Alternative Medizin, Homöopathie & Therapien

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Nebenwirkungen

11. Dezember 2009
Autor: Nicole

Kolloidales Silber oder auch Silberkolloid ist ein Medikament der Naturheilkunde, dass schon seit Jahrhunderten bekannt ist und von dem manche Wissenschaftler denken, es sei ein Wundermittel, das Anwendungserfolge bei nahezu allen Krankheiten verspricht.

Das ist Kolloidales Silber ganz sicher nicht, aber dass es sich bei Mensch und Tier bewährt hat, steht außer Frage. In der Naturheilkunde wird es als Antibiotikum verwendet, dass keine Nebenwirkungen haben soll. Manche Verfechter gehen sogar so weit, dass sie kolloidalem Silber nachsagen, es würde gegen alle Bakterien wirken, ohne resistente Stämme zu bilden.

Kolloidales Silber: Die Anwendung

Neben der Behandlung von Bakterien soll kolloidales Silber auch gegen Viren und Pilze helfen. Darüber hinaus gibt es einige zugelassene Arzneimittel (Gastrarctin® N und Medikamente mit Silbersulfadiazin), in denen kolloidales Silber in unterschiedlicher Konzentration vorkommt.

silberwasser, Olivier Bareau©Flickr

Einige Forscher berichten aber auch über Nebenwirkungen, die die Verfechter wiederum gänzlich abstreiten. Man muss beiden Seiten ein bisschen Recht geben. Die Dunkelverfärbung der Haut (Argyrie) von der wir hier als Nebenwirkung sprechen ist keine reine Nachwirkung des kolloidalen Silbers, sondern des Silbers an sich.

Das zeigte auch der „Blaue Mann“, der ja durch die Medien ging: Der Amerikaner Paul Karason nahm weiter Lesen »


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27. November 2008
Autor: Nicole

Nicht nur die richtige Wahl der Mittel ist in der Homöopathie entscheidend. Wichtig ist auch, wie der Patient seinen Lebenswandel auf die Behandlung einstimmt.

Pfefferminze. klynslis© Flickr

So berichtete das Portal geomix.de vor Kurzem, dass bestimmte Stoffe die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien einschränken können. So solle man während einer Behandlung auf Kräuter mit starken ätherischen Ölen wie weiter Lesen »


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14. August 2008
Autor: Nicole

Was versteht man eigentlich unter der homöopathischen Erstverschlimmerung?

Der Begriff hört sich eigentlich leicht verständlich an, bedarf aber dennoch einiger Erklärungen. Gerade Laien, die sich mit der Homöopathie selten oder erst seit kurzer Zeit auseinandersetzen, kennen die wirkliche Bedeutung der Verschlimmerung nicht. Man sollte sie aber von anderen Dingen, wie beispielsweise einer Verschlechterung der Symptome, zu unterscheiden lernen.

Z0rk © Flickr

Grundsätzlich versteht man unter der Erstverschlimmerung weiter Lesen »


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16. Mai 2008
Autor: Nicole

Akupunktur ist, das wird oft nicht bedacht, ein Verfahren, dass einen Eingriff in den Körper darstellt. Auch wenn dieser Eingriff im Vergleich zu konventionellen Methoden verhältnismäßig sanft ist kann es zu Neben- und Wechselwirkungen kommen.

jenny downing (away) © Flickr

Besonders hoch ist die Gefahr bei unsachgemäßer Handhabung weiter Lesen »


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7. März 2008
Autor: Nicole

Erkältungen und Husten veranlassen die Wenigsten zu einem Arztbesuch. Dabei ist gerade Husten ein Symptom, das auf unterschiedliche Ursachen hinweist.

Hustensäfte: Vorsicht Nebenwirkungen checoo © Flickr

Der Hals kratzt, Husten quält. Der schnelle Griff in die Hausapotheke ist für viele Menschen ein Weg, sich von den Symptomen zu befreien, ohne über die Ursachen nachdenken zu müssen. Wie die Rückrufaktion des clobutinolhaltigen Hustensafts “Silomat” eindringlich beweist, ist dies nicht nur aufgrund der gängigen Praxis gefährlich, mit diversen Mittelchen schnell Linderung zu schaffen, ohne einen Gedanken an Nebenwirkungen und Warnsignale des Körpers zu verlieren. “Silomat” wurde in Deutschland 1961 eingeführt. Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass der Hustenstiller nicht nur in den Bronchien, sondern fatalerweise auch im Herzen wirkt: Herzrhytmusstörungen können die Folge sein. Ein großes Risiko, besonders für ältere oder herzkranke Menschen.

Hustensaft by whiskeyandtears © FlickrDie “Alternative” sind Hustensäfte, die Dextrometorphan enthalten. Dabei handelt es sich um ein synthetisches Opioid, das mit Codein und Morphin verwandt ist. Natürlich muss auch hier mit Nebenwirkungen gerechnet werden: Juckreiz, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Unruhe, allergische Reaktionen auf Zusatzstoffe, Rötungen der Haut, Müdigkeit, Gleichgewichtsstörungen oder völliger Kontrollverlust über die Koordination des Körpers. Ein sehr hoher Preis, um einen Reizhusten zu stillen.
Bei schleimigem Husten können die Wirkstoffe Bromhexin und Ambroxol den Abtransport aus dem Körper erleichtern. Die Liste der Nebenwirkungen ist kürzer: Überempfindlichkeitsreaktionen, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Schwangere sollten ganz auf die Arznei verzichten. Auch jene, die die lange Liste der Nebenwirkungen schreckt, haben Alternativen.

Sie kommen aus Phytomedizin, Homöopathie oder ganz einfach aus dem Küchenschrank und der Natur. Demnächst stelle ich hier die wichtigsten Mittel vor.
Zum Schluss noch eine Erkenntnis, die gerade Verfechter der Alternativmedizin freuen wird: Der angenommene Placeboeffekt sägt nicht nur am Stuhl der Homöopathie. Studien zeigen, dass die meisten rezeptfreien Hustenstiller, -blocker und -löser ebenfalls nur Placeboeffekte bewirken.


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