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Autor: Nicole Die Agave americana, auch Hundertjährige Agave genannt, kommt ursprünglich aus Mexiko und hat sich mittlerweile am Mittelmeer eingebürgert. Ihre Rolle in der Homöopathie ist nicht zu unterschätzen.
Pro Jahr bildet die Pflanze nur zwei bis acht Blätter aus, jedoch entwickelt sie ungewöhnlich schnell Blüten. Im Alter von 15 Jahren treibt die Agave americana erstmals in wenigen Wochen einen 7 bis 8 m hohen Blütenstand, der hauptsächlich in der Nacht gedeiht und der aus 5 bis 7000 gut riechenden Blüten besteht. Ihr Name „Hundertjährige” Agave führt hier ein wenig in die Irre, da die Pflanze nach der Blüte abstirbt.
In Südamerika werden die Blätter der Pflanze als Diuretikum (entwässernd) geschätzt. Die Wurzel der Agave findet medizinische Verwendung als Antisyphilitikum (Mittel gegen Syphilis) und in der Rinde der Blätter befinden sich Substanzen, die zum einen gegen Rheuma eingesetzt werden können, aber auch als Insektizid Verwendung finden. weiter Lesen »
Autor: Nicole Remifemin ist ein pflanzlichesw Präparat und richtet sich gegen die zumeist körperlichen Symptome in den Wechseljahren, die den meisten Frauen oft schwer zu schaffen machen.
Dass es pflanzliche Hilfe gegen Wechseljahrsbeschwerden auch aus der Natur gibt, ist nicht erst seit Remifemin bekannt, das Medikament ist dennoch eines der bekanntesten in diesem Zusammenhang. Hier im Blog habe ich gegen PMS und Beschwerden während des Klimakteriums auch schon Mönchspfeffer empfohlen. Bei Remifemin handelt es sich um eine andere nordamerikanische Heilpflanze, die Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa).
Ähnlich wie der Mönchspfeffer, der bereits in der Klöstern des Mittelalters gezogen und verwendet wurde, hat auch diese Pflanze eine sehr lange Tradition in der Phytotherapie. Es waren aber nicht Mönche, sondern die Medizinmänner der amerikanischen Urvölker, die das Hahnenfußgewächs gegen Krämpfe verwendeten.
Dass Cimicifuga heute hauptsächlich nur noch in Mitteln gegen Wechseljahrbeschwerden verwendet wird heißt nicht, dass die Pflanze nur zu diesem Zwecke angewendet werden kann. Auch Zyklus-Schwankungen, Krampfhusten, Asthma, Herzkrankheiten, Muskelschmerzen und Depressionen können z.B. damit behandelt werden.
Die Dragees von Remifemin gibt es in der „normalen“ Variante und in der Ausführung „Remifemin plus“. Welche Sorte für Sie das richtige ist, kann ein Blick auf die Homepage des Herstellers klären. Zur groben Orientierung sei gesagt, dass weiter Lesen »
Autor: Nicole Wilder Yams ist auch als Yamswurzel bekannt und vielen vielleicht eher aus der exotischen Küche geläufig. Doch auch in der Pflanzenheilkunde spielt die Wurzel des Gewächses eine große Rolle.
Wichtig sind bei der Verwendung des Wilden Yams (Dioscorea villosa) vor allem die Phytohormone. Die Wurzel ist besonders reich an Diosgenin, wobei es sich um ein Pflanzenhormon handelt, das dem Gelbkörperhormon Progesteron ähnelt.
Progesteron wird in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus gebildet, in sehr großen Mengen jedoch während der Schwangerschaft in der Plazenta. Auch bei Männern kommt dieses Sexualhormon vor, hier wird es jedoch in der Nebennierenrinde gebildet.
Aufgrund des hohen Anteils an Phytohormonen wird der Wilde Yams in der Phytotherapie besonders häufig bei Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt. Darüber hinaus kann man Arzneien aus der stärkehaltigen Knolle aber auch gegen Menstruationsbeschwerden und zur Erleichterung der Geburt einsetzen.
Die entkrampfende Wirkung des Yams wird darüber hinaus aber auch gegen folgende Krankheiten bzw. Symptome eingesetzt: weiter Lesen »
Autor: Nicole Das Mittel Allium sativum, umgangssprachlich auch Knoblauch genannt, wird immer dann angewendet, wenn das Immunsystem einen Anstoß benötigt. Darüber hinaus kommt Allium auch bei vielen chronischen Erkrankungen zum Einsatz.
Knoblauch, wissenschaftlich Allium sativum L., gehört zur Familie der Amaryllisgewächse und ist, nicht nur dem Namen nach, eng mit Allium Cepa, der Zwiebel verwandt, die ebenfalls ein beliebtes Heilmittel in der Pflanzenheilkunde und Homöopathie ist. Verwendung findet im medizinischen Bereich zumeist die Knolle, verzeinzelt auch die Keime separat.
Der Knoblauch an sich, unabhängig von seiner Potenzierung, wird in der Phytotherapie präventiv gegen Erkältungen, ferner gegen Bluthochdruck, Magen-, Darm- und Speiseröhrenkrebs, Arteriosklerose und zu hohe Blutfettwerte eingesetzt.
Dabei ist tatsächlich nur deutlich zu sagen, dass Allium sativum in diesem Fall diese Krankheiten verhindern kann. Die Heilung ist, abgesehen von den Erkältungskrankheiten und den Blutfettwerten, allein durch das Lauchgewächs nicht möglich, zumindest nicht medizinisch belegt. Wirkbestandteile im Knoblauch sind weiter Lesen »
Autor: Nicole Ringelblumensalbe kann man zwar auch im Handel kaufen, jedoch ist die Herstellung im eigenen Heim nicht nur sicherer, sondern macht auch noch Spaß.
Mal ganz ehrlich, wer weiß bei Ringelblumensalbe im Handel schon, ob wirklich das drin ist, was draufsteht. Da ist von Extrakten die Rede, schlimmstenfalls sind auch noch Zusatz- und Konservierungsstoffe enthalten und wer wie ich versucht, vegan zu leben, muss dann auch darauf achten, dass keinerlei tierische Inhaltsstoffe enthalten sind.
Die Herstellung einer Schüssler-Salz Salbe habe ich im Blog schon einmal beschrieben, heute möchte ich eine Variante aus dem Bereich der Heilpflanzen beschreiben.
Aus diesem Grunde stelle ich meine Ringelblumensalbe immer selbst her. Die einfachste Variante der Heilsalbe wird auch Basis eines Pflanzenfetts hergestellt. Weitere Varianten arbeiten mit Wachs und Schmalz, beides kommt für mich nicht in Frage, da dieses Stoffe tierischen Ursprungs sind.
Für eine ausreichende Menge Ringelblumensalbe benötigt man: weiter Lesen »
Autor: Nicole Die Bachblüte Oak (Eiche) ist ein bekanntes Symbol für Stärke, Ausdauer und Kraft. Oak-Charaktere sind willensstark, mutig und pflichtbewusst. Wer diese Eigenschaften übertreibt, gesteht sich seine Erschöpfung nicht ein und gönnt sich keine Pausen.
In der Bachblüten Therapie hilft Oak, die Blüte der Eiche, diese Blockaden zu lösen. Der botanische Name der Bachblüte Oak ist Quercus robur. Die meisten Menschen mit den Eigenschaften der Heilpflanze werden von anderen bewundert. Die Eiche steht für Stärke, Standfestigkeit und so geben Oakmenschen auch in schwierigen Situationen nicht auf. Hohe Ansprüche an sich selbst und tapfere Pflichterfüllung ohne Kompromisse, bringen sie aber oft dazu, sich selbst keine Pause und Ruhe zu gönnen.
Die oft harte und unnachgiebige Einstellung gegenüber sich selbst kann dem Oak-Menschen die Lebensfreude nehmen und im schlimmsten Fall zu chronischen Krankheiten führen, denn ohne Entspannung und Ruhe geht es nun mal nicht.
Doch Menschen mit Oak-Eigenschaften, die im Ungleichgewicht sind, gestehen sich ungern Schwächen ein, sind stur und halten sprichwörtlich bis zum Umfallen durch. Oftmals erledigen Oak-Charaktere ihre Aufgaben nicht gerne, da sie sie nur noch aus Pflichtgefühl ausführen. Das Auftreten von dauerhaften Störungen ist da nicht weit.
Oak-Charaktere nehmen sich keinen Urlaub und arbeiten viel, in dem Glauben um jeden Preis durchhalten zu müssen. Niedergeschlagenheit und Erschöpfung stellen sich ein, doch weiter Lesen »
Autor: Nicole Beim Mönchspfeffer gilt wie bei so vielen anderen Dingen im Leben Paracelsus‘ berühmte Erkenntnis: Dosis facit venenum – Die Dosis macht das Gift. Die Pflanze wird heute vor allem bei Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt, galt aber früher auch als Keuschheitsmittel.
Der Mönchspfeffer (Vitex agnus castus) gehört zur Familie der Lippenblüter. Im Volksmund nennt man ihn auch Keuschbaum oder Keuschlamm und dies hat seinen Ursprung in der mittelalterlichen Verwendung als Anaphrodisiakum in Klöstern. Die mittelalterlichen Mönche kannte die antiken Schriften aus dem Mittelmeerraum zu den dort vorkommenden Heilpflanzen und versuchten diverse Pflanzen auch in ihren europäischen Klostergärten zu kultivieren. Der Mönchspfeffer galt ihnen als Mittel, dass die Keuschheit erleichterte. Dazu musste man eine gewisse Menge der Blätter, vor allem aber die Früchte (als Gewürz) zu sich nehmen, denn eine zu kleine Dosis bewirkte angeblich das Gegenteil.
Den Mönchspfeffer bei unerfülltem Kinderwunsch einzusetzen ist zwar nicht das Hauptanwendungsgebiet, dennoch ließen sich hier angeblich bereits Erfolge erzielen. Grund für die Wirkung des Mönchspfeffers bei Unfruchtbarkeit soll weiter Lesen »
Autor: Nicole Die Edelkastanie, Englisch Sweet Chestnut, gehört wohl zu den weit verbreitetsten Laubbäumen in Deutschland. Ihre runden rotbraun schimmernden Früchte mit der grünen stacheligen Hülle sind nicht nur bei Kindern ein beliebtes Bastelutensil, sondern munden über dem Feuer geröstet auch so manchem Weihnachtsmarktbesucher. Doch auch in der Pflanzenheilkunde findet die Edelkastanie ihre Anwendung.
Zur Gruppe der Buchengewächse gehörend, hat die ursprünglich aus dem kleinasiatischen Raum stammende Edelkastanie, die in der Botanik unter ihrem lateinischen Namen Castanea sativa geführt wird, auch als Nutz- und Heilpflanze eine lange Geschichte. Bereits seit der Antike wird die Edelkastanie im Süden Europas als Nahrungspflanze kultiviert und machte bis Anfang des 20. Jahrhunderts nicht zuletzt in den südeuropäischen Gebirgsregionen einen wichtigen Bestandteil des Speiseplans aus.
Darüber hinaus finden auch die Blätter der Edelkastanie aufgrund ihres hohen Anteils an Gerbstoffen gerade bei Erkältungskrankheiten wie Husten und Bronchitis Anwendung und können für den häuslichen Gebrauch im Spätsommer oder frühen Herbst, d.h. von September bis Oktober, geerntet werden. weiter Lesen »
Autor: Nicole Roßkastanien…wer kennt sie nicht. Als Kind bastelte man verschiedene Tiere aus Kastanien und erfreute sich an dem wunderschönen Laub dieses Baumes. Doch Roßkastanien können noch viel nützlicher sein. Sie werden unter anderem gegen geschwollene Knöchel verwendet.
Roßkastanien sind ein weiteres Beispiel dafür, dass die Natur selbst Heilmittel für unsere Weh-Wehchen bereit hält. Essen sollte man sie nicht. Aber dafür gibt es andere Kastanienarten, wie Maronen die man essen kann. Biologisch betrachet gehört die Roßkastanie in die Familie der Seifenbaumgewächse. Hier in Deutschland wird sie gern als Alleebaum gepflanzt. In der Heilpflanzen Datenbank sollte sie auch stehen.
Autor: Nicole Haben Sie auch schon einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören und es nicht durchgehalten? Vielen Menschen geht es so, schließlich ist es bedeutend schwieriger, eine lieb gewonnene Angewohnheit aufzugeben, als ein neues Laster zu finden. Die richtige Bachblüten-Mischung kann bei der Rauchentwöhnung helfen.
Mit dem Rauchen aufzuhören erfordert viel Motivation und Disziplin. Denn meist ist es nicht nur die physische Abhängigkeit vom Nikotin, sondern auch die psychische, wie zum Beispiel feste Gewohnheiten oder die Angst, ohne Zigarette an Gewicht zuzunehmen.
Mit den folgenden Tipps für eine Bachblüten-Anwendung kann Ihnen die Rauchentwöhnung leichter fallen.
Sind Sie noch unentschlossen, ob sie tatsächlich mit dem Rauchen aufhören wollen, helfen Blütenessenzen aus der Scleranthus annuus. Sie ist die Bachblüte für Entschlusskraft. Ist der Entschluss gegen die Zigarette bereits gefasst, hilft folgende Mischung aus Bachblüten gegen das Rauchen: weiter Lesen »