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Autor: Nicole Aloe vera enthält vor allem Acemannan, das seine volle Wirkung nur über die orale Einnahme entfalten kann.
Bei der Einnahme des Blattgels muss man einen Punkt beachten: Unter der Blatthaut befindet sich Aloin, das in größeren Mengen abführend wirken kann. Um dieser Gefahr aus dem Weg zu gehen, gibt es eine Zubereitungsart, die das Aloin unschädlich macht. Dazu muss zunächst ein Blatt der Aloe abgeschnitten werden. Die “Wunde” wird der Pflanze nichts anhaben, sie schließt sich nach kurzer Zeit von allein. Das abgetrennte Blatt muss nun, um das Aloin zwischen Rinde und Gel zu entfernen, mit der Schnittstelle in Wasser gestellt werden. Nach ungefähr einer Stunde ist die Aloe dann bereit zur Weiterverarbeitung.
Nun kann man das Aloe Vera Blatt entweder filetieren und praktisch wie frisches Obst einnehmen, oder man löst das gesamte Gel aus der Rinde, um es beispielsweise unter Milchprodukte zu rühren oder um ein Getränk mit Aloe herzustellen. Die Wirkung der Inhaltsstoffe bezieht sich bei dieser Art der Einahme vor allem auf die Stärkung weiter Lesen »
Autor: Nicole Wie man eine Hausapotheke auch zu dekorativen Zwecken nutzen kann, zeigt die Aloe vera: Wer sich ein bis zwei Pflanzen auf die Fensterbank stellt, hat nicht nur eine wunderbar unkomplizierte Grünoase, sondern auch gleich ein Heilmittel gegen allerlei Beschwerden.
Die Aloe vera gehört zur Familie der Affodillgewächse und kommt ursprünglich von den Kanarischen Inseln. Von dort verbreitete sie sich in viele Trockenzonen der Erde und wurde zunehmend auch in Europa kultiviert. Die dicken, fleischigen Blätter der “Wüstenlilie” speichern Wasser und halten es fest in ihrem Inneren. Auf diese Weise kann die Aloe über mehrere Monate ohne Wasserzufuhr überleben.
Ein Querschnitt des Blattes zeigt die dicke, fast ledrige Hülle, die eine gelartige Masse umschließt, der auch den Saft enthält. Um diese Substanzen, also Gel und Saft, geht es in der phytomedizinischen Anwendung. Schon Alexander der Große wusste um die heilenden und schmerzlindernden Eigenschaften des Aloewirkstoffes und ließ seine Soldaten bei Verletzungen damit behandeln.
Aloe hilft äußerlich bei oberflächlichen Schürf- und Kratzwunden, sowie bei leichten Verbrennungen. Darüber hinaus kann sie beruhigend bei Neurodermitis, Akne, Herpes, Prellungen, Ekzemen und auch Sonnenbrand wirken. Sogar bei Arthritis, Gicht, rheumatischen Beschwerden und Magenkrankheiten wurde eine Wirkung nachgewiesen, die sich auf die Einnahme des Wirkstoffes bezieht. Es wird ebenfalls angenommen, dass die Aloe vera positive Auswirkungen auf das Immunsystem hat.