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Klage des DZVhÄ gescheitert

21. Februar 2008
Autor: Nicole

Das Landgericht Mainz hat über die Klage des DZVhÄ gegen das ZDF entschieden. Der Deutsche Zentralverband homöopathischer Ärzte berichtet auf seiner Homepage über das Ergebnis.

Die Waage der Gerechtigkeit © flickr / PunxutawneyphilWie vor kurzem bekannt wurde, geht das ZDF aus dem Prozess als Gewinner hervor. Die Urteilsbegründung liege zwar noch nicht vor, die Klage wurde jedoch, so heißt es in den “Homöopathischen Nachrichten” des DZVhÄ, wegen eines Formfehlers abgewiesen. Wie schon vor Prozessbeginn vermutet, trug ein Umstand dazu bei: Die Aussage, „In keiner wissenschaftlichen Studie waren die homöopathischen Mittel wirksamer als die Placebos.“ (Homöopathische Nachrichten Januar/Februar 2008), die vom Verband homöopathischer Ärzte moniert wurde, betreffe keine natürliche Person und biete dementsprechend kein Recht auf eine Gegendarstellung.

Nach Angaben des DZVhÄ sollte diese vom ZDF gesendet werden und folgendermaßen lauten: „Diese Behauptung ist unrichtig. In zahlreichen, nach wissenschaftlichen Regeln durchgeführten Einzelstudien und auch in Metaanalysen konnte eine signifikante Überlegenheit homöopathischer Arzneimittel gegenüber Placebos nachgewiesen werden.“

Der Verband bedauert den Ausgang der Verhandlung sehr. Vor allem der Umstand, dass es hier nach Meinung des Vorstandes eine Lücke im Presserecht gäbe, die es zulasse, Dinge zu verunglimpfen, solange keine Namen genannt werden, ruft bei den Betroffenen Kritik hervor. Ganz nebenbei: Über die Aussage an sich wurde nicht verhandelt.

Tabletten © flickr / Shutr


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2 Kommentare zu “Klage des DZVhÄ gescheitert”


  1. Rolf schreibt:

    Daran sieht man ja das die “Ärzte” die mit Hokuspokuspathie ihr Geld verdienen alles was ihre “Wissenschaft” als Nonsens enttarnt bekämpfen wollen.

    Solange es genug Idioten gibt die für geschütteltes Wasser Geld bezahlen wäre Alles andere auch kontraproduktiv.

  2. Michael Says:

    Das ZDF hat sicher großes Interesse daran die Klage wegen eines Formfehlers scheitern zu lassen.
    Denn sonst wäre wohl herausgekommen, daß die Homöopathen recht haben und die Pharmaindustrie ein sehr großes wirtschaftliches Interesse daran hat, daß die Leute krank sind und Dauermedikamente wie Blutdrucksenker, Cholesterinsenker etc. einzunehmen, um nur ganz wenige Beispiele zu nennen.
    Wäre alles Placebo, warum heilt dann die Schulmedizin nicht damit? Warum sprechen Tiere und Kleinkinder - und zwar bei Hochpotenzen jenseits der materiellen Grenze- darauf so gut an?
    Warum hat man 5000 Mittel und mehr in der Homöopathie, wenn doch ein Mittel reichen würde?
    Nur der richtige Schlüssel sperrt das Schloß.

    Früher erklärten die Wissenschaftler auch, daß Fliegen unmöglich sei. Das Denke ist entweder linear oder von wirtschaftlichen Interessen durchtrieben.
    Die meisten Homöopathen denken eher idealistisch, denke ich, und nur wenige können davon einen guten Standard leben.
    Habe selbst sehr gute Beispiele erlebt, die sich auf keinen Fall mit Placebo erklären lassen.
    Etwas was aber nicht anzufassen ist paßt in das Weltbild einiger materialistisch geprägter Menschen überhaupt nicht rein.
    Begriffe wie das morphogenetisches Feld, Resonanz ist für die vieleicht, wie hohe Physik im Vergleich zu Holz hacken.
    Ich frage ja auch nicht zurest den Holzhacker, wenn ich ein Gesetz von E=m*C² erklärt haben möchte. Da macht man den Bock zum Gärtner. Ein Schulmediziner, der nicht am eigenen Leib erfahren hat, ob die Homöopathie (vor allem in Hochpotenzen) ihn gesund macht, sollte besser nicht darüber reden, wie die Jungfrau vom Kind.
    Sollen die Menschen erstmal erklären, warum sie überhaupt existieren, weil logisch gesehen gäbe es überhaupt nichts was existiert oder vorhanden ist, da 0 die Ausgangslage ist und nicht irgendeine Ursuppe (denn die hätte auch entstehen müssen).
    Der Verstand ist ja ach so toll…
    Das wäre er auch, wenn man ihn richtig zu nutzen weiß und nicht wie ein Huhn dauernd gegen den Zaun rennt.
    Wenn dann sollte man schon neutral bleiben. Die Presse und die Medien haben aber leider eher eine sehr starke Tendenz zur Miß- und Negativdarstellung.
    Sendungen wie Monitor oder Quer bleiben da wohl noch die ganz wenigen erfrischenden Ausnahmen.

 

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