Autor: Nicole Kategorien
Autor: Nicole Bei Zimt denken Viele zunächst an leckeres Gebäck. Gerade in der Weihnachtsbäckerei wird Jahr für Jahr viel Zimt verwendet. Auch in der restlichen Zeit schmecken unsere Speisen mit diesem tollen Gewürz um einiges besser. In der braunen Rinde steckt aber noch viel mehr. Die traditionelle chinesische Medizin, auch TCM, verwendet das Gewürz daher auch als Heilmittel.

Wenn einige an Zimt denken, dann an die Warnungen, die jedes Jahr zur Weihnachtszeit herausgegeben werden. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung, soll das im Gewürz enthaltene Cumarin die Leber schädigen. Weiterlesen »
Autor: Nicole Fieber senken kann man mit der chemischen Keule oder aber sanfter auf natürliche Weise. Da es sich bei der erhöhten Temperatur um einen Abwehrmechanismus des Körpers handelt, sollte diese ohnehin nur bei sehr hohen Temperaturen mit Medikamenten behandelt werden.
Sie schlucken bei erhöhter Temperatur immer gleich eine Paracetamol? Dann hindern Sie Ihren Körper daran sich selbst zu heilen. Erst bei bedenklich hohen Temperaturen über 39°C oder schlagartigem Anstieg der Temperatur sollte auf Arzneimittel zurückgegriffen werden, um das Fieber zu senken. Bei leicht erhöhter Körpertemperatur können Ihnen allerdings bewehrte Hausmittel ein wenig Linderung verschaffen. Weiterlesen »
Autor: Nicole Wadenwickel sind eines der Hausmittel, dass am einfachsten Fieber senkt, weil nicht viele Dinge benötigt werden und das Verfahren äußerst effektiv ist.
Vor der Anwendung von Wadenwickeln, sollte die Körpertemperatur gemessen werden. Ist sie bei oder über 39 Grad Celsius, kommt dieses Hausmittel in Frage. Beachtet werden sollte außerdem, dass die Beine auch wirklich von der Fieberhitze durchdrungen sind. Ist dies nicht der Fall, sollten andere Mittel gewählt werden, um die Körpertemperatur zu senken. Je nach Ursache und Beschwerdebild des Fiebers zum Beispiel homöopathische Mittel wie Belladonna, Aconitum napellus oder Eupatorium perfoliatum.

Die Durchführung sollte insgesamt nicht viel länger als eine Stunde dauern. In dieser Zeit kann die Temperatur um höchstens 1,5 Grad gesenkt werden. Auch darum ist das Fiebermessen vorher so wichtig, denn eine zu starke und schnelle Abkühlung ist eine Belastung für den Kreislauf und darum nicht empfehlenswert. Bevor die Anwendung beginnt, sollten zwei Handtücher, lauwarmes Wasser und eine abweisende Unterlage bereitstehen. Die Handtücher werden im Wasser getränkt, dann ausgewrungen und um die Waden gewickelt. Die Unterlage sorgt dafür, dass keine Flüssigkeit in die Matratze entweichen kann. Nun beginnt der Verdunstungsprozess: Die Körperwärme der Waden führt dazu, dass die Flüssigkeit in den Tüchern ihren physikalischen Aggregatzustand ändert, also verdunstet. Dadurch entweicht Wärme aus dem Körper, das Fieber sinkt. Die Tücher werden maximal 25 Minuten an den Beinen belassen. Je nach Höhe der nun gemessenen Temperatur im Körper wird die Anwendung noch einmal wiederholt. Besonders bei sehr kleinen Kindern reicht meist eine Durchführung.
Wadenwickel helfen auch bei anderen Beschwerden. Mehr Informationen findet man hier.
Autor: Nicole Das Mittel Eupatorium perfoliatum wird aus dem “Durchwachsenen Wasserdost” gewonnen. In der homöopathischen Hausapotheke sollte es als Grippemittel griffbereit sein.
Die Pflanze wird auch “Indianerkraut” oder “Wasserhanf” genannt und gehört zur Familie der Korbblütler. Sie kommt oft auf dem nordamerikanischen Kontinent vor. Sumpfgebiete und sehr feuchte Böden werden bevorzugt und lassen unter diesen Bedingungen natürlich auch eine Kultivierung der Pflanze in Europa zu.
Die amerikanischen Ureinwohner kannten den Wasserdost als Mittel, das schweißtreibend ist und somit bei Fieber und grippalen Infekten wirkt. Die Phytomedizin nutzt diese Wirkung und verwendet Eupatorium perfoliatum zudem als Immunstimulanz und mitunter auch als Abführmittel. In der Homöopathie ist die Arznei (Kurzform: eup-per.) als Grippemittel bekannt. Das Arzneimittelbild beschreibt eine allgemeine Wirkung auf die Knochen und Gliedmaßen, ferner auf die Muskulatur, den Hinterkopf, die Organe Magen und Leber sowie auf die Bronchien. Die Grippe geht mit starken Muskel- und Gliederschmerzen einher und wird von hohem Fieber begleitet. Die Beschwerden verschlimmern sich bei Kälte, Wetterumschwüngen ins Kalte, beim Riechen von Essen, bei Husten (der sich nachts verschlimmert und sehr schmerzhaft ist) und in Liegeposition auf der betroffenen Seite.
Besserung tritt ein, wenn Galle erbrochen wird, der Patient schwitzt oder unterhalten wird. Er ist ruhelos und will sich bewegen weil er hofft, die Schmerzen würden sich so verringern. Die Augen tun ebenfalls meistens weh. Oft treten zudem starke Schmerzen im hinteren Bereich des Kopfes auf, wenn der Betroffene versucht sich hinzulegen. Ein starkes Bedürfnis nach kalten oder sauren Getränken und eventuell auch Eiscreme führt, wird es gestillt, direkt zu Schüttelfrost und gegebenenfalls Erbrechen.
Autor: Nicole Belladonna ist eine homöopathische Arznei aus der Tollkirsche. Besonders ihre Wirkung bei Entzündungen und Fieber qualifiziert sie zu einem festen Bestandteil der Hausapotheke.
Die giftige Schwarze Tollkirsche (Atropa Belladonna) gehört zu den Nachtschattengewächsen. Ihr Beschwerdebild ist dem der Arznei Aconitum ähnlich, darum sollte man gerade hier besonders auf die Verwechslungsgefahr achten. Bei beiden Indikationen treten die Symptome sehr plötzlich und stark auf. Im Unterschied zu Aconitum, bei dem die Beschwerden durch besondere Angstzustände charakterisiert sind, herscht bei Belladonna das große Gefühl von Aggressivität vor. In minderen Ausprägungen kann sich dies auch durch einen Zustand der vermehrten Erregung äußern. Die Krankheiten, die auf die Arznei hindeuten sind Zahnschmerzen (die Stelle des Schmerzes ist rot vor Hitze und geschwollen), Angina, Erkältungen mit Fieber (auch Fieber als einzelnes Symptom) Arthritis, Scharlach, entzündliche Abzesse und Ohrenschmerzen. Der Betroffene schwitzt stark, hat feucht-glänzende Augen mit großen Pupillen und verfällt durch das Fieber manchmal in ein Delirium.
Schwellungen sind besonders rot und heiß. Die Hitze strahlt in den gesamten Körper. Geräusche, Unruhe und Licht werden vom Erkrankten nur schwer bis überhaupt nicht ertragen.
Das enthaltene Atropin wird auch in der Schulmedizin, besonders bei Augenuntersuchungen, verwendet. Die Eingabe in das Auge bewirkt eine Mydriasis, eine Weitstellung der Pupille. Wer das schon am eigenen Leib gespürt hat spürt die starke Kraft dieser Pflanze, die für längere Zeit die Sehkraft einschränkt.
Autor: Nicole Die homöopathische Arznei “Aconitum napellus”, besser bekannt als Eisenhut, ist in erster Linie ein Akutmittel. Es ist bei Beschwerdebildern angezeigt, die plötzlich und heftig auftreten. Beim Betroffenen verursachen sie massive Angst und Unruhe durch einen Schock, Schreck oder durch plötzliche Abkühlung.
Aconitum napellus wird besonders bei Erkältungen
eingesetzt, die durch trockenen und kalten Wind verursacht wurden. Darüber hinaus bei akuten Entzündungen, trockenem, bellendem, hohlem Husten, Fieber, Angina pectoris, Magen-Darm-Beschwerden, Sonnenstich und Arthritis. Das Krankheitsbild: der Patient hat hohes, trockenes Fieber (ohne Schwitzen), brennenden Durst und eine hellrote Haut. Das Mittel sollte man am besten in der Potenz C30 in der Hausapotheke haben. Es wirkt im ersten Stadium der Krankheit.
Der Eisenhut hat eine interessante Geschichte. Aufgrund seiner starken Giftigkeit wurde er als Mordwaffe und Pfeilgift eingesetzt. Eine griechische Sage erzählt von der Herkunft der Pflanze. Demnach entstand sie aus dem Geifer des Höllenhundes Kerberus. Albertus Magnus benutzte die Pflanze im Mittelalter unter anderem gegen Lepra. Der Alchemist und Arzt Paracelsus soll den Eisenhut als Abführmittel eingesetzt haben.