Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

Heiltee

16. März 2010
Autor: Nicole

Blähungen sind ein Thema, das sicherlich in der Gesellschaft nicht gern öffentlich gemacht wird. Wer des Öfteren unter Flatulenzen leidet sollte sich jedoch Hilfe holen, entweder in Form von Hausmitteln oder – bei ernsteren Ursachen – in Form von Arzneien der Naturmedizin.

Zunächst einmal sollte man die Blähungen, leidet man öfter darunter, hinsichtlich ihrer Herkunft untersuchen. Wer sich sehr oft von blähenden Lebensmittel wie Hülsenfrüchten, Kohl oder Zwiebeln ernährt, sollte versuchen, die Nahrung leicht umzustellen und auf diese Lebensmittel verzichten.

Darüber hinaus ist gerade bei Frauen die Ursache auch oft langes Sitzen. Und schließlich können Ursachen der Flatulenzen auch in einer Lebensmittelunverträglichkeit liegen. Am bekanntesten ist hier die Laktoseintoleranz. In diesem Fall empfiehlt es sich, weitgehend oder ganz auf Laktose (Milchzucker) zu verzichten. Alternativen zu Milchprodukten stehen mittlerweile in jedem Supermarkt bereit.

bauch, Perfecto Insecto©Flickr

Sind die Ursachen auf erstere und/oder chronische Krankheiten wie beispielsweise das Reizdarm-Syndrom zurückzuführen, sollte man unbedingt eine geeignete Therapie mit dem Arzt und dem Heilpraktiker absprechen, denn hier können Hausmittel meistens nur etwas lindern, die Ursachen jedoch müssen ernstgenommen und dementsprechend behandelt werden.

Blähungen: Hausmittel für Kinder und Erwachsene

Hausmittel bei Blähungen bekommen oftmals schon Säuglinge verabreicht, die weiter Lesen »


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18. November 2009
Autor: Nicole

Halsschmerzen und Schluckbeschwerden sind das wohl eindeutigste Zeichen für eine bevorstehende Krankheit. Das Kratzen im Hals kann sehr schmerzhaft sein und sollte daher, wenn es nicht symptomatisch für eine schwerere Erkrankung steht, gelindert werden.

Wenn Halsschmerzen einen bevorstehenden grippalen Infekt ankündigen ist schnelle Hilfe gefragt, denn kaum etwas ist so unangenehm, wie Schluckbeschwerden, die den ganzen Tag Schmerzen bereiten. Natürlich kann man auf Medikamente gegen Halsschmerzen Zurückgreifen, die es für teures Geld in der Apotheke zu kaufen gibt, aber oftmals helfen auch Hausmittel und natürlich Wirkstoffe gegen die Schmerzen im Hals.

Hausmittel gegen Halsschmerzen

Eines der bekanntesten und hier im Blog bereits erwähnten Hausmittel gegen Halschmerzen ist der Kohlwickel. Sicher ist der nicht unbedingt praktikabel, wenn man mit Schluckbeschwerden im Büro sitzt, die Kraft aus dem Kohl kann jedoch zu Hause sehr gut angewendet werden und hilft schnell und zuverlässig. Ich kenne zudem auch Wickel aus Quark oder Kartoffeln als Heilmittel bei Schmerzen im Hals- und Rachenbereich.

Auch Salbei hilft sehr gut gegen Halsschmerzen und kann auch unterwegs in Form von Salbeibonbons eingenommen werden. Die Wirkung von Salbei ist im Falle der Schluckbeschwerden vor allem auf seine adstringierenden (zusammenziehenden), antiseptischen und antibakteriellen Funktionen zurückzuführen.

Nicht umsonst bedeutet der lateinische Name des Salbei „Salvia“, was von „salvare“ kommt und so viel wie „heilen“ bedeutet. Wer mag kann den Salbei natürlich auch als Tee zusammen mit Honig gegen die Schmerzen einnehmen. Obwohl Heiltee eigentlich niemals mit Zucker oder Milch eingenommen werden sollte, kann man im Falle des Salbeitees mit Honig gegen Halsschmerzen eine Ausnahme machen, denn dem Honig werden ebenfalls entzündungshemmende und heilsame Eigenschaften nachgesagt.

Unter den Hausmitteln gegen Halsschmerzen wird auch das Gurgeln mit Salz geführt. Dazu weiter Lesen »


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4. November 2009
Autor: Nicole

Völlegefühl, Blähungen und Übelkeit sind wohl die häufigsten Beschwerden, mit denen man sich im Alltag so rumplagt. Wer einmal zu viel schlemmt oder das Falsche isst, kann schnell auf Medikamente angewiesen sein. Doch es geht auch anders, denn die Natur hat gegen das eine oder andere Zipperlein ein reichhaltiges Angebot.

Wilder Fenchel, Rubber Slippers In Italy©Flickr

Zunächst einmal sollte man wissen, dass Völlegefühl mit unterschiedlichen Symptomen einhergeht. In Zusammenhang mit einem zu reichhaltigen Essen kann es zu Blähungen kommen. Man spricht aber auch von „Völlegefühl“, wenn der Magen-Darm-Bereich sehr voll ist und das wiederum hat verdauungstechnische Gründe. In jedem Fall kann Völlegefühl jedoch mit einem allgemeinen Unwohlsein, Blähungen und starker Übelkeit einhergehen. All das kann den täglichen Ablauf sehr stark beeinträchtigen. Wer öfter unter derartigen Symptomen leidet sollte zunächst einen Arzt aufsuchen um ernsthafte Ursachen wie das Reizdarm Syndrom ausschließen zu lassen.

Hausmittel gegen Völlegefühl und Blähungen

Kleine Babys bekommen, wenn sie unter Koliken leiden oder ihre Verdauung beeinträchtigt ist, Fenchel-Anis-Kümmel Tee und genau das sollten auch Erwachsene beherzigen. Obwohl die meisten Erwachsenen gerade den Fenchel für überflüssig halten, weil er ihnen geschmacklich nicht zusagt, ist er als Heilpflanze doch sehr wertvoll und sollte nicht verschmäht werden. Darüber hinaus helfen auch Pfefferminze und Ingwer. Um den Stoffwechsel anzuregen, der sehr oft zu langsam läuft und deswegen Völlegefühle und Blähungen hervorruft, kann man Bitterstoffe nutzen. Diese sind weiter Lesen »


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24. Januar 2009
Autor: Nicole

Ingwer beschleunigt den Stoffwechsel, hilft bei Übelkeit und regt die Verdauung an. Allein deswegen ist er bei vielen Menschen sehr beliebt. Auch so manche Schwangere schwört bei morgendlicher Übelkeit auf Ingwerwasser oder -tee. Aber ist das auch gesund oder eher gefährlich?

Manche Hebammen raten von Ingwerwasser in der Schwangerschaft eher ab da die Knolle in Verdacht steht, frühzeitige Wehen auszulösen. Doch schwangere Frauen sollten nicht nur bei Ingwerwasser vorsichtig sein. Auch bestimmte Gewürze wie Zimt, Kardamom, Oregano und Nelken können angeblich die Wehentätigkeit fördern. Vorsicht ist auch bei Kräuter- und Heiltee geboten. Jedes Kraut hat eine Wirkung, die sich gut oder schlecht auf Mutter und ungeborenes Kind auswirken können. Gefunden habe ich diese Informationen hier. Es handelt sich um eine so genannte Online Hebammen-Sprechstunde.

Babybauch. chaps1©Flickr

Soweit so gut, denn forscht man weiter stößt man durchaus auch auf die gegensätzliche Meinung. Dieses Portal empfiehlt einen Tee aus kandierten Ingwerstücken gegen die morgendliche Übelkeit. Eine wissenschaftliche Studie* konnte keine Hinweise auf eine Wirkung von Ingwer gegen Schwangerschaftsübelkeit feststellen. Was stimmt denn nun? Ich kann mir vorstellen, dass viele Schwangere aufgrund solcher Informationen recht verunsichert sind. Falls es hier also jemanden gibt, der Erfahrungen gemacht hat oder näheres zum Thema Ingwer, Zimt und Co. in der Schwangerschaft berichten kann, bin ich dankbar für jeden Kommentar und Tipp.

*D. Jewell, G. Young: Interventions for nausea and vomiting in early pregnancy. Cochrane Database Syst Rev. 2003:CD000145. PMID 14583914


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7. Januar 2009
Autor: Nicole

Ginkgo soll besonders gut gegen Vergesslichkeit und Durchblutungsstörungen sein und war schon im 1. Jahrhundert vor Chr. in China bekannt.

Der Markt hält verschiedene Präparate aus der beliebten Pflanze bereit. Die bekanntesten unter ihnen gibt es ausschließlich in der Apotheke, was darauf hindeutet, dass es sich bei den Arzneien um echte Phytopharmaka handelt.

Ginkgo. saotin©Flickr

Anders sieht das bei frei verkäuflichen Ginkgoprodukten aus, die in der Regel als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel deklariert sind. Wie das Komitee Forschung Naturmedizin (KFN) kürzlich auf seiner Homepage berichtete, wurden im Dezember 2008 Ergebnisse einer Untersuchung des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL) veröffentlicht, die sich mit Teepräparaten aus Ginkgo beschäftigte. Dabei stellte sich heraus, dass weiter Lesen »


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26. Oktober 2008
Autor: Nicole

Migräne hat unterschiedliche Ursachen und Ausprägungen und Betroffene müssen in den meisten Fällen starke Medikamente einnehmen. Nun können alternative Migränetherapien die schulmedizinischen Verfahren in der Regel nicht vollständig ersetzen, aber sie können unterstützend wirken.

Einem Migränepatienten ist ja oft schon geholfen, wenn alternative Methoden wenigstens einige Begleiterscheinungen einer Attacke oder auch die Nebenwirkungen der Medikamente unter Kontrolle halten. Hier kommt nun die Phytotherapie zum Einsatz, denn bestimmte Heilpflanzen können diese Leistung durchaus erbringen. Eine sehr gute Übersicht zu den besten Kräutern gegen Migräne liefert die umfassende Seite Heilkräuter.de.

Migräne. makelessnoise©Flickr

Neben verschiedenen ätherischen Ölen wird hier eine Teemischung beschrieben, die in der ersten Phase eines Migräneanfalls getrunken werden sollte, also am besten noch bevor die Schmerzen einsetzen! In den meisten Fällen kommt es in dieser Phase zu Übelkeit, Sehstörungen und Schwindel. Der Tee aus weiter Lesen »


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10. Oktober 2008
Autor: Nicole

Neben dem obligatorischen Wasser immer mal wieder auch Kräutertee zu trinken, wird oft von Ernährungsexperten empfohlen. Doch man sollte darauf achten, öfter die Sorte zu wechseln.

Grund dafür ist nach Angaben der Experten von VNR Ganzheitliche Gesundheit, dass jeder Tee aus Kräutern eine Wirkung hat. Daran denken die Wenigsten, denn wie bei Medikamenten gilt auch hier, dass der Körper sich an diese Dauereinwirkung der Phytopharmaka gewöhnen kann und die Substanz dann bei richtigen Beschwerden möglicherweise nicht mehr oder erheblich weniger hilft. Zudem empfiehlt der Artikel, Heiltees über drei bis vier Wochen einzunehmen. In bestimmten Fällen und bei allgemeiner Unsicherheit sollte in jedem Fall der Apotheker befragt werden, denn es gilt: Auch wenn die Wirkstoffe natürlich sind, sie sollten nicht unterschätzt werden.

Tassen. gifrancis©Flickr.

 Genauso wichtig sei auch die richtige Zubereitung. So wird nach Angaben des Portals Kräutertee in den meisten Fällen aus ein bis zwei Teelöffeln des getrockneten, bzw. drei bis vier Teelöffeln des frischen Krauts und 250 ml Wasser hergestellt. Soll der Tee eine  bestimmten Zweck erfüllen, sind zwei bis drei Tassen pro Tag optimal. Zusatzstoffe wie Milch, Honig und Zucker können im Zusammenhang mit vielen Heiltees einiges an Wirkung einbüßen und sollten weggelassen werden. Eine Ausnahme bilden Bronchialtees, denn hier wirkt kann die antibakterielle Wirkung des Honigs zusätzlichen Nutzen bringen.


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6. Mai 2008
Autor: Nicole

Aus der ayurvedischen Lehre und auch der Traditionellen Chinesischen Medizin stammt der Brauch, Ingwerwasser zu trinken. Dabei geht es nicht nur um den Geschmack, sondern auch darum, die natürlichen Heilkräfte des Ingwer für die körperliche und geistige Gesundheit zu nutzen.

Ingwer

Herstellung

Ingwerwasser lässt sich auf zwei verschiedene Arten herstellen. Die sehr intensive Kochmethode eignet sich für Menschen, die Schärfe vertragen. Dabei werden circa vier Scheiben frischer Ingwer benötigt. Die geschälten, etwa 5 Millimeter dicken Scheiben werden in ein Liter Wasser gekocht. Wenn die Flüssigkeit sich um die Hälfte reduziert hat, muss sie nur noch etwas abkühlen. Dieses Gemisch trinkt man über den Tag verteilt. Eine weniger intensive Art, Ingwerwasser herzustellen, ist die Ziehmethode. Dabei gibt man einfach nur ein bis zwei Scheiben Ingwer in eine Tasse. Nach fünf bis zehn Minuten ist das Getränk fertig.

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7. Februar 2008
Autor: Nicole

Heiltee erfreut sich als unterstützende Maßnahme bei Krankheiten wie grippalen Infekten und Schlafstörungen wachsender Beliebtheit. Die unterschiedlichen Sorten von Salbei- bis Husten-und Bronchialtee füllen in Apotheken mittlerweile ganze Ständer. Auch der, meiner Meinung nach etwas in Vergessenheit geratene, Schwarztee gehört dazu.

Schwarzer Tee enthält unter anderem Gerbstoffe, ätherische Öle und Koffein. Im Gegensatz zum Kaffee, der seine Wirkung über das Herz-Kreislauf-System entfaltet, wirkt das Koffein aus Tee direkt im Gehirn. Dort regt es den Stoffwechsel und die Durchblutung an. Außerdem soll durch regelmäßige Einnahme auch Entspannung gefördert und Stress abgebaut werden.

Schwarzer Tee - gesund und variantenreich © flickr / BotheredByBees

Wie das Magazin “Naturheilkunde und Gesundheit” (gibt es kostenlos in der Apotheke) berichtet, sollte man bei der Einnahme auf Milch verzichten. Denn der Effekt des enthaltenen Katechin, das die Durchblutung im ganzen Körper anregt und sich somit positiv auf Herz und Kreislauf auswirkt, wird durch Zugabe von Milch aufgehoben. Lange diskutierten Mediziner nur darüber, nun hat eine Studie der Charité Berlin es belegt. Vorbild der Diskussion ist, wie so oft Asien. Denn hier wird Tee traditionell ohne Milch getrunken. Das finde ich sehr symphatisch, denn Milch und Tee gehen für mich gar nicht zusammen. Aber gut, jeder wie er mag. Übrigens berichtet das Magazin auch, dass Medizinaltees generell ohne Zusätze eingenommen werden sollen. Da bewahrheitet sich wieder, dass Medizin am besten hilft, wenn sie nicht schmeckt. ;) Wer unter Husten leidet hat noch Glück im Unglück: Bronchialtees dürfen mit Honig getrunken werden. Schließlich wirkt dieser keimhemmend und beruhigend bei Entzündungen.

Weitere interessante Infos zum Schwarzen Tee auf blogmed


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