Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

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Arzneien

16. Dezember 2007
Autor: Nicole

Der Augentrost (Euphrasia) gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse. Der Name kommt aus dem Griechischen. “euprasia” bedeutet dort soviel wie Frohsinn oder Freude.

Augentrost - der Name hält, was er verspricht.In der Homöopathie wird die Pflanze innerlich und äußerlich angewendet. Innerlich hilft die Arznei als Tee bei starkem Husten, wenn dieser von Schleimabsonderungen begleitet wird und tagsüber stärker ist, nachts dafür deutlich nachlässt.
Hauptanwendung findet Euphrasia, das sich auch der Phytotherapie zuordnen lässt, in Augentropfen und als Mittel bei Erkältungen, die die Sehorgane in Mitleidenschaft ziehen. Oft kommt es zu stark gereizten Lidrändern, die durch einen scharfen Tränenefluss begleitet werden. Damit einher geht das Gefühl, dass sich ein Fremdkörper im Auge befindet. Man reibt und blinzelt vermehrt, dies wiederum verschlimmert die Symptome. Im Gegensatz dazu ist der Nasenfluss eher mild. Euphrasia ist gleichfalls angezeigt, wenn die Beschwerden sich bei Rauch oder am Abend verstärken. Oft kommt es durch die gereizten Augen zu einer Überempfindlichkeit gegen Licht. Hilfreich kann die Arznei auch bei geröteten Augen infolge von Heuschnupfen oder einer Bindehautentzündung sein.

Darüber hinaus helfen die Tropfen auch, wenn die Augen durch lange Arbeit vor dem Computer gerötet sind und stark brennen. Auch der Tee kann nicht nur getrunken, sondern auch Äußerlich angewendet werden. Nach Tätigkeiten, die die Augen stark belasten, können in dem dünn aufgebrühten Tee (1 Teelöffel pro Becher) Kompressen aus Mull getränkt werden. Für einige Minuten auf die Augen gelegt, beruhigen die Inhaltsstoffe und nehmen die Rötung.

Besonders gut lässt sich Augentrost auch bei Tieren anwenden, die infolge von Zugluft unter Augentränen leiden. Der Vorteil zu herkömmlichen Medikamenten: die Tropfen brennen nicht bei der Anwendung. Außerdem kann man in diesen leichten Fällen auf “chemische Keulen” wie Cortison oder Antibiotika verzichten.


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11. Dezember 2007
Autor: Nicole

Diese Arznei wird aus der Küchenzwiebel gewonnen. Jeder kennt die Wirkung der Zwiebelsäfte auf Schleimhäute und Augen. Die Homöopathie nutzt diesen Aspekt, um vor allem grippale Infekte zu heilen.

Die Zwiebel ist eine zweijährige Kulturpflanze. Sie enthält schwefelhaltige Verbindungen, die beim Zerkleinern zersetzt werden. Es entstehen unterschiedliche Oxide, die für die brennenden und tränenden Augen verantwortlich sind.Küchenzwiebel - ein besonders schönes Beispiel für Hahnemanns Grundsatz: Gleiches mit Gleichem heilen. © Beko/Pixelio Allium Cepa wird bei Erkältungen mit Schnupfen eingenommen, wenn diese mit geistiger Trägheit und einer Benommenheit des Erkrankten gepaart sind. Das Symptombild zeigt wässrige Absonderungen der Nase, die beißend scharf sind und wunde Haut unter ihr hervorrufen. Daneben zeigt sich jedoch ein milder Tränenefluss. Die Erkältung breitet sich nach unten aus, indem sich der Kehlkopf entzündet und ein wundes Gefühl beim Husten verursacht. Kälte und die der Aufenthalt an der frischen Luft bewirken eine Verbesserung der Beschwerden, wohingegen diese bei Zimmertemperatur und ganz besonders am Abend schlimmer werden. Ein ganz besonders auffälliges Charakteristikum für Allium Cepa ist außerdem sehr häufiges Gähnen.

Daneben wirkt das Mittel auch bei Bindehaut- und Kehlkopfentzündung. Im Falle einer Bindehautentzündung ist die Zwiebel besonders dann angezeigt, wenn diese durch Allergien hervorgerufen wurde. Die Substanz wird häufig in den Potenzen D6 bis D12 verwendet und ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.


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5. Dezember 2007
Autor: Nicole

Die homöopathische Arznei “Aconitum napellus”, besser bekannt als Eisenhut, ist in erster Linie ein Akutmittel. Es ist bei Beschwerdebildern angezeigt, die plötzlich und heftig auftreten. Beim Betroffenen verursachen sie massive Angst und Unruhe durch einen Schock, Schreck oder durch plötzliche Abkühlung.
Aconitum napellus wird besonders bei Erkältungen Blauer Eisenhuteingesetzt, die durch trockenen und kalten Wind verursacht wurden. Darüber hinaus bei akuten Entzündungen, trockenem, bellendem, hohlem Husten, Fieber, Angina pectoris, Magen-Darm-Beschwerden, Sonnenstich und Arthritis. Das Krankheitsbild: der Patient hat hohes, trockenes Fieber (ohne Schwitzen), brennenden Durst und eine hellrote Haut. Das Mittel sollte man am besten in der Potenz C30 in der Hausapotheke haben. Es wirkt im ersten Stadium der Krankheit.

Der Eisenhut hat eine interessante Geschichte. Aufgrund seiner starken Giftigkeit wurde er als Mordwaffe und Pfeilgift eingesetzt. Eine griechische Sage erzählt von der Herkunft der Pflanze. Demnach entstand sie aus dem Geifer des Höllenhundes Kerberus. Albertus Magnus benutzte die Pflanze im Mittelalter unter anderem gegen Lepra. Der Alchemist und Arzt Paracelsus soll den Eisenhut als Abführmittel eingesetzt haben.


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