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Autor: Nicole Eine Übersäuerung des Körpers (med. Azidose) und somit ein gestörter Säure-Basen-Haushalt sind heute längst keine Ausnahmen, sondern eher die Regel. Die Wurzel allen Übels liegt vor allem in der heutigen, oft recht unbedachten und meistens sehr ungesunden Ernährung.
Die Übersäuerung des Körpers kommt also durch die Lebensweise zustande, die wir Menschen heute als “modern” betrachten und dabei wohl auch “gut” mitdenken. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, denn nicht immer bedeutet technischer Fortschritt (industriell sehr stark bearbeitete Lebensmittel) auch, dass dieser dem Menschen auf lange Sicht nützlich ist.
Eine chronische Azidose ist Schuld an den meisten Krankheiten, darunter die “Zivilisationskrankheiten” Gicht, Rheuma, Arthrose, Osteorporose und Beschwerden wie Haarausfall, Cellulite, Schlafstörungen, Pilzinfektionen und Parodontose.
Die Gründe für ein gestörtes Verhältnis zwischen Säuren und Basen im Körper liegen vor allem in der Ernährung. Auf der einen Seite haben wir ein Zuviel an tierischen Proteinen, Kohlensäuren, Weißmehl, und Zucker. Hinzu kommt die bereits erwähnte Bearbeitung dieser Lebensmittel durch Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker sowie Süß- und Farbstoffe.
Und natürlich dürfen auch Alkohol, Kaffee und Nikotin nicht vergessen werden, die oft Stress kompensieren sollen, ebenfalls einer Auslöser der Übersäuerung. Wer also damit beginnen möchte, seinen Säure-Basen-Haushalt einzupendeln, sollte vom Speiseplan folgende Produkte streichen, bzw. die Zufuhr stark reduzieren:
Im Umkehrschluss sollte man natürlich die Zufuhr von basischen Lebensmitteln erhöhen. Dazu gehören:
Wer jedoch an einer chronischen und lange andauernden Übersäuerung des Körpers leidet, muss in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Denn auch wenn man dem Säure-Basen-Haushalt mit der richtigen Lebensweise auf die Sprünge helfen kann muss man doch auch sagen, dass die aufgenommenen Lebensmittel zu großen Teilen in der Magensäure zersetzt werden.
Dies sollte man auch nicht zu ändern versuchen, denn so kann unser Körper auch lebenswichtige Vitamine, wie beispielsweise das für die Blutbildung und andere Vorgänge wichtige Vitamin B12, herstellen. Wer also dauerhaft übersäuert ist, was nur durch eine Blutgasanalyse festgestellt werden kann, sollte sich in ärztliche Hände oder die eines Heilpraktikers begeben und gleichzeitig die oben beschriebene Therapie durchführen, wobei alle sauren Lebensmittel zunächst komplett vom Speiseplan gestrichen werden sollten, bis die Symptome der Übersäuerung abgeklungen sind.
1 Kommentar zu “Übersäuerung des Körpers: Tipps im Umgang mit der Azidose”
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Februar 28th, 2010 at 22:43
Übersäuerung ist wohl in der Tat eine der häufigsten Ursachen für viele Krankheiten. Früher hatte ich generell Rückenprobleme, Verspannungen und Kopfschmerzen – Chiropraktik beim Arzt war alle paar Monate notwendig. Erst als ich zur Heilpraktikerin ging, die mich mit einer Azidose-Massage behandelte, waren nicht nur die Probleme mit den Wirbeln verschwunden, sogar der Heuschnupfen, der mich von Kindheit an geplagt hat, wurde eliminiert. Seit diesem Zeitpunkt achte ich auf das Vermeiden von Übersäuerung.