Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

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Arzneien

4. Dezember 2008
Autor: Nicole

Werden viele homöopathische Arzneimittel bald gar nicht mehr auf dem europäischen Markt zu finden sein?

Arzneimittel. el7bara©Flickr

Glaubt man einem Bericht des Ärzteblattes müssen wir uns tatsächlich Sorgen machen. Schuld an der Misere sein ein Gesetz der Europäischen Union, dass die Registrierung und Zulassung von Medikamenten regelt. So sind die Kosten von 5000 Euro pro Registrierung für manche kleine und mittelständische Unternehmen nicht zu bewältigen. Die Folge: weiter Lesen »


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3. November 2008
Autor: Nicole

Zu Halloween sieht man jetzt überall ausgehöhlte Kürbisse, die böse Geister vertreiben sollen. Die Kerne der Kürbisgewächse können zwar keine Geister vertreiben aber dafür sehr hilfreich bei Blasen- und Prostataproblemen sein.

Kürbis mcclave©Flickr

Der Gartenkürbis war im Jahre 2005 aufgrund dieser altbekannten Wirkung Arzneipflanze des Jahres. Darüber hinaus gibt es, neben den vielen anderen Kürbisarten, auch den Arzneikürbis (Cucurbita pepo), aus dem viele Phytopharmaka gewonnen werden. Anwendung finden diese Mittel neben den schon erwähnten Beschwerden auch bei zu hohem Cholesterinwert, erhöhten Fettwerten, Bluthochdruck, Reizblase, Blasenschwäche, Blasenentzündung und zur Vorbeugung von Blasensteinen. Neben Phytosterinen, die vor allem für die Wirkung auf Cholesterinspiegel und Prostata verantwortlich sind, enthalten die Samen der Frucht auch reichlich Kalium (dient der Entwässerung), verschiedene entzündungshemmende Wirkstoffe, Selen, Aminosäuren und Vitamin E, das u.a. gegen Herz-Kreisdlauf-Beschwerden und Schwächen des Bindegewebes wirkt. (Quelle)

Profitieren kann man, besonders in Verbindung mit spezifischen Krankheiten, von gezielt hergestellten Medikamenten. Aber auch Kürbiskernöl und die unbehandelten Kerne des Arzneikürbis können der Gesundheit zuträglich sein. Daneben sollte man aber auch den Kürbis als Gemüse nicht vergessen, denn der enthält natürlich ebenfalls eine sehr gute Wirkung auf den Körper. Ganz besonders in Form von warmer Kürbissuppe, die darüber hinaus auch noch für Wohlbefinden sorgt. ;)


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20. August 2008
Autor: Nicole

Verbrennungen der Haut sind ein häufiger Unfall im Haushalt und können mit Hilfe der Homöopathie gelindert und behandelt werden.

Atropa Belladonna, die Schwarze Tollkirsche. Zanastardust © FlickrMan muss natürlich die Ursache und Art der Verbrennung unterscheiden. Handelt es sich um einen Sonnenbrand oder eine punktuelle Verbrennung (wie man sie sich z.B. am heißen Herd zufügen kann) mit starken, brennenden und pochenden Schmerzen, kann Belladonna D6 das richtige Mittel sein, wenn auch weitere Merkmale zutreffen: Die Stelle ist sehr rot, sieht entzündet aus und die Schmerzen verschlimmern sich bei Berührung, Geräuschen und Licht. Manchmal kommt plötzliches Fieber hinzu, dass die akute Entzündung begleitet. Belladonna sollte dreimal täglich eingenommen werden (jeweils 5 Globuli).

Bei regelrechten Verbrühungen, die die Bildung von weiter Lesen »


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7. August 2008
Autor: Nicole

Dass es die eine Depression nicht gibt, hat ja schon der letzte Beitrag zu diesem Thema angedeutet. Darum sollen einige Arten (teilweise nach alter Bezeichnung) hier in sehr kurzer Weise vorgestellt werden. Jede naturheilkundliche Empfehlung zu den verschiedenen Ausprägungen darf keinesfalls als Anreiz zur Selbstdiagnose und -therapie gesehen werden.

Depressionen müssen, wie andere ernste Krankheiten auch, immer von Ärzten und/oder erfahrenen Heilpraktikern begleitet werden!

Depressive Reaktion
Die Symptome treten als Reaktion auf. Beispielsweise nach einem traumatischen Ereignis (Todesfall, Scheidung, Arbeitslosigkeit…). Helfen können möglicherweise Ignatiusbohne (Ignatia), Kochsalz (Natrium muriaticum), Stephanskörner (Staphisagria) und “Hahnemann´s Ätzstoff” Causticum. Dabei handelt es sich um eine Substanz, die Hahnemann selbst entwickelt hat. Sie besteht aus frisch gebranntem Marmorkalk und Kalium.

Kochsalz kevindooley © Flickr

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23. Juli 2008
Autor: Nicole

Nachdem letzte Woche die Herkunft des Mittels Cantharis geklärt wurde wird es nun Zeit, die Anwendungsgebiete in der Homöopathie zu beleuchten.

HVargas © FlickrDas homöopathische Hauptanwendungsgebiet von Cantharis ist eine Erkrankung der Harnorgane. Blasenentzündungen gehören dazu, wenn folgende Symptome gegeben sind: weiter Lesen »


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18. Juli 2008
Autor: Nicole

Im Zusammenhang mit dem Thema “Blasenentzündung” erwähnte ich in der letzten Woche das homöopathische Mittel Cantharis.

Dieses Mittel wird, ähnlich wie Apis mellifica, aus einem Tier gewonnen, nämlich aus der Spanischen Fliege. Einigen mag der Begriff in einem ganz anderen Zusammenhang bekannt sein, denn das Tier wird auch zu Potenzmitteln verarbeitet.

Spanische Fliege - auch ein Potenzmittel. Radu P © Flickr

Die Spanische Fliege trägt heute den lateinischen Namen “Lytta vesicatoria”, wurde früher aber unter der Bezeichnung “Cantharis vesicatoria” in den Lehrbüchern geführt. Aus diesem veralteten lateinischen Namen leitet sich der noch heute gebräuchliche Begriff “Cantharis” ab, wie er in der Homöopathie verwendet wird. Die Insekten gehören zur Familie der Ölkäfer und sind an ihrer leuchtend grün-metallischen Farbe zu erkennen. Die Männchen dieser Art enthalten ein starkes weiter Lesen »


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26. Juni 2008
Autor: Nicole

Arnica montana war eines der ersten Mittel, das Hahnemann an sich selbst testete. Er wurde auf die Heilpflanze aufmerksam, weil sie im Gebirge, wo sie ja wächst, oft bei Stürzen, Prellungen und Verstauchungen eingesetzt wurde.

Arnica ist das Hauptmittel bei Muskelverletzungen und Schädigungen des Bindegewebes nach äußerer Einwirkung. Darüber hinaus wird es bei Quetschungen, Zahnschmerzen, Blutungen, Schockzuständen, nach Operationen, bei Verrenkungen, Prellungen, Gehirnerschütterung und Muskelkater eingesetzt.

Arnica montana by debbie_sonberg © Flickr

Die Symptome werden oft durch ein Wundheitsgefühl an der betroffenen Stelle des Körpers eingeleitet. Der Patient zeigt sich Schmerz und Berührung gegenüber als äußerst sensibel, hat sogar Angst davor und möchte sich nicht bewegen, sondern in Ruhe gelassen werden. Bei Blutergüssen kann Arnica helfen, wenn das Mittel weiter Lesen »


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20. Juni 2008
Autor: Nicole

Nux Vomica gehört in die homöopathische Hausapotheke. Das Mittel aus der Brechnuss hilft vor allem bei Übelkeit und Verdauungsbeschwerden.

travelix © FlickrWer immer unter Strom steht, zu wenig Wasser trinkt, dafür viel raucht, ungesund isst und Kaffee zu seinem täglichen Begleitern zählt, leidet schnell unter Verdauungsstörungen, Übelkeit, Magenschmerzen und Magendruck.

Der Patient ist zudem sehr angespannt, friert schnell und kann sich trotz Überlkeit nicht übergeben. Auch der Stuhlgang ist gestört. In der Folge können Erkältungen schneller auftreten und stark beengend im Brustraum wirken. Nachts ist die Nase dann völlig verstopft, der Schlaf wird gestört, was weitere Erschöpfung verursacht.

Die Beschwerden werden bei Berührung, nach dem Essen oder der Aufnahme von Gewürzen, bei Kälte, lauten Geräuschen, Wind und bei Erkältungen besonders nach drei Uhr nachts schlimmer. In den Abendstunden, im Liegen, bei Wärme, Schlaf (auch tagsüber), Feuchtigkeit und nach Umschlägen verbessern sich die Beschwerden.

Beschwerden auf einen Blick:

Zahnschmerzen, Hämorrhoiden, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Bauchkrämpfe, Verstopfung, Blasenentzündung, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Übelkeit, nach übermäßigem Alkoholkonsum, Ischias, Koliken und Wehenschmerzen


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19. Juni 2008
Autor: Nicole

Die Gewöhnliche Brechnuss ist ein immergrüner Laubbaum, der vor allem in Australien und Indien und verbreitet ist.

Der Baum wird bis zu 25 Meter hoch und trägt Samen. Diese werden “Brechnuss” oder auch “Krähenauge” genannt. Die Samen sind sehr hart, von grauer Farbe und platzen nur auf, wenn sich das Wetter zum Feuchten hin verändert.

Auf Englisch heißt die Pflanze “Poison Nut”. Corey Leopold © Flickr

Sie schmecken bitter, scharf und können Übelkeit auslösen. Nach der homöopathischen Regel “Gleiches mit gleichem heilen.” werden sie darum vor allem bei weiter Lesen »


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11. Mai 2008
Autor: Nicole

Übelkeit, Bindehautentzündungen und Co. sind im Alltag schon mehr als lästig. Noch unangenehmer werden Beschwerden jedoch in der “schönsten Zeit den Jahres”, dem Urlaub.

Zu diesem Thema bin ich auf einen aufschlussreichen Artikel gestoßen der verrät, wie man die Reiseapotheke nicht nur mit schulmedizinschen Präparaten, sondern auch mit homöopathischen Mitteln und phytomedizinischen Arzneien ausstatten kann.

Oâ„“ivia © Flickr

So kann Pulsatilla bei Erkältungen, Euphrasia in Einzeldosen bei Bindehautentzündung und gereizten Augen, sowie Arnika bei leichten Prellungen helfen. Ein weiterer sehr guter Tipp für unterwegs ist Ingwer, der in vielen Urlaubsländern auf Märkten zu finden ist. Ein Tee aus Ingwer kann nämlich bei Übelkeit schnelle Hilfe leisten. Ebenso gut wäre Fenchel, den man als Tee auch mitnehmen kann. Das Problem mit der Verdauung, das vielen Reisenden bekannt ist, kann wohl nicht behoben werden, da es psychisch bedingt ist. Man kann sich aber vor Durchfall und Magenbeschwerden schützen, indem man kein Eis (weder Speiseeis noch Eiswürfel) verzehrt und auf rohe oder ungeschälte Lebensmittel verzichtet. Gerade in Ländern mit einer Küche, die sehr von der europäischen abweicht, sollte man auf stark gewürzte Speisen verzichten. Ein einfaches Beispiel: Wer zu Hause nie scharf ist, sollte darauf auch im Urlaub verzichten. Es ist besser, eine kulinarische Neuheit zu verpassen, als hinterher den gesamten Urlaub.

malias © Flickr

Der Artikel empfiehlt außerdem bei schwacher Verdauung Backpflaumen, die man meistens ohne weiteres mitnehmen kann. Kopfschmerzen kann man auch mit alltäglichen Dingen beheben: So soll eine Tasse Kaffee oft Wunder wirken. Vorsicht ist in sehr heißen Ländern in puncto Kopfschmerzen sowieso geboten, denn wer nicht ausreichend trinkt, riskiert nicht nur migräneartige Symptome, sondern auch Kreislaufprobleme. Das Trinkwasser sollte dabei nicht aus dem Wasserhahn, sondern vorsichtshalber aus der Flasche kommen. Für uns ungewöhnliche Zusätze oder leichte Verschmutzungen im “Wasser aus der Wand” können schnell die selben Symptome verursachen, wie exotisches Essen und ungekochte Kost.

Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen kann also dafür gesorgt werden, dass der Urlaub nicht im Krankenbett endet. Informationen über die richtigen Reisearzneien und im Einzelfall über weitere notwendige Medikamente erhält man in jeder Apotheke.


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