Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

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Magenschmerzen

17. Dezember 2008
Autor: Nicole

Hildegard von Bingen, vielleicht die Urmutter der starken Frauen, auf jeden Fall die Heilpflanzenexpertin des Mittelalters, wusste immer Rat, welches Zipperlein die Mitmenschen auch plagte.

Zimt als Heilmittel.  00dann © flickr

Heilwissen hat, vor allem auf dem Gebiet der Kräuterkunde, fast kein Verfallsdatum. So können wir uns also hin und wieder auch die Frage stellen, was Hildegard gemacht hätte. Nachzulesen ist das alles entweder in schlauen Büchern oder online beim “Projekt Gutenberg“.

Hildegard empfiehlt gegen Koliken folgendes: weiter Lesen »


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23. Oktober 2008
Autor: Nicole

Gegen Durchfall wurden hier im Blog schon einige natürliche Mittel vorgestellt. Neben homöopathischen Arzneien und diversen Hausmitteln kann aber auch eine ganz bestimmte Hefekultur helfen.

Mangostan. kkinjo © Flickr

Wie die Apotheken Umschau berichtet ist der Hefepilz “Saccharomyces boulardii” ein schneller Helfer bei ungeliebten Verdauungsstörungen. Der Pilz ist nach seinem Entdecker Henri Boulard benannt. Der Mykologe beobachtete während seiner Aufenthalte in Südostasien, wie die Einheimischen weiter Lesen »


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5. August 2008
Autor: Nicole

Magenschmerzen, Magendruck und Unwohlsein - wer häufig darunter leidet, der ist meist nicht schwerkrank, büßt aber eine ganze Menge Lebensqualität ein.

Zunächst gilt bei haufigen oder sehr starken Beschwerden: Es muss ein Arzt konsultiert werden. Reizdarm, Magengeschwüre und andere mögliche Krankheiten sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Erster Schritt: Ursachenforschung! miyukiutada © Flickr

Sind die Ursachen nicht auf eine schwere Erkrankung zurückzuführen, müssen die weiter Lesen »


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20. Juni 2008
Autor: Nicole

Nux Vomica gehört in die homöopathische Hausapotheke. Das Mittel aus der Brechnuss hilft vor allem bei Übelkeit und Verdauungsbeschwerden.

travelix © FlickrWer immer unter Strom steht, zu wenig Wasser trinkt, dafür viel raucht, ungesund isst und Kaffee zu seinem täglichen Begleitern zählt, leidet schnell unter Verdauungsstörungen, Übelkeit, Magenschmerzen und Magendruck.

Der Patient ist zudem sehr angespannt, friert schnell und kann sich trotz Überlkeit nicht übergeben. Auch der Stuhlgang ist gestört. In der Folge können Erkältungen schneller auftreten und stark beengend im Brustraum wirken. Nachts ist die Nase dann völlig verstopft, der Schlaf wird gestört, was weitere Erschöpfung verursacht.

Die Beschwerden werden bei Berührung, nach dem Essen oder der Aufnahme von Gewürzen, bei Kälte, lauten Geräuschen, Wind und bei Erkältungen besonders nach drei Uhr nachts schlimmer. In den Abendstunden, im Liegen, bei Wärme, Schlaf (auch tagsüber), Feuchtigkeit und nach Umschlägen verbessern sich die Beschwerden.

Beschwerden auf einen Blick:

Zahnschmerzen, Hämorrhoiden, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Bauchkrämpfe, Verstopfung, Blasenentzündung, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Übelkeit, nach übermäßigem Alkoholkonsum, Ischias, Koliken und Wehenschmerzen


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11. Mai 2008
Autor: Nicole

Übelkeit, Bindehautentzündungen und Co. sind im Alltag schon mehr als lästig. Noch unangenehmer werden Beschwerden jedoch in der “schönsten Zeit den Jahres”, dem Urlaub.

Zu diesem Thema bin ich auf einen aufschlussreichen Artikel gestoßen der verrät, wie man die Reiseapotheke nicht nur mit schulmedizinschen Präparaten, sondern auch mit homöopathischen Mitteln und phytomedizinischen Arzneien ausstatten kann.

Oâ„“ivia © Flickr

So kann Pulsatilla bei Erkältungen, Euphrasia in Einzeldosen bei Bindehautentzündung und gereizten Augen, sowie Arnika bei leichten Prellungen helfen. Ein weiterer sehr guter Tipp für unterwegs ist Ingwer, der in vielen Urlaubsländern auf Märkten zu finden ist. Ein Tee aus Ingwer kann nämlich bei Übelkeit schnelle Hilfe leisten. Ebenso gut wäre Fenchel, den man als Tee auch mitnehmen kann. Das Problem mit der Verdauung, das vielen Reisenden bekannt ist, kann wohl nicht behoben werden, da es psychisch bedingt ist. Man kann sich aber vor Durchfall und Magenbeschwerden schützen, indem man kein Eis (weder Speiseeis noch Eiswürfel) verzehrt und auf rohe oder ungeschälte Lebensmittel verzichtet. Gerade in Ländern mit einer Küche, die sehr von der europäischen abweicht, sollte man auf stark gewürzte Speisen verzichten. Ein einfaches Beispiel: Wer zu Hause nie scharf ist, sollte darauf auch im Urlaub verzichten. Es ist besser, eine kulinarische Neuheit zu verpassen, als hinterher den gesamten Urlaub.

malias © Flickr

Der Artikel empfiehlt außerdem bei schwacher Verdauung Backpflaumen, die man meistens ohne weiteres mitnehmen kann. Kopfschmerzen kann man auch mit alltäglichen Dingen beheben: So soll eine Tasse Kaffee oft Wunder wirken. Vorsicht ist in sehr heißen Ländern in puncto Kopfschmerzen sowieso geboten, denn wer nicht ausreichend trinkt, riskiert nicht nur migräneartige Symptome, sondern auch Kreislaufprobleme. Das Trinkwasser sollte dabei nicht aus dem Wasserhahn, sondern vorsichtshalber aus der Flasche kommen. Für uns ungewöhnliche Zusätze oder leichte Verschmutzungen im “Wasser aus der Wand” können schnell die selben Symptome verursachen, wie exotisches Essen und ungekochte Kost.

Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen kann also dafür gesorgt werden, dass der Urlaub nicht im Krankenbett endet. Informationen über die richtigen Reisearzneien und im Einzelfall über weitere notwendige Medikamente erhält man in jeder Apotheke.


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6. Dezember 2007
Autor: Nicole

Soll die Therapie mit Schüßler-Salzen gezielt ein bestimmtes Organ erreichen, hat sich die “Chinesische Organuhr” bewährt. Sie beruht auf Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Demnach arbeitet jedes Organ innerhalb des Tages für zwei Stunden im Hochleistungsbetrieb. Nach dieser Spanne (der Maximalzeit) übernimmt ein anderes Organ die Energie. Die Dosis eines Schüßler-Salzes wird eine Stunde vor der Maximalzeit eines bestimmten Organs auf fünf bis zehn Tabletten erhöht. So ist es für die Therapie von Asthma angebracht, zur Zeit der Lunge (3 bis 5 Uhr morgens) auf die Schleimhäute einzuwirken, um eine Entspannung derselbigen herbeizuführen. Dazu eignen sich die Salze Kalium chloratum D6, Magnesium phoshoricum D6 und Calcium phosphoricum D6. Um 5 bis 7 Uhr beginnt dann die Maximalzeit des Dickdarms. Verdauungsbeschwerden und Krankheiten wie ein Reizdarm lassen sich gut behandeln, indem eine Stunde zuvor Kalium chloratum D6, Natrium sulfuricum D6, Natrium phosphoricu m D6 oder Ferrum phosphoricum D12 eingenommen werden.
Kreislauf

Um die Funktion der Gallenblase anzuregen, bzw. den Gallefluß zu regulieren, ist die Stunde vor 23 Uhr optimal. Zu diesem Zweck wird das Salz Natrium sulfuricum D6 verwendet. Die Salze kann man entweder in Tablettenform oder als „Heiße Sieben“ einnehmen (denn diese Methode kommt zwar namentlich vom Salz Nr. 7 - Magnesium phosphoricum – ist jedoch auch für die anderen Salze anwendbar). Mittlerweile sind auf dem Markt wirkliche Uhren nach der Vorlage des chinesischen Schemas erhältlich. Diese eignen sich, wenn mehrere chronische Krankheiten bzw. Beschwerden gleichzeitig behandelt werden sollen. Daneben existiert weitreichende Literatur zur Lehre der chinesischen Medizin, sowie speziell zur Organuhr und den Schüßler-Salzen. Welches Salz genau auf die Beschwerden zutrifft, sollte in chronischen und schwerwiegenden Fällen ein Fachmann entscheiden.


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29. November 2007
Autor: Nicole

Die Ursachen des Reizdarmsyndroms (RDS) sind noch nicht hinlänglich erforscht. Relativ sicher ist, dass das Syndrom in östlichen Ländern (China, Indien, Thailand) und in weiten Teilen des afrikanischen Kontinents viel seltener auftritt als in Mitteleuropa und Nordamerika. Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München haben erst vor Kurzem die Möglichkeit einer Beziehung zwischen dem Reizdarm und bestimmten Aromastoffen angedeutet. Das Syndrom scheint von Fall zu Fall unterschiedlich ausgeprägt aufzutreten. Den meisten Fällen sind starke Schmerzen im Bauchraum, Blähungen und eine Veränderung der Stuhlgewohnheiten gemeinsam. Es wird angenommen, dass rund 50% der Patienten, die einen Darmspezialisten besuchen, unter RDS leiden.

Verschiedene Medikamente wurden eingeführt, manche stehen kurz vor der Zulassung in Deutschland - trotzdem stellt der “nervöse Darm”, wie der Volksmund sagt, die meisten Ärzte zunächst vor ein Rätsel; sie können ihren Patienten in vielen Fällen nur unzureichend helfen.

Bauchschmerzen? Hoffentlich nicht!

Manch einer sucht Hilfe bei homöopathischen Methoden. Im Laufe der Zeit haben sich tatsächlich ein paar Mittel, die “Ähnliches mit Ähnlichem” heilen, darunter viele Schüßler-Salze, bewährt: Bei Sodbrennen Natrium phosphoricum D6, bei Durchfall Veratrum album D6, bei Blähungen Chamomilla D4, bei Verstopfung Magnesium muriaticum D6. Verschiedene Alternativmediziner raten zu weiteren Mitteln - im Prinzip gilt für die Homöopathie dasselbe wie für die herkömmliche Medizin: RDS ist noch nicht ausreichend erforscht; besonders die Ursachen bleiben weiter im Dunkeln. Zudem sind die einzelnen Fallgeschichten sehr unterschiedlich. Individuell gilt: Gut ist, was hilft.


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