Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

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Arzneien

16. Juni 2010
Autor: Nicole

Retterspitz gibt es zur äußerlichen und innerlichen Anwendung in Form einer Salbe, eines Pulvers oder eines Öls und unterstützt die physikalischen Therapien. Retterspitz Wickel ist eine verträgliche Alternative oder eine natürliche Ergänzung zu bestehenden Anwendungen.
Arznei apdk©Flickr

Retterspitz ist ein Arznei-Klassiker, der bei verschiedenen Krankheitsbildern als natürliche Unterstützung des Heilungsprozesses eingenommen werden kann. Sogar Olympia Sieger Matthias Steiner vertraut bei Sportverletzungen auf ‘Retterspitz Äußerlich‘. weiter Lesen »


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16. April 2010
Autor: Nicole

Yohimbin, der Wirkstoff aus der Rinde des Yohimbe Baumes, wird seit jeher von amerikanischen Urvölkern als eine Art pflanzliches Viagra und Aphrodisiakum genutzt. Was ist dran, am pflanzlichen Potenzmittel?

Der Yohimbe Baum, aus deren Rinde (Cortex yohimbe) Yohimbin hauptsächlich gewonnen wird, kommt jedoch – das sollte man vielleicht vorweg sagen – nicht nur aufgrund seiner angeblich „leistungssteigernden“ Wirkung zum Einsatz, sondern wird auch hin und wieder in blutdrucksenkenden Mitteln verwendet. Bekannt ist Yohimbin aber zumeist durch seine potenzsteigernde Wirkung.

westafrika, Stig Nygaard©Flickr

Die Geschichte von Yohimbin

Da der Yohimbe Baum nur in Afrika vorkommt, war er natürlich vor allem bei den afrikanischen Naturvölkern bekannt. Die nutzten zuvorderst seine psychoaktiven Wirkungen, denn bei dem Stoff aus der Rinde, eben jenem Yohimbin, handelt es sich um ein Indol-Alkaloid, das biogenetisch auch aus  Tryptophan, einem oft als Stimmungsaufheller benutzten Stoff, hergeleitet werden kann.

Wahrscheinlich aus einer Beobachtung der Verwendung durch die westafrikanischen Stämme heraus nutzten vor allem im 18. Jahrhundert die Anhänger der Bohème-Bewegung die Droge, hier verstärkt in weiter Lesen »


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12. April 2010
Autor: Nicole

Muskelkrämpfe sind meistens eine Sache von nur wenigen Sekunden, können aber auch immer wieder auftreten. Medizinisch gesehen nennt man die Krämpfe auch Spasmen.

Ursachen der Muskelkrämpfe sind meistens in einem Mangel zu suchen. Wer Sportler ist kennt die krampfartigen, oft schmerzhaften Zuckungen, ein klarer Fall von Magnesiummangel. Gegen den Mangel, der oftmals auch in immer wiederkehrenden Schmerzen und Krämpfen mündet und sich fast anfühlt wie Muskelkater, sollte man vorbeugen, beispielsweise mit magnesiumreicher Kost. Sehr viel von dem wichtigen Element steckt in den folgenden Nahrungsmitteln:

magnesiumreiche kost, Ned Raggett©Flickr

  • Weizen (Mehl, Keime)
  • Vollkornreis
  • Haferflocken
  • Emmentaler
  • Hühnchen
  • Brokkoli
  • Spinat
  • Steinbutt
  • Bananen
  • Sojaprodukte

Magnesium und seine Funktion im Körper

Das Magnesium im Körper hat übrigens nichts mit dem Erdalkalimetall zu tun, das wir in der Natur finden. Vielmehr handelt es sich bei dem lebenswichtigen Stoff um Magnesium-Ionen und Verbindungen in den Zellen, Knochen und im Blut. Wichtig ist Magnesium aufgrund seiner Bedeutung für verschiedene Stoffwechselvorgänge (z.B. Eiweißherstellung, Energiegewinnung innerhalb der Glycoloyse) und für die Nerven, die Muskeln, die Blutgefäße sowie für die Regulierung des Herzrhythmus.

Magnesiumaufnahme gegen Muskelkrämpfe

Natürlich kann man bei leichten Muskelzuckungen zunächst einmal versuchen, mit Hilfe der weiter Lesen »


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23. März 2010
Autor: Nicole

Remifemin ist ein pflanzlichesw Präparat und richtet sich gegen die zumeist körperlichen Symptome in den Wechseljahren, die den meisten Frauen oft schwer zu schaffen machen.

Dass es pflanzliche Hilfe gegen Wechseljahrsbeschwerden auch aus der Natur gibt, ist nicht erst seit Remifemin bekannt, das Medikament ist dennoch eines der bekanntesten in diesem Zusammenhang. Hier im Blog habe ich gegen PMS und Beschwerden während des Klimakteriums auch schon Mönchspfeffer empfohlen. Bei Remifemin handelt es sich um eine andere nordamerikanische Heilpflanze, die Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa).

Traubensilberkerze, Wayne National Forest©Flickr

Ähnlich wie der Mönchspfeffer, der bereits in der Klöstern des Mittelalters gezogen und verwendet wurde, hat auch diese Pflanze eine sehr lange Tradition in der Phytotherapie. Es waren aber nicht Mönche, sondern die Medizinmänner der amerikanischen Urvölker, die das Hahnenfußgewächs gegen Krämpfe verwendeten.

Dass Cimicifuga heute hauptsächlich nur noch in Mitteln gegen Wechseljahrbeschwerden verwendet wird heißt nicht, dass die Pflanze nur zu diesem Zwecke angewendet werden kann. Auch Zyklus-Schwankungen, Krampfhusten, Asthma, Herzkrankheiten, Muskelschmerzen und Depressionen können z.B. damit behandelt werden.

Remifemin plus: Mit Johanniskraut

Die Dragees von Remifemin gibt es in der „normalen“ Variante und in der Ausführung „Remifemin plus“. Welche Sorte für Sie das richtige ist, kann ein Blick auf die Homepage des Herstellers klären. Zur groben Orientierung sei gesagt, dass weiter Lesen »


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17. Februar 2010
Autor: Nicole

Litozin ist ein Präparat aus der Hagebutte, das laut Hersteller ein wahres Wundermittel gegen Arthrose sein soll. Doch was ist dran an den Versprechungen?

Litozin wird, klassifiziert als Nahrungsergänzungsmittel, in Form von Pulver oder in Form von Kapseln im Handel angeboten und verspricht, gegen Arthrose, die Entzündung der Gelenke, zu wirken.

Dies sollen die Inhaltsstoffe der Hagebutte ermöglichen. Doch welche genau sind das und stecken sie in jeder Form der Hagebutte, also beispielsweise auch in Hagebuttentee?

hagebutte, Claus Rebler©Flickr

Litozin: Wirkung und Inhaltsstoffe

Hagebutten nennt man die Früchte der Hundsrose oder Heckenrose. Den Namen hat dieses Rosengewächs seinen Blüten zu verdanken, die tatsächlich denen der Zuchtrosen ähneln und sich im Sommer zeigen. Die Früchte der „Rosa canina“ enthalten besonders viele Vitamine, darunter eine geballte Portion Vitamin C: 100 g der gesunden roten Früchte haben dabei einen Gehalt an Vitamin C, der mit bis zu 500 mg selbst den einer Paprika noch in den Schatten stellt.

Aber auch die anderen Wirkstoffe der Hagebutte sind nicht zu verachten und gerade in der Arznei Litozin spielt ein ganz besonderer Inhaltsstoff eine große Rolle. Es handelt sich dabei um weiter Lesen »


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1. Februar 2010
Autor: Nicole

Muskelkater entsteht sehr schnell und ist oftmals unglaublich schmerzhaft. Aber anstatt dann eine Aspirin einzuwerfen sollte man besser auf die Behandlung mit homöopathischen Arzneien und Schüßler Salzen zurückgreifen, die die ist für den Magen und den restlichen Körper durchaus schonender.

muskelkater, Kiki Tohmé©Flickr

Warum genau Muskelkater entsteht ist umstritten. Eine ganze Zeit lang dachte man, die Schmerzen würden sich durch erhöhte Laktatwerte nach dem Sport oder großer körperlicher Anstrengung einstellen, diese These ist jedoch weitgehen widerlegt. Heute geht man davon weiter Lesen »


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21. Januar 2010
Autor: Nicole

Empfindliche Zähne können chronisch sein oder überraschend kommen und genauso schnell wieder gehen. Wenn die Schmerzen und das Ziehen länger anhalten, sollte man einen Zahnarzt befragen und gleichzeitig auf bewährte Mittel der Homöopathie zurückgreifen.

Empfindliche Zähne äußern sich meistens durch ein starkes Ziehen am Zahn, wenn Reize auf den Kiefer treffen. Das können Kälte, Wärme aber auch mechanische Reize (beim Kauen) sein. Die  Schmerzen sind sehr unangenehm, können aber mit Homöopathie sehr schnell und nachhaltig gelindert werden.

Empfindliche Zähne und Zahnhälse

Wenn die Zähne auf Kälte und Wärme sehr stark reagieren, sind meistens die Zahnhälse Schuld. Um sie zu lindern gibt es die folgenden homöopathischen Arzneien, die man auch für andere Fälle in weiter Lesen »


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22. Dezember 2009
Autor: Nicole

Trockene Augen sind in der Regel als Symptom zu werten, das meistens nicht auf schlimmere Erkrankungen zurückzuführen ist. Dennoch können die Beschwerden auch chronisch werden.

In diesem Fall spricht man von trockenen Augen auch mit dem Fachbegriff „Keratoconjunctivitis sicca“. Die Beschwerden äußern sich zum einen natürlich durch Trockenheit, die wiederum auf den fehlenden Tränenfilm zwischen Auge und Lid zurück zuführen ist, andererseits durch Brennen, Rötungen und ein Fremdkörpergefühl im Auge.

Ursachen für brennende und trockene Augen

Die Ursachen für trockene Augen reichen von ganz profanen und alltäglichen bis hin zu gefährlicheren: Brennen der Augen wird meistens durch Zugluft, Klimaanlagen, zu trockene Luft, Arbeiten vor dem PC, Tabakrauch und das Tragen von Kontaktlinsen hervorgerufen.

auge, bogenfreund©Flickr

Alle diese Aspekte können den Tränenfilm negativ beeinflussen und so zu trockenen Augen führen, die zudem auch müde sind. Darüber hinaus kann aber hinter den Beschwerden auch eine ernste Ursache stecken, denn trockene Augen sind manchmal Begleitsymptome von Diabetes und rheumatischen Erkrankungen, wie z.B. dem Sjögren-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung mit Entzündungen der Speichel- und Tränendrüsen.

Augentropfen gegen trockene Augen

Das Sicca-Syndrom, wie man die Beschwerden in Bezug auf die oben genannte Erkrankung auch nennt, ist natürlich selten und wer unter trockenen Augen leidet muss nicht befürchten, an der ernsthaften Erkrankung zu leiden. Selbst dann, wenn weiter Lesen »


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15. Dezember 2009
Autor: Nicole

Homöopathie für Katzen ist ebenso wie die klassische Homöopathie beim Menschen zu behandeln. Wer sich ein wenig mit sich selbst und der Lehre nach Hahnemann befasst, wird vielleicht sogar schon eine kleine homöopathische Hausapotheke angelegt haben.

Wollen wir nun Homöopathie bei Katzen anwenden, müssen wir im Prinzip so vorgehen, wie bei einer „menschlichen“ Behandlung. Klassische Homöopathie fragt nicht zu allererst nach Symptomen, sondern nach dem Wesen an sich. Dabei ist es egal, ob dieses Wesen auf zwei oder auf vier Beinen durch das Leben geht. Katzenbesitzer kennen ihre Tiere und können kleinste Verhaltensveränderungen meistens sofort registrieren. Dies ist ein wichtiger Aspekt, denn bei der Wahl des richtigen Mittels sind diese Umstände zwangsläufig zu bewerten.

Homöopathie für Katzen: Dosierung

Nun hat man für sich selbst nicht immer alle Mittel im Haus und dann muss man für seine Katze ganz sicher nicht ändern. Dennoch hat es sich bewährt, einige homöopathische Arzneien vorrätig zu haben.

Homöopathie und auch die Phytomedizin schlagen bei Katzen und anderen Tieren immer sehr gut an, deswegen sollte man sich in der Dosierung zunächst herantasten, es gilt jedoch, wie in der klassischen Homöopathie bekannt, der Grundsatz, dass bei besonders akuten Symptomen eine Mehrfachgabe bestimmter Arzneien in kürzeren Abständen nötig wird. Welche Arzneien nun im Einzelnen gegen welche Krankheit der Katze wirken kann ich hier nicht aufführen, ich kann aber einmal von meiner eigenen kleinen Hausapotheke berichten.

kitten, asrawolf ©Pixelio

Meine homöopathische Hausapotheke für Katzen

Ich habe zwei Katzen, die beide völlig unterschiedliche Charaktere sind und deswegen auch an unterschiedlichen Erkrankungen leiden. Meistens sind sie glücklicherweise gesund, aber den Tieren geht es ja nicht anders, als uns Menschen: Hier und da mal ein Zipperlein ist normal, darum habe ich von Anfang an eine homöopathische Hausapotheke aufgebaut. Eine Katze litt, als sie klein war und zu mir kam, unter einer recht hartnäckigen Form des Katzenschnupfens. Dieser konnte auskuriert werden, hinterließ aber die Eigenart, dem Tier in Stress-Situationen schlagartig tränende oder sogar schleimende Augen zu bescheren.

Die Symptome treten auch bei Zugluft auf, insgesamt neigt die Katze also zu Entzündungen der Augen. Kalte Luft bewirkt außerdem weiter Lesen »


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11. Dezember 2009
Autor: Nicole

Kolloidales Silber oder auch Silberkolloid ist ein Medikament der Naturheilkunde, dass schon seit Jahrhunderten bekannt ist und von dem manche Wissenschaftler denken, es sei ein Wundermittel, das Anwendungserfolge bei nahezu allen Krankheiten verspricht.

Das ist Kolloidales Silber ganz sicher nicht, aber dass es sich bei Mensch und Tier bewährt hat, steht außer Frage. In der Naturheilkunde wird es als Antibiotikum verwendet, dass keine Nebenwirkungen haben soll. Manche Verfechter gehen sogar so weit, dass sie kolloidalem Silber nachsagen, es würde gegen alle Bakterien wirken, ohne resistente Stämme zu bilden.

Kolloidales Silber: Die Anwendung

Neben der Behandlung von Bakterien soll kolloidales Silber auch gegen Viren und Pilze helfen. Darüber hinaus gibt es einige zugelassene Arzneimittel (Gastrarctin® N und Medikamente mit Silbersulfadiazin), in denen kolloidales Silber in unterschiedlicher Konzentration vorkommt.

silberwasser, Olivier Bareau©Flickr

Einige Forscher berichten aber auch über Nebenwirkungen, die die Verfechter wiederum gänzlich abstreiten. Man muss beiden Seiten ein bisschen Recht geben. Die Dunkelverfärbung der Haut (Argyrie) von der wir hier als Nebenwirkung sprechen ist keine reine Nachwirkung des kolloidalen Silbers, sondern des Silbers an sich.

Das zeigte auch der „Blaue Mann“, der ja durch die Medien ging: Der Amerikaner Paul Karason nahm weiter Lesen »


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