Autor: Nicole Kategorien
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Autor: Nicole Kohl mögen ja manche Leute nicht einmal essen. Wieder Andere verwenden ihn nicht nur in der Küche, sie legen sich das runde Gemüse in Form von Wickeln um oder auf Körperteile.
Ich denke da spontan an eine menschliche Kohlroulade, es handelt sich dabei aber nicht um einen irren Fetisch, sondern um ein altes Hausmittel gegen Entzündungen jeglicher Art. Ob nun Gelenke, Sehnen und Haut oder Schleimhäute und obere Atemwege - Kohl soll angeblich mit seiner entzündungshemmenden Wirkung für Linderung sorgen und kann somit bei Bronchitis, Rheuma, Tennisarm, Halsschmerzen und angeschwollene Halsdrüsen.
Die Anwendung erfolgt von Außen. Meine Quelle zum Thema schlägt zur Herstellung eines Kohlwickels vor, die Rippen der Blätter zunächst mit einem Tuch flach zu drücken. Dann sollen die erwärmt werden. Wie und womit wird leider nicht erwähnt. Ich könnte mir vorstellen, dass man sie sehr kurz blanchiert, dann wären sie zumindest warm. Aber schadet das den Wirkstoffen? Ich wäre sehr erfreut, wenn jemand schon einmal Kohlwickel selbst gemacht hat und mich mit seinem Wissen erhellen würde. Bei Halsschmerzen, die ich immer bekomme, wenn sich eine Erkältung anbahnt, wäre das nämlich mal eine günstige und natürliche Alternative zu herkömmlichen Mitteln, die sich auch mit anderen Hausmitteln, wie dem von mir bevorzugten Zwiebelsaft kombinieren ließe.( Zum Thema “Alternative Heilmethoden gegen Schnupfen” habe ich hier im Blog auch schon etwas geschrieben.)
Man verwendet übrigens sowohl Weißkohl, als auch Wirsing. Was eben gerade zur Hand ist. Wer einen schönen rosa Teint bevorzugt, kann Rotkohl benutzen.
Zur Quelle (dem Naturheilmagazin) und einigen weiteren Hausmitteln wie Quarkpackungen oder Honigmasken geht es hier.
3 Kommentare zu “Kohlwickel gegen Entzündungen”
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Juni 11th, 2009 at 11:05
Hallo,
Ich kann Dir nur bestätigen, ein Kohlwickel wirkt wahre Wunder. Bei Bronchitis, Halsentzündung, Knochenbrüchen, Prellungen, Verletzungen jeder Art, bei Arthrose …. Er hilft immer !!!
Allerdings bereite ich ihn etwas anders vor. Ich wasche die Kohlblätter lauwarm ab und walze sie danach von beiden Seiten kräftig aus, bis der grüne Saft austritt. Je mehr man “auswalzt”, desto besser. Die Blätter werden dann in 2 - 3 Lagen auf die entsprechenden Partien aufgelegt und sofort mit einer Binde befestigt. Nach kurzer Zeit entwickelt sich ein charakteristischer Kohlduft (das hält nicht lange an). In der Regel soll der Wickel mindestens 2 Stunden wirken. Besser: über Nacht. Das Ergebnis ist einfach spektakulär !
Januar 16th, 2010 at 08:03
Ich hatte mal Knieschmerzen, so ziehen im Knie… hatte dann die Weißkohlblätter auf das Knie drauf gemacht (einfach so ohne zu erwärmen ) nur denn strunk rausgeschnitten und mit bandage fest gemacht. 3 tage durch je zwei mal
am tag für ca:4stunden .
Nach drei tagen waren die schmerzen weg .
Gute besserung für alle die schmerzen haben .
April 10th, 2010 at 14:57
Kann die heilende Wirkung des Kohls bestätigen. Habe einen entzündeten Ellbogen. Voltaren hat nix gebracht, Tigerbalsam fast nix. Der Kohl dagegen rockte! Mein Physiotherapeut empfahl mir das ganze und zwar:
kurz in heißes Wasser getaucht, dann das Kohlblatt ordentlich “knüllen” und dann auf die entsprechende Stelle.
Man kann zum Wickeln gut Frischhaltefolie oder leichte Gurte (wie z.B. für die Hose beim Radfahren wo oft Reflektoren drauf sind), beim Stoffverband geht zuviel der heilenden Flüssigkeit in den Verband.