Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

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Heilverfahren

28. Januar 2009
Autor: Nicole

Die Therapie einer Reizblase bedeutet neben einer medikamentösen Behandlung auch, dass Betroffene sich gut beobachten und ihr Verhalten trainieren.

Neben der medikamentösen Therapie empfiehlt der Net-Doktor deswegen z.B. ein Kontinenztraining und eine begleitenden Psychotherapie. Wer sich beim Urologen untersuchen lässt wird in der Regel aufgefordert, ein Miktationstagebuch zu führen. Dabei handelt es sich um eine Protokoll, in das man jedes Wasserlassen einträgt. Darüber hinaus gehören auch die Angaben über die aufgenommene Flüssigkeitsmenge und  besondere Beobachtungen hinein. Einen Vordruck stellt beispielsweise die Deutsche Kontinenz Gesellschaft bereit.

In der Psychotherapie können begleitend die möglichen vegetativen Ursachen der Reizblase erörtert werden. Damit einher geht oft eine Verhaltenstherapie in der man gleichzeitig die Blase trainiert (Kontinenztraining). Das kann so aussehen, dass man nur zu bestimmten Zeiten die Toilette aufsucht.

Buddha. liveandrock © FlickrOft wird der Harndrang durch Stress ausgelöst, der dann wiederum eine stärker verkrampfte Blasenmuskulatur zur Folge hat. Ein Teufelskreis, denn dies erzeugt noch stärkeren Harndrang, was wiederum mehr Stress verursacht. Um dieses Dilemma zu durchbrechen, können ganzheitliche Entspannungstechniken wie Yoga (meiner Meinung nach ein Heilmittel gegen viele Krankheiten), Meditation, Progressive Muskelrelaxation (PMR) oder auch Biofeedback helfen.

Auch der Verzicht auf stark harntreibende Getränke wie Kaffee kann die Therapie unterstützen. Man sollte aber nicht ganz auf das Trinken verzichten, dies wirkt kontraproduktiv, da die Blasenwand so noch stärker gereizt wird.

Die zur Verfügung stehenden Medikamente sind oft pflanzlich, aber auch homöopathische Arzneien und Bach-Blüten können eingenommen werden. Die Möglichkeiten werde ich in einem weiteren Beitrag vorstellen. Außerdem habe ich schon einen Artikel  zu den Symptomen der Reizblase veröffentlicht.


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6. Dezember 2008
Autor: Nicole

Rolfing basiert auf einem eigenen Verständnis vom Körper. Die Erfinderin Ida Rolf sah den Körper als eine Einheit unterschiedlicher Areale, die aufeinander liegen.

Bei falscher Körperhaltung ist dieses Gleichgewicht gestört. Ida Rolf sah darin die Ursache für körperliche und geistige Krankheiten. Was an einer Stelle zu viel verbraucht wird, fehlt dem Körper an der anderen Stelle. Soll heißen: Wenn ich Energie damit verschwende, meinen Körper richtig auszurichten, weil meine Körperhaltung nicht austariert ist, kann diese Energie nicht an anderer Stelle, z.B. im Immunsystem dafür verwendet werden, einen Infekt abzuwehren. Die falsche Haltung ortete Rolf in einer, durch Stress verursachten, Veränderung des Bindegewebes, dass sie als den hauptsächlichen Stützapparat des Körpers ansah.

Wirbelsäule. Dan Zen©Flickr

Um nun dieses Problem in den Griff zu bekommen besteht Rolfing aus mehreren Schritten, die meistens innerhalb von drei Monaten in zehn Sitzungen durchgeführt werden. Zu Beginn wird das Bindegewebe durch Massagen gelockert. Danach versucht der Therapeut, der sich selbst “Rolfer” nennt, dem Patienten Grundlagen der richtigen Haltung, Atmung und Bewegung näherzubringen.

Rolfen wird von den Befürwortern vor allem dann empfohlen, wenn weiter Lesen »


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1. Dezember 2008
Autor: Nicole

Ida Rolf, die Erfinderin des “Rolfing” wird, so hoffen ihre Anhänger, in die Geschichte der Medizin eingehen. Ihr Verfahren wurzelt in vielen unterschiedlichen Techniken und Methoden, um den Körper gesund zu erhalten.

“Dr. Rolf’s intellect, insight and human intuition will in time earn her a place in medical history.” Ob die “European Rolfing Association“, die heute als einzige  Organisation in Europa anerkannte Therapeuten ausbildet, mit dieser Voraussage Recht behält, bleibt abzuwarten.

Genf. lilivanili © Flickr

Fakt ist, dass es das Rolfing zumindest auf dem Gebiet der ganzheitlichen Verfahren durchaus zu noch mehr Ruhm und Ehre bringen könnte, denn weiter Lesen »


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14. November 2008
Autor: Nicole

Die Augendiagnose ist ein zweischneidiges Schwert. Unklare Begrifflichkeiten auf der einen Seite, unzählige Meinungen auf der anderen Seite. In der Mitte steht wie immer der Patient.

Zunächst einmal sollte gesagt sein, dass man sich niemals nur einer Diagnoseform anvertrauen sollte, wenn wirklich ein Verdacht auf eine Krankheit besteht. Das gilt für die Schulmedizin und eben auch auf dem Bereich der Heilkunde. Gerade wer sich auf eine Irisdiagnose einlässt, sollte sich der vielen unterschiedlichen Theorien und Begriffe bewusst sein und den Heilpraktiker mit Bedacht wählen.

Auge. orangeacid©Flickr

Die Iridologie nimmt an, dass die Augen, ganz besonders die Iris, “uns Auskunft über den Zustand der Organe, des Bewegungsapparates einschließlich der Wirbelsäule, des Nervensystems, der Gewebsflüssigkeiten, der Lymphe, des Blutes und allgemein über die (besonders wichtig für die Homöopathie) “Konstitution” und Krankheitsdisposition” eines Menschen geben. (Quelle)
Damit einher geht die grundlegende Annahme über die Existenz fester weiter Lesen »


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1. November 2008
Autor: Nicole

Die Augen sollen der Spiegel der Seele sein. Manche meinen, in ihnen sogar die Konstitution eines Menschen ablesen zu können.

Auge. Mike_Cantwell©Flickr

Die Irisdiagnose ist das Werkzeug dieser so genannten Iridologen, mit dessen Hilfe eventuelle Krankheiten erkannt werden sollen. In den meisten Fällen wird dabei nicht nur der Zustand der Iris selbst, sondern das gesamte Auge betrachtet, was dieser Methode auch den Namen “Augendiagnose” einbrachte. Die Iridologie, wie man die Irisdiagnose auch nennt, ist schon sehr alt. Manche Quellen behaupten, sie wurde schon in der Antike beschrieben. Später erforschte Philippus Meynes die Grundlagen der Iridologie. Richtigen Stellenwert erlangte die Diagnoseform jedoch erst mit dem ungarischen Arzt Ignaz von Peczely, der 1881 die Forschungen Meynes´aufgriff und weiterentwickelte. Seitdem schritt diese Entwicklung immer weiter voran. Die Augendiagnose heute ist sehr viel detaillierter erforscht als noch zu Peczely´s Zeiten. Hier liegt jedoch auch das größte Problem dieser Parawissenschaft: Viele Forschende, viele Meinungen und am Ende weiß niemand mehr so recht, was eigentlich weiter Lesen »


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25. Oktober 2008
Autor: Nicole

Die körpereigenen Signale nicht nur interpretieren, sondern auch verändern können. Das soll Biofeedback ermöglichen.

Kopfschmerzen. pvera©FlickrDie Grundlagen und die wichtigsten Informationen zur Funktionsweise von Biofeedback habe ich ja hier bereits erläutert. Die Frage ist nun, wie genau man sich die Wirkung vorstellen muss? Wie kann zum Beispiel chronischer Kopfschmerz allein durch die Kraft der Gedanken geheilt werden? Der Schlüssel sind Bilder, die ein Patient dazu benutzt, um Impulse im Körper zu erzeugen. Spannungskopfschmerz wird nicht zuletzt durch Anspannung verschiedener Areale im Hals-Nacken-Bereich und im Gesicht erzeugt. Lernt ein Patient nun, die Stirn und den Nacken richtig zu entspannen, können auch die Schmerzen gelindert werden. Der Therapeut gibt Hilfestellung, indem er weiter Lesen »


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22. Oktober 2008
Autor: Nicole

Gedankenkontrolle, ein “Wandler” und positive Konditionierung: Das sind keine Schlagworte aus einem Sekten-Handbuch, sondern Begriffe aus einer Therapie mit dem schönen Namen “Biofeedback”.

Mann. Steven Fernandez © Flickr

Biofeedback heißt, wir bekommen Rückmeldung von unserem Körper, und zwar direkt und mit Hilfe leicht zu erfassender Bilder und Diagramme auf einem Monitor. Die Methode stammt aus der Verhaltenstherapie und der Psychosomatik und wird mittlerweile nicht mehr nur bei psychischen Problemen, sondern auch bei Kopf- und Rückenschmerzen, Migräne, Lähmungen nach Schlaganfällen, Bewegungsstörungen, Angstzuständen, Asthma, Tinnitus, Schlafproblemen und Inkontinenz erfolgreich eingesetzt. Versuche, Biofeedback auch bei zu hohem oder zu niedrigen Blutdruck, ADHS und Epilepsie anzuwenden, wurden schon unternommen und weiter Lesen »


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21. Oktober 2008
Autor: Nicole

Ayurveda ist sehr komplex und sicher nicht kurzfristig zu überschauen. Wichtige Grundlagen der Lehre kann man auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda nachlesen. Unter anderem gibt es dort auch Tipps dazu, wie die Jahreszeiten in die ayurvedische Praxis einbezogen werden können.

Herbst. Paul Keleher©Flickr

Demnach ist unser inneres Agni, also unser “Verdauungsfeuer” im Herbst und Winter stärker als während des restlichen Jahres. Für die Ernährung bedeutet dies, dass wir jetzt ruhig ein wenig deftiger essen dürfen. Viele Menschen verspüren dieses Bedürfnis in der kalten Jahreszeit ohnehin. Im Ayurveda glaubt man, dass bei sommerlich leichter Kost das Gewebe abgebaut würde und dies wiederum könnte das Vata, eines der drei Konstitutionen (Doshas) im Körper aus dem Gleichgewicht bringen. In einem gesunden Körper müssen aber die Doshas Vata, Pitta und Kapha in Balance sein. Vata ist den Elementen Luft bzw. Wind zugeordnet und besitzt nach Angaben der Dt. Geseelschaft für Ayurveda die Eigenschaften “luftig, trocken, kalt und unregelmäßig”. Da Herbst und Winter diese Eigenschaften ebenfalls besitzen, muss ein Ausgleich erfolgen und Vata reduziert werden. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht das dann folgendermaßen aus: Wir sollten uns von warmen Speisen ernähren, die einen relativ hohen Nährwert haben. Milchprodukte, Nüsse und Mandeln sind ebenfalls sehr gut zum Ausgleich. Vom Speiseplan gestrichen werden sollten Salate, insgesamt Rohkost, Kohl und “trockene Speisen”, was auch immer das zu bedeuten hat.

Schnee. whitetiger8370©Flickr

Weitere Tipps, um das Wohlbefinden im Winter zu steigern und die Doshas in Einklang zu bringen: weiter Lesen »


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20. Oktober 2008
Autor: Nicole

Es gibt sie im Schmuckladen, im Esoterik-Shop und auf Märkten. Heilsteine werden oft als Glücksbringer verschenkt, sollen aber - glaubt man deren Fans - bestimmte heilende Wirkungen auf den Körper haben.

Heilsteine. Harbor Area Designs©Flickr

In erster Linie sind sie einfach nur schön: Heilsteine sind bestimmte Edelsteine, die in den wunderschönsten Farben und Mustern leuchten. Darüber hinaus sollen die Naturschönheiten beim Auflegen auf die Haut bestimmte Verbesserungen im Körper oder im Gemüt erzeugen. Manch einer glaubt sogar es würde reichen, die Edelsteine einfach nur bei sich zu haben. Die Wirkung soll durch eine “nicht objektiv messbare elektromagnetische Umgebungsstrahlung” (Quelle) erzeugt werden, die in den Kristallen selbst gebündelt ist und durch Körperkontakt abgegeben wird.

Edelstein. fdecomite©FlickrWissenschaftlich ist das alles natürlich nicht erwiesen, aber ein möglicher Placebo-Effekt ist nicht auszuschließen, denn bekanntlich versetzt der Glaube an etwas Berge. Schaden können die Steine jedenfalls nicht, oder? weiter Lesen »


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14. Oktober 2008
Autor: Nicole

Das Verfahren des Schröpfens wurde vermutlich schon im antiken Ägypten und im alten Griechenland durchgeführt. Heute ist uns diese Methode vor allem aus der Traditionellen Chinesischen Medizin bekannt.

Grün, Makro. helmet13 © FlickrIn den verwendeten Schröpfgläsern wird, unter Einwirkung von Hitze ein hoher Unterdruck erzeugt, der an den betroffenen Arealen für eine starke Durchblutung sorgt, die sich meistens sogar in Form von roten Flecken zeigt. Mit dieser Durchblutung entsteht natürlich auch Wärme, das Gewebe wird also stimuliert. Da die Schröpfgläser analog zur Meridiantheorie der TCM sehr häufig an den verschiedenen Akupunkturpunkten angesetzt werden, sollen die mit diesen Punkten verbundenen Organe ebenfalls angeregt werden. Damit verbunden ist auch eine angenommene Wirkung auf das vegetative Nervensystem.

Die sichtbaren Veränderungen der Haut sollen ein Zeichen für die weiter Lesen »


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