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Autor: Nicole Miasmen spielen in der homöpathischen Diagnose eine wichtige Rolle. Nach der homöopathischen Lehre, steckt hinter jeder Krankheit eine Verminderung der Lebensenergie. Ein Miasma könnte man also als Grund hinter der Krankheit beschreiben.
Miasma (griech. übler Dunst, Befleckung) wurde erstmals in der Antike von Hippokrates definiert. Er ging davon aus, dass sich Krankheiten über üble Gerüche verbreiten, was man auch noch bis spät ins 19. Jahrhundert annahm. In der klassischen Homöopathie sind Miasmen eine Art von chronischer Erkrankung die hinter der aufgetretenen Krankheit existiert.
Sollte also eine Krankheit trotz erfolgreicher Anwendung von Globuli wiederholt auftreten, versucht man das Miasma der Krankheit zu bestimmen und dieses zu beheben.
Hahnemann verfasste die Miasmenlehre nach der noch heute gearbeitet wird und unterscheidet im Ganzen drei verschiedene Miasmen.
Das Psora (griech. Jucken) verursacht der Lehre Hahnemanns nach alle Arten lästiger Gebrechen, wie etwa Juckreiz. Alle anderen Miasmen basieren auf Psora und sind wie Psora selbst nicht zugezogen sondern vererbt, also eine genetische Disposition. Mangelnde Stressresistenz ebnet den Weg zu vielen anderen Krankheiten.