oder Pulsatilla pratentis.
  • Gefühl der inneren Leere und Gereiztheit: Die Patienten reagieren auf jede emotionale Anforderung  sehr gereizt und wollen nur ihre Ruhe. Diesen Menschen kann das homöopathische Mittel Sepia officinalis helfen.

WICHTIG: Die homöopathischen Heilmittel helfen nur in Verbindung mit einer Psychotherapie und sollten nur von erfahrenen Heilpraktikern zusammengestellt und verschrieben werden.


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2 Kommentare zu “Homöopathie als Heilmittel gegen Depressionen”


  1. Stefan Meisner schreibt:

    “Die homöopathischen Heilmittel helfen nur in Verbindung mit einer Psychotherapie”
    Klar. Und den Erfolg der Psychotherapie verbuchen die Homöopathen dann auf “ihr” Konto. Toll. Wie man ernsthaft schwer Kranken (und Depressionen gehören für mich zu den schwersten und am wenigsten zugänglichen Erkrankungen) die Verabreichung homöopathischer Scharlatanerie empfehlen kann das ist mit “verantwortungslos” nur schwach umschrieben.

  2. ilse Schmeller Says:

    Hallo,Homöopathie-Depressionen-Psychotherapie..therapie…therapie , ich kann es nicht mehr hören. Seit langem versucht man mir wegen extremer körperlicher , neurologischer etc.(jedenfalls auch nach vielen Krankenhausaufenthalten unerklärbarer Beschwerden) Depressionen einzureden ,mal somatisierte, mal anderes Neurotransmittergestörte . . Dass ich nicht mal den Anflug einer Depression verspüre, interessierte niemanden. Die Psychotherapeutische Behandlung wurde immer wieder und wieder als letzter Ausweg angedacht.
    Lösung(leider) : Borreliose. Ohne jede Depression.

    Was will uns diese Werbesendung sagen: Psychotherapie mag sicher Hilfe bringen, aber dass sie IMMER und ÜBERALL bei schwierigeren Fällen als sofortiges und dann letztes Mittel empfohlen wird,möglicherweise auch genug Unheil anrichtet , ist genauso lästig und sinnlos ,wie sie in wirklich notwendigen,bewiesenen Fällen ganz zu vergessen.
    Isabel45

 

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