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Blütenessenzen

9. Dezember 2007
Autor: Nicole

Um die Pflanze Chicory (zu deutsch: Wegwarte) rankten sich im Mittelalter unzählige Mythen. Dem Gewächs, das zur Familie der Korbblütler gehört, wurden starke Zauberkräfte zugeschrieben. So wurde die krautartige Pflanze vor allem für Liebeszauber eingesetzt. Männer, die in den Kampf zogen, trugen Chicory, um unverwundbar und unbesiegbar zu werden.

Nach der Lehre Edward Bachs gehört Chicory zu den 38 Essenzen, die Gemütszustände beeinflussen können. Die Wegwarte ist eng mit der Muttersymbolik verstrickt. Das positive Signal ist besetzt mit der (Mutter-)Liebe, die Wegwarte - Das Symbol der Mutterliebe © Flickrbedingungslos gibt, ohne zu fordern. Die typischen Verhaltensweisen eines Chicory-Menschen (jemand, der die Pflanze benötigt, um seine Gemütszustände zu stabilisieren) beruhen also auf dem Gegenteil. Dazu gehört das Verhalten, dass man feste Vorstellungen von dem hat, was für andere Personen richtig und falsch ist. Der Mensch opfert sich für die Familie auf, jedoch nur scheinbar selbstlos. Denn wenn die Anderen sich nicht bedanken, stellt sich große Enttäuschung ein. Auch der Drang, Personen emotional an sich zu binden, also “festzuhalten”, gehört zur Symbolik von Chicory.

Darüber hinaus das allzu starke Verlangen nach Zuneigung und Gesellschaft, eine überfürsorliche Ader und die Neigung zu Selbstmitleid. Typische Chicory-Verhaltensweisen können auch taktisches Geschick und die Unart sein, andere Menschen gern zu beeinflussen. Die negativen Gemütszustände haben ihren Ursprung darin, dass man nicht selbstlos lieben kann, wenn man sich nicht zuerst selbst liebt. Menschen, die ihre fehlende Liebe zu sich damit überspielen, dass sie ihre Mitmenschen über die Maße bemuttern und umsorgen, spüren oft eine innere Leere. Die Blütenessenz soll dem Betroffenen helfen, zu emotionalen Gleichgewicht zu gelangen.

Bei Kindern ist Chicory angezeigt, wenn sie extrem beleidigt sind, weil etwas nicht nach ihrem Kopf geht. Daneben, wenn sie nicht alleine spielen können und nach übertriebener Zuwendung verlangen. Überbesorgte Eltern können ebenso von der Wirkung profitieren. Ferner die typischen “Glucken”-Mütter, nachtragende Menschen, solche, die immer gute Ratschläge ungefragt zum Besten geben und Dank dafür erwarten, Menschen die dazu neigen, berechnende Liebesbezeugungen zu machen und Andere mit Gefühlen erpressen wollen. Diese Symbolik kann, wie bei allen Bach-Blüten, auch auf Tiere übertragen werden.


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2. Dezember 2007
Autor: Nicole

Diese Mischung empfiehlt sich ganz besonders für Schulkinder. In Prüfungssituationen kommt es oft zu soviel Aufregung und Stress, dass erlernte Inhalte nicht mehr abgerufen oder angewendet werden können. Die Folge: schlechte Noten und sinkendes Selbstbewusstsein. Dies wiederum verstärkt die Prüfungsangst, so dass letztendlich eine ernsthafte Blockade entsteht. Die Mischung aus 6 Bach-Blüten hat eine beruhigende Wirkung und stärkt das Selbstbewusstsein.

  • Elm (Ulme): wirkt gegen Prüfungsstress
  • Larch (Lärche): gibt Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten
  • Mimulus (Gefleckte Gauklerblume): gegen Versagensängste
  • Gentian (Herbstenzian): gegen die negative Erwartungshaltung
  • Honeysuckle (Geißblatt): zum Loslassen negativer Prüfungserfahrungen
  • Rock Water (Quellwasser): gegen den Drang zu Perfektionismus, bei zuviel Ehrgeiz


Zubereitung und Einnahme
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Einnahme. Will man selbst eine Blütenmischung herstellen empfiehlt sich die “Medizin-Fläschchenmethode”. Bei der “Wasserglasmethode” gibt man zwei Tropfen Essenz pro Blüte in ein nicht-metallisches Gefäß (niemals Metall und Bachblüten zusammenbringen!), das mit stillem Wasser gefüllt ist. Wenn möglich kein Leitungswasser benutzen. Die Mischung trinkt man über den Tag verteilt. Bach-Blüten gibt es auch als, aus der klassischen Homöopathie bekannte, Globuli. Man dosiert für Kinder bis 35 kg zwei mal am Tag einen Globulus. Erwachsene nehmen dreimal täglich jeweils einen Globulus pro gewählter Blüte. Auch die Globuli können per “Wasserglasmethode” eingenommen werden. Dabei ist es unerheblich, ob sie sich aufgelöst haben, wenn die Flüssigkeit getrunken wird. Die Information der Pflanzen soll durch bloßen Kontakt hinein gelangen.


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1. Dezember 2007
Autor: Nicole

Bach-Blüten haben ihren Namen von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936). Dieser vertrat die Ansicht, dass jeder Mensch von Natur aus glücklich, gesund und zufrieden ist, solange er in gutem Kontakt zu seiner Seele steht. Verändern Lebensumstände und Umwelt den körperlich-seelischen Einklang, entstehen negative Stimmungen, die wiederum Krankheiten auslösen können. Die 38 Blütenessenzen, die er zwischen 1930 und 1936 entdeckte, dienten dem Arzt bei der Behandlung von Patienten, die unter Angstzuständen, Depressionen Aggressionen und anderen negativen Impatiens © virginia43/PixelioEinflüssen litten und aufgrund dieser Disharmonien auch mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen hatten. Diesen Umstand hat die moderne Forschung übrigens bewiesen: Sind wir seelisch nicht ausgeglichen, leidet auch die Abwehrkraft des Immunsystems.

Die Wirkungsweise der Bach-Blüten kann bis heute nicht erklärt werden. Die Forschung ist nicht in der Lage, chemische Wirkstoffe in den Blütenessenzen nachzuweisen. Man vermutet, dass die feinstofflichen Mittel, die denen aus der Homöopathie sehr ähnlich sind, im Lebewesen Informationen übermitteln, die wiederum Prozesse im Seelenleben auslösen. Als Skeptiker könnte man jetzt einwenden, dass die Wirkung als Placebo-Effekt eintritt und durch den Glauben an die Bach-Blüten hervorgerufen wird. Dem ist entgegenzuhalten, dass auch bei Säuglingen, Bewusstlosen und Tieren erfolgreiche Behandlungen durchgeführt wurden. Gerade die positive Wirkung der Blütenessenzen auf Tiere kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Welche Essenz die richtige ist, kann ein Test zeigen, denn jeder der Pflanzenstoffe ist mit einem anderen Gemütszustand verbunden.

Anwendung finden die, untereinander frei kombinierbaren, Bach-Blüten in vielfältigen Situationen des Alltags. Beispielsweise gibt es eine fertige Mischung, die bei akuten seelischen Belastungen eingenommen werden kann. Diese sogenannten “Rescue Remedy” (Notfalltropfen) helfen bei Angst vor Prüfungen, bei Trauer, bei Aufregung und allen anderen Situationen, die einen plötzlich aus den gewohnten Bahnen reißen können. Rescue Remedy SprayAußerdem können die pflanzlichen Heilmittel auch zur Vorbeugung von Krankheiten, als Begleittherapie bei der Behandlung chronischer Beschwerden, zur Unterstützung der kindlichen Entwicklung und zur Stärkung der inneren Harmonie eingenommen werden.

Die Essenzen sind mittlerweile nicht nur in Apotheken erhältlich. Darum sollte man beim Kauf darauf achten, dass es sich um die Originale handelt. Denn nur die echten Blütenessenzen werden nach einem bestimmten Verfahren auf natürliche Art und Weise gewonnen. Für die Echtheitsprüfung empfiehlt sich ein Blick auf das Etikett. Es muss den Namen “Bach” in geschriebenen Buchstaben und außerdem die Deklaration “Original Flower Remedies” enthalten. Außerdem werden Originale nur in dunklen Glasfläschchen (stock bottles) verkauft.

Ob man nun an die Wirkung glaubt, oder die Vorstellung Bachs für völlige Effekthascherei hält, sei jedem selbst überlassen. Fakt ist, dass es keine Nebenwirkungen gibt. Es spricht also nichts dagegen, die Blüten zu testen und sich dann erst ein Urteil zu bilden.


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